Bundesrovertreffen der KPE

Zeichen der Union Internationale des Guides et Scouts d'Europe - Fédération du Scoutisme Européen (UIGSE-FSE)

Zeichen der Union Internationale des Guides et Scouts d’Europe – Fédération du Scoutisme Européen (UIGSE-FSE)

Bundestreffen sind Höhepunkte einer Gemeinschaft. So gestaltet sich auch das Bundesroverschaftstreffen der KPE jedes Jahr zu einem Höhepunkt mit besonderen Akzenten in pädagogischer, religiöser und pfadfinderischer Praxis und Weiterbildung. Dabei ging der Jungenbund (Rover) und der Mädchenbund (Ranger) zuerst unterschiedliche Wege, um dann in einem gemeinsamen Treffen die Tage zu beenden.Die Rover machten sich zu Fuß auf einen langen Weg, Zuerst auf zur Schloßkirche im Residenzschloß Ludwigsburg, weiter entlang des Neckars weiter bis nach Hessigheim, dann an der Burg Liebenstein vorbei, nach Lauffen und schließlich am dritten Tag nach Bad Wimpfen, wo man mit den Rangern zusammentraf. Die Abendrunden der Rover während ihrer Wanderung waren dem Thema Europa gewidmet. So erzählte der französische Pater Pierre Gaudray von seiner Zeit als Zwangsarbeiter in Deutschland. In den Felsengärten von Hessigheim hatten sie sich bei strahlendem Sonnenschein zudem der Kletterei gewidmet.

Das Treffen der Ranger begann einen Tag später. Am Freitagabend trafen sie sich auf dem Handwerkerhof in den Ausläufern des Odenwalds, der bundunabhängig Jugendgruppen Raum für musische und handwerkliche Aktivitäten bietet. Am nächsten Morgen durften sie  selbst handwerklich aktiv werden und lernten von Monika (vom dortigen Handwerkerhof) eine Grundtechnik des „Schnitzens“ von kleinen Holzfiguren bzw. Gegenständen. Nach einigen Stunden machten sie sich dann auf den Weg weiter zur Burg Guttenberg, wo eine Flugschau der Deutschen Greifenwarte, die in dieser Form einzigartig auf der Welt ist, ihre Heimat hat. Staunend erlebten sie die heranbrausenden Stoßflüge der Adler, das schwerelose Kreisen der Großgeier am Himmel bis hinunter ins idyllische Neckartal, das lautlose Gleiten der Uhus ganz dicht über ihre Köpfe hinweg und lauschten dabei den lebendigen Schilderungen der „Falknerin“. Danach machten sie sich auf zum gemeinsamen Treffen mit den Rovern.

Der gemeinsame Teil des Bundesroverschaftstreffens stand unter dem Kernthema „Medien und Medienkritik“. Der Abend war in besonderer Weise dem „Chef“ vorbehalten. Nach einer kurzen Abendrunde mit Liedern und Spielen im Garten der ehemaligen Benediktinerabtei Grüssau und der Kirche St. Peter blieb viel Zeit zur nächtlichen Anbetung vor dem Allerheiligsten. Das Hochamt in der Abteikirche St. Peter in Bad Wimpfen war dann der besondere Höhepunkt des Sonntags. Danach wurden die Rover und Ranger von Peter Plaha in die Grundlagen der christlichen Soziallehre eingeführt und auch mit den verschiedenen Realitäten heutiger Arbeits- und Firmenpratiken vertraut gemacht. Nach dem gemeinsamen Essen kam die Stunde des Abschieds.

Nach Informationen von Stefanie

Quelle: scouting 03-07

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