Zeit zum Bäume pflanzen!

Nein, nicht abgesagt! Viele Aktionen, Tagungen, Events werden in dieser Zeit abgesagt oder verschoben. Nicht abgesagt und nicht verschoben wurden die Abholzaktionen in unseren Städten und Wäldern und die spürbaren Auswirkungen auf die Welt, in der wir leben wollen. Die gute Nachricht ist: Pfadfinderaktion ‚Zeit zum Bäume pflanzen‘ nicht abgesagt! Im Gegenteil, jetzt ist die Zeit, eine Entspannung des Lockdown zu erwarten und Pläne für ein persönliches Engagement bei dieser Aktion zu machen, Und nicht abgesagt ist auch, dass im Herbst die Baumpflanzzeit beginnt. So wollen wir Euch heute ermutigen, Pläne für ‚die Zeit danach‘ zu machen und Euch zu einem Engagement zu entschließen.  Geht in Eurem Internetbrowser oder unter Google auf pfadfinderaktion-zzbp.de und verschafft Euch ein Bild über Projektidee, Zielsetzung, Aktivitäten, Förderung, Organisation, Markt und Kontaktmöglichkeiten. Fordert unsere Werbeschrift an, ermutigt Pfadfindergruppen, mitzumachen, sucht Unterstützer der Aktion, lasst Euch durch unsere finanzielle Förderung helfen, sagt uns, wo sich Hürden auftun. Ihr seid eingeladen, unsere Ziele durch die Mitgliedschaft im Freundeskreis zu unterstützen. Der Kreis arbeitet nach den Grundsätzen der Gemeinnützigkeit. Für die Mitgliedschaft werden keine Beiträge erhoben, der Freundeskreis vertraut der Spendenbereitschaft seiner Mitglieder. Unsere Arbeit wird ehrenamtlich ausgeführt. Helft uns durch eine Überweisung auf das Spendenkonto bei der Hamburger Sparkasse, eingerichtet von Ingo Ernst, IBAN DE 12 2005 0550 1500 5671 18, Kennwort ‚Bäume pflanzen‘). Der passende Slogan: ‚Da kann ja eigentlich jede/r etwas tun!‘ Mit herzlichem Gut Pfad! Ingo Ernst + Friedemann Scholz Freundeskreis ‚Pfadfinderaktion Zeit zum Bäume...

HaSiWe: Abgesagt!

Wir machen es kurz: Wir sagen den Hamburger Singewettstreit ab. Für die einen mag es überraschend kommen. Für die anderen mag es von Anfang an vorhersehbar gewesen sein. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Wir wollten daran glauben, dass der Hamburger Singewettstreit stattfindet. Und bis zum Ende haben wir gehofft. Um so größer ist heute die Enttäuschung. So sehr hätten wir uns auf ein kleines bisschen Lagerfeuerduft gefreut, auf ein kleines bisschen Wiedersehen, wenn auch ohne Nachfeier. Sogar auf den schiefsten Beitrag auf der Bühne hätten wir uns gefreut! Aber: Gesundheit geht vor. Wir sehen und vor allem hören wir uns wieder. (Orga-Team des...

Zugvogel-Radio 2021

Der Zugvogel hatte vergangenes Jahr, als coronabedingt das Zugvogel-Radio aus der Taufe gehoben worden war um das ausfallende Sängerfest in Dümpelfeld auszugleichen, versprochen, es nicht wieder zu tun. Doch man weiß: Es kam anders. Immer noch Corona, immer noch kein Dümpelfeld am ersten Maiwochenende möglich. Grund genug, seine Fans nicht hängen zu lassen und erneut mit dem Online-Format „Zugvogel-Radio“ zu glänzen. Dieses mal allerdings unter erheblich erschwerten Bedingungen, denn die Kontaktbeschränkungen haben seit vergangenem Jahr leider nicht ab- sondern zugenommen, was sowohl die Möglichkeiten des zentralen, wie auch der dezentralen Studios (geheime Standorte in Berlin, dem Norden und Süden, in Neuwied, Hürth und Bergisch Gladbach waren per Liveschaltungen zugeschaltet) „manpowermäßig“ einschränkte. So konnte man auch erst mit Verspätung starten, was freilich die im Chat bereits versammelten über 200 Leute nicht davon abhielt, die Zeit behelfsweise mit Witzen zu überbrücken. Auch während der laufenden Sendung kam es leider wiederholt dazu, dass eingespielte Beiträge unter- oder abgebrochen wurden durch „Fehlstarts“ anderer Einspielungen oder Mikrophone so leise gestellt bzw. verdeckt waren, dass auch der heimische Lautstärkenregler an seine Grenzen stieß. Der ursprüngliche Zeitplan hatte sich sowieso direkt verabschiedet, die Vorstellung der Jury-Mitglieder hatte mit erheblichen Problemen zu kämpfen und vor den ganzen inhaltlichen Beiträgen (manche davon mit „Längen“) traten die musikalischen etwas zu sehr in den Hintergrund. Allerdings waren echte Perlen dabei, wie der Doppel-Beitrag des Orden Orca, der seinem einen Lied eine lustige Lego-Animation gegönnt hatte und dem anderen das Niveau eines professionellen Videoclips. Das war hervorragend gemacht. Gut kam auch wieder das Quiz an, wenngleich naturgemäß die persönlichen Übertragungsraten manchem alle Aussichten auf ein gutes Abschneiden versauten. Eher auf Spontanität setzten manche der Moderatoren („Wir geben jetzt zurück ins Hauptstadtstudio. Das hat auch kein Programm“), was freilich in Anbetracht der Freude, bekannte Gesichter zumindest auf...

Lebensreformerische Tendenzen

Steht die Bewegung der Lebensreform vor einem neuen Durchbruch? Historisch gesehen neigt die Menschheit ja zum Ausgleich. Nimmt Technik und Fremdbestimmung im persönlichen Empfinden überhand, brechen sich Gegenbewegungen Bahn. Beobachten kann man das aktuell auch beim „Sammelbecken“ der Querdenker. Lucius Teidelbaum hat sich deshalb in einem aktuellen Artikel auf addn.me mit Hellerau und den völkischen Schattenseiten der Lebensreform befasst und leitet inhaltlich gegen Ende auf die Anastasia-Familiensiedlungsprojekte über. Wenn man von denen noch nie gehört hat und deshalb die Bildersuche betätigt, stößt man dann doch recht schnell auf Personen, die völlig problemlos rein optisch als völkische Vertreter einer Wandervogelgruppierung wie dem Sturmvogel durchgehen würden und auf einen begeisterten Bericht über das erste Anastasia-Festival in Deutschland, welches offenbar im Sommer/Herbst 2014 an einem Ort erfolgte, der zu dem Zeitpunkt für Pfadfinder und Wandervögel noch gesperrt war, um die thematisch dazu passende Diskussion, die nach dem Meissnerlager 2013 entbrannt war, zu befrieden. Das tut weh und man kann sich wundern, wenngleich ein Bericht im „Lotta-Magazin“ aus dem Jahr 2020 einräumt, dass die Bedenklichkeit der Anastasia-Bewegung weitgehend noch unbekannt sei – 2014 wohl erst recht noch war. Gut, einschlägig antifaschistische Webseiten gelten nicht als neutrale Quelle und „man“ ist ja in der Jugendbewegung Leute in seltsamen Klamotten, die selber filzen, Volkstanz machen und gerne Singen, durchaus gewohnt. Die Verantwortlichen stellten sich 2020 kritischen Fragen der HNA und erklärten: „Für die Zukunft haben wir uns klar positioniert. […] In der Konsequenz ist z.B. die Anastasia-Bewegung […] nicht mehr...

Einhaltung Corona-Regelung per Zelt...

Der Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V. stellt dem BdP Stamm Asgard in Erlangen ein Zelt zur Verfügung, damit auch bei schlechtem Wetter unter Einhaltung der Corona-Regelungen Heimabende durchgeführt werden können. Das Zelt konnte über die Förderung lokaler Corona-Projekte im Rahmen von „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen“ über die Stadt Erlangen finanziert werden. Bild: Übergabe des Zeltes an die Stammesführerin des Stammes Asgard, Lara Murmann durch den 1. Vorsitzenden des Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V., Harald Rosteck (links). Weitere Informationen www.pfadfinden-foerdern.de www.bdp-asgard.de Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V. für den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e. V. (BdP) Homepage www.pfadfinden-foerdern.de Facebook Pfadfinderfördererkreis Nordbayern für den BdP Harald Rosteck, Hartmannstraße 85, D-91052 Erlangen, Tel. +9131/304157, harald.rosteck@t-online.de Mobil...

Segen – bedingungslos

Protestnote des DPSG DV Aachen zur Verlautbarung der Glaubenskongregation bezüglich der Segnung von homosexuellen Paaren. Die Diözesanleitung der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) im Diözesanverband Aachen widerspricht der Meinung der Glaubenskongregation aus dem Vatikan, die keine Möglichkeit sieht homosexuell Paare zu segnen. Keine Vorbedingungen für Gottes Segen „Gott liebt jeden Menschen. Bedingungslos.“, betont Pfarrer Achim Köhler, Diözesankurat. Weiter erklärt er: „Und sein Segen ist ein Ausdruck seiner Liebe. Deshalb kann es keine Vorbedingungen für Gottes Segen geben.“ Die Diözesanleitung des DV Aachen hat kein Verständnis für diesen Rückschritt. In der katholischen Kirche in Deutschland werde längst etwas anderes diskutiert, beispielsweise beim Synodalen Weg. Zudem sei das Verständnis der katholischen Jugendverbände schon lange weiter, als das der Amtskirche. Hier könne jede*r Mitglied werden, heißt es aus der Verbandsleitung. „Es ist selbstverständlich für uns, dass gleichgeschlechtliche Paare gesegnet werden können.“, ergänzt Pfarrer Köhler. Menschen fühlen sich verletzt Im DPSG Diözesanverband Aachen engagieren sich Pfadfinder*innen seit mehreren Jahren in der Arbeitsgemeinschaft „Pfadfinden queer gedacht“. Die AG setzt sich mit Themen der sexuellen Vielfalt, Orientierungs- und Identitätsfragen auseinander. Matthias Koß, Diözesanvorsitzender betont: „Die Äußerungen aus Rom haben viele Menschen verletzt.“ „Junge Menschen, die sich der LGBTQIA* zugehörig fühlen, sind Mit-glieder unseres Pfadfinder*innen-Verbandes“, erklärt Dr. Sarah Geenen, Diözesanvorsitzende des Verbandes. „Es ist selbstverständlich, dass wir auch ihre Interessen im Blick haben, und dass wir uns gegen jede Form von Diskriminierung stark machen.“...