Heim „Sitsch“ des DPB Stamm Saporoger...

Ein Reich für Kinder und Jugendliche, das soll das in Hürth an der Luxemburger Straße gelegene Gelände , auch liebevoll Sitsch (Zentrum/Hauptstadt der Saporoger) genannt, sein. „Die Schönheit unseres Geländes ist mit erwachsenen Augen kaum zu erkennen, da es uns nicht einfach nur um saubere Wege, gemähten Rasen und gestrichene Fassaden geht, sondern Kletterbäume, Riesenschaukeln, Dickicht, Verstecke im Wald und Feuerstellen regen unsere Phantasie an. Wir sind stolz auf eine Welt, die durch unsere Hände geschaffen wurde. Schon unsere Kleinsten können beim Streichen der Wände und Verzieren der Räume helfen. Wenn sie älter werden, können sie dann auch beim Dachdecken helfen, ein Rohr verlegen oder eine Küche komplett ohne Schrauben und Nägel bauen.“ Es handelt sich bei dem Gelände um einen ehemaligen Tierpark. Im Hauptgebäude befinden sich zwei Schlafräume für etwa 10 Personen sowie ein Aufenthalts/Essraum, eine ausgestattete Küche und ein Waschraum. Zudem können auf der Wiese ein bis zwei Jurten und eine gewisse Anzahl an Kohten errichtet werden. Mehr Informationen und Preise unter www.saporoger.de/pfadfinderheim/ Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Baumpflanzaktion – Mach mit!...

Viele reden vom Klima, Pfadfinder tun etwas! Mit der gemeinsamen und deutschlandweiten Pfadfinderaktion ‚Zeit zum Bäume pflanzen‘ werden alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland ermutigt (es dürfen sich selbstverständlich auch Waldjugend oder Wandervögel beteiligen und haben dies auch schon getan), sich durch die Hilfe bei Baumpflanzaktionen aktiv für den dringend erforderlichen Klimaschutz einzusetzen. Die großen, im Naturschutz tätigen Organisationen unterstützen die Aktion, die Verbands- und Bundesleitungen der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder ((DPSG, VCP, BdP, PSG, DPV, BMPPD) haben positiv und konstruktiv reagiert. Die beiden großen Pfadfinderstiftungen stärken der Aktion den Rücken. Anfang 2018 wurden von Hamburger Pfadfindern Pläne gefasst, durch Pflanzaktionen einen Beitrag zur Reduktion von Kohlendioxydemissionen zu leisten und damit an die 1907 festgelegten Ziele ihrer weltweiten Jugendorganisation anzuknüpfen. Die Pilotphase ist nun abgeschlossen und kann in entsprechenden Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder im gesamten Bundesgebiet und in jeder Altersgruppe umgesetzt werden. ‚Ich freue mich über die Initiative der ‚Friday-for-Future-Bewegung‘, aber nun muß den Forderungen an ‚die Anderen‘ das eigene, praktische Tun folgen!‘ meint Ingo Ernst, Hamburg, Mitglied des Verbandes Deutscher Altpfadfindergilden. Wie kann ich nun tätig werden? Sucht zunächst Kontakt zu den Pfadfindergruppen in Eurer Umgebung, beschreibt ihnen den Sinn dieser Aktion und (mit etwas Glück) versucht, sie für diese Aktion zu begeistern. Dann sollten vor Ort ‚Verbündete‘ gesucht werden. Gute Erfahrungen wurden mit der ‚Schutzgemeinschaft Deutscher Wald‘ und den ‚Landschaftsschutzverbänden‘ gemacht, die im gesamten Bundesgebiet vertreten sind. Dann sollte Kontakt zu den regionalen Forstverwaltungen aufgenommen werden. Das ist nicht so einfach, weil, logisch, die Förster meist im Wald sind. Kontakte sollten zu Gesprächen führen, bei denen die Wünsche der Forstverwaltungen mit den Möglichkeiten der Pfadfindergruppen abgestimmt werden. Nun kann die Gruppe mit den interessierten Eltern-, Freundeskreisen usw. über die Ergebnisse informiert und beschlossen werden, wo mit der Hilfe angesetzt werden kann...

Stamm Noah Nase vorn

Stamm Noah aus Nettetal (BESP) kann sich über den wiederholten Sieg beim lokalen Stadtwerke-Förderwettbewerb freuen. Wie im Vorjahr kam er in der Publikumsabstimmung auf knapp über 6000 Stimmen und erhielt 2500 Euro. Mit dem Geld soll, sobald die Baugenehmigung vorliegt, ein Mobilheim auf dem Pfadfindergelände errichtet werden....

Klagen gegen Boy Scouts of America...

Neu sind die Missbrauchsvorwürfe gegen die „Boy Scouts of America“ (BSA) nicht. In einer bereits erfolgten internen Untersuchung der zum Teil länger zurückliegenden Ereignisse wurden bereits 7.819 Täter und 12.254 Opfer identifiziert. Trotzdem spricht der amerikanische Anwaltsverbund „Abused in Scouting“ von fehlendem Aufklärungswillen der weltweit mitgliederstärksten Pfadfinderorganisation. Denn von den (nach Eigenangaben) 1200 Geschädigten, die er vertritt, befinden sich bislang nur wenige in dieser Liste. „Man kann BSA nicht vertrauen, dass sie die faulen Äpfel aussortiert, weil sie genau das nicht getan hat“, sagte Anwalt Tim Kosnoff gemäß einem Interview. Beim kritischen Lesen der internen Unterlagen der Organisation, die teilweise bis zur Gründung zurückreichen, müsse man feststellen, dass oft die Beteiligten gebeten worden seien, Stillschweigen zu Bewahren und nicht staatliche Behörden zu informieren. Dadurch sei es möglich gewesen, dass die Täter, selbst wenn sie aus der Organisation ausgeschlossen worden seien, unbestraft und mit sauberer Weste ihr Leben fortsetzen konnten und weitere Kinder missbrauchten. Auf einer Liste hat der Anwaltsverbund, der mit breit angelegten Fernsehwerbungen Betroffene dazu auffordert, nicht länger in Schweigen und Scham zu verharren, zahlreiche bereits identifizierte und bestätigte Missbrauchstäter aufgelistet. Einer der Betroffenen sprach davon, dass die bestehende Organisation niederbrennen müsse, damit vielleicht aus der Asche etwas Neues und Besseres entstehen könne. Die BSA erhöhte wohl in Erwartung der zahlreichen Klagen seine Jahresbeiträge um...

Stamm kann wohl bleiben

Dieser Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen: Eine Kirchengemeinde in Hamburg-Harvestehude hatte vor, einen großen Pfadfinderstamm mit gut 200 Mitgliedern nach über 60 Jahren Zugehörigkeit zur Gemeinde vor die Tür zu setzen. Schließlich schaltete sich sogar Ulrich Wickert (Mr. Tagesthemen) ein, dessen Kinder auch unter den Mitgliedern des Stammes Sankt Andreas sind. Von den betroffenen Pfadfindern selbst wurden wohl versicherungstechnische Fragen als Begründung genannt, andere wussten mehr und deuteten an, dass der einige Jahre zuvor erfolgte „Wechsel“ des Stammes aus dem Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in die Selbständigkeit (allerdings mit einer Kluft, welche aussieht, wie die der CPD) wohl nicht ganz freiwillig erfolgt sei und dass die Kirchengemeinde wohl ihre Gründe habe. Es läge eventuell an der intensiven religiösen Arbeit des Stammes. Wohl nicht zuletzt durch den enormen öffentlichen Druck (es fand sich auch nach längerer Recherche kein Online-Artikel, der sich auf die Seite der Kirchengemeinde stellte) entschied die Gemeinde, dass die Pfadfinder bleiben könnten. Ob die eigentlichen Gründe der Auseinandersetzungen aber ausgeräumt werden konnten, wurde bislang nicht bekannt. Bildnachweis: Stamm Sankt Andreas,...