Deutsches Pfadfindermuseum

Vor kurzem fand das Konvolut der Bücher Helm König im Deutschen Pfadfinder-Museum in Baunach seinen Platz und wurde dort neben die Sammlung Oss Kröher gestellt. Insgesamt  wurden 682 Bücher und Schriften gezählt, fast alles Liederbücher aus 100 Jahren Jugendbewegung. Es handelte sich somit um die zweitumfangreichste Bücher – Spende für das Deutsche Pfadfinder-Museum. Die größte Einzelsammlung ist der Nachlass Oss Kröher, inklusive Bücherschränke und Schreibtisch. Wir sind stolz darauf diese beiden Sammlungen nun vereinen zu können. Insgesamt dürfte unser Archiv damit über rund 2.000 Liederbücher und Liederhefte aus der Pfadfinder- und Jugendbewegung verfügen. Beim Abgleich mit alten Listen aus dem Voggenreiter Verlag und aus dem Verlag Günter Wolf in Plauen, fehlen uns aber immer noch wichtige Zeugnisse. Wer also noch Liederbücher hat und nicht weiß wohin damit, sollte sich melden! pth@spurbuch.de Wer hier eine wissenschaftliche Arbeit schreiben möchte, ist ebenfalls sehr gerne...

Lieder-Sammlung Helm König im Deutschen Pfadfinder-Museum...

Das Deutsche Pfadfinder-Museum in Baunach kann eine weitere wichtige Sammlung vermelden. Am Wochenende wurde die Liederbuchsammlung HELM KÖNIG von seinem Sohn Christian König übergeben – insgesamt acht Kartons Bücher. Die Sammlung wird im Deutschen Pfadfinder-Museum als Ganzes aufbewahrt und ist neben der Liederbuch-Sammlung von OSS KRÖHER ein weiterer wichtiges Archivdetail. Bei der Übergabe war auch Dr. Eberhard Schürmann vom Mindener Kreis mit dabei, dem Helm König ebenfalls angehörte. Helm König war jahrzehntelang mit dem Spurbuchverlag, dem Initiator des Deutschen Pfadfinder-Museums, eng verbunden und hat im Spurbuchverlag selbst mehrere Bücher veröffentlicht. Wer Bücher, Zeitschriften und andere Artikel aus der Pfadfinder- und Jugendbewegung abgeben möchte, kann dies gerne im Deutschen Pfadfinder-Museum tun. Bitte meldet Euch vorübergehend bei pth@spurbuch.de. Wir kümmern uns um die Weitergabe. Das Museum sammelt alles, was mit der der Geschichte und Veröffentlichungen zum Thema Pfadfinder- und Jugendbewegung zu tun hat....

Gedenktag: Bruder Paul Oden

Heute vor zwei Jahren, am 13. Januar 2017, verstarb der Steyler Missionar und Pfadfinder Paul Oden im Alter von 88 Jahren. Für sein Straßenkinderprojekt in Iquique / Chile wurde auch von deutschen Pfadfindergruppen wiederholt gesammelt und gespendet. Paul Oden wurde am 23.07.1928 in Pirmasens als Sohn von Jakob und Henriette Oden geboren. Von Kindesbeinen an war er Pfadfinder und engagierte sich in der kirchlichen Jugendarbeit. Nach der Volksschule begann er eine Bäcker- und Konditorlehre, die er durch Kriegseinwirkungen immer wieder unterbrechen musste. In diese Zeit fiel auch seine Entscheidung, Missionsbruder bei den Steyler Missionaren zu werden. 1946 wurde er Postulant in St. Wendel, legte 1949 die ersten Gelübde ab. 1951 führte ihn die erste Arbeitsbestimmung nach Rom, wo er in der Ordenszentrale der Steyler Missionare wirkte. 1954 trat er seinen Dienst in Chile an. Die ersten Jahre verbrachte er in Santiago am „Licéo Alemân de! Verbo Divino“. Hier begann seine Arbeit mit den Pfadfindern, die sein ganzes Leben mitbestimmen sollte. 1956 band er sich in Santiago de Chile an Gott und die Gemeinschaft der Steyler Missionare durch die Ewigen Gelübde. 1972 wurde er in den Süden Chiles entsandt, 1000 km von Santiago entfernt. Hier startete er mit dem Aufbau der ersten Jugendzentren und – herbergen und zwar in Puerto Varas, Osorno, Fresia und Ensenada. Diese Zentren wurden die Geburtsstätte der heutigen Kinderheime der Steyler Missionare in Chile mit Sitz in Puerto Varas, Valdivia, San Pablo, Buin und Villa Alemana. Ab 1991 leitete Bruder Paul in Valdivia das Programm „Ahora“, auf Deutsch „Jetzt“. Dieses wurde später von einem selbstständigen Verein übernomnen. 1996 führte ihn seine Berufung nach Iquique. Dort begann er mit dem Bischof der Diözese und einigen seiner ersten Pfadfinder von Santiago sowie mit den Mitgliedern des Jugendzentrums von Puerto Varas die Arbeit für...

Besuch im Pfadfindermuseum

Am 02.06.2018 besuchten Freunde von der Sammlergemeinschaft Pfadfinder-Briefmarken das Pfadfindermuseum. Wie nicht anders zu erwarten, gab es rege Diskussionen über die Ausstellungsgegenstände. Dabei wurden Erinnerungen geweckt von Jamborees, die man besucht hatte. Erstaunt war man über die Menge der Arbeit, die für ein solche Ausstellung geleistet werden muss. Das Deutsche Pfadfindermuseum nur wenige Meter von dem Pfadfinderzentrum in Baunach entfernt. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Nachruf auf Bruder Paul Oden Mrz17

Nachruf auf Bruder Paul Oden

Hier der Nachruf der Steyler Missionare auf den bereits am 13. Januar in Chile verstorbenen Bruder und Pfadfinder Paul Oden, für dessen Straßenkinderprojekt auch in deutschen Pfadfindergruppen wiederholt gesammelt und gespendet wurde: „Zum Gedenken an Bruder Paul Oden svd * 23.07.1928 Pinnasens, Speyer + 13.01.2017 Iquique, Chile Bruder Paul Oden wurde in Pirmasens als Sohn von Jakob und Henriette Oden geboren und blieb sein Leben lang seiner pfälzischen Heimat verbunden. Von Kindesbeinen an war er Pfadfinder und engagierte sich in der kirchlichen Jugend-arbeit seiner Pfarrei St. Pirmin. Nach der Volksschule begann er eine Bäcker- und Konditorlehre, die er durch Kriegseinwirkungen immer wieder unterbrechen musste. In diese Zeit fiel auch seine Entscheidung, Missions-bruder bei den Steyler Missionaren zu werden. Am 1.10.1946 wurde er Postulant in St. Wendel. Nach Postulats- und Noviziatszeit legte er am B. September 1949 die ersten Gelübde ab. Auf den Tag genau sieben Jahre später band er sich in Santiago de Chile an Gott und die Gemeinschaft der Steyler Missionare durch die Ewigen Gelübde. Über Rom nach Chile 1951 führte ihn die erste Arbeitsbestimmung nach Rom, wo er in der Ordens-zentrale der Steyler Missionare seine jungen Kräfte einsetzte. 1953 erhielt er eine Arbeits-bestirmnung für Indien. Diese wurde geändert und er trat am Oktober 1954 seinen Dienst in Chile an. Die ersten Jahre verbrachte er in Santiago am „Licéo Alemân de! Verbo Divino“. Hier begann seine Arbeit mit den Pfadfindern, die sein ganzes Leben mitbestiin-mcn sollte. 1972 wurde er in den Süden Chiles entsandt, 1000 km von Santiago entfernt. Hier startete er mit dem Aufbau der ersten Jugendzentren und – herbergen und zwar in Puer-to Varas, Osorno, Fresia und Ensenada. Diese Zentren wurden die Geburts-stätte der heutigen Kinderheime der Steyler Missionare in Chile mit Sitz in Puerto Varas, Valdivia, San Pablo, Buin und...