Neue CD von Bündchen

Die überbündische Gesangsgruppe „Bündchen“ (manchen vom Rheinischen Singewettstreit bekannt) hat Nachschlag gewährt und erneut eine CD vorgelegt. „Einfach weg“ heißt sie und ist über dasbuendchen@web.de zu beziehen. Bündchen, das sind Chrissi, die gemäß Selbstbeschreibung der Gruppe ganz schön Alt singt, wenn sie nicht woanders stimmlich unterwegs ist (manchmal leider unbeabsichtigt). Hin und wieder darf sie auch auf der Melodika tröten, oder Gitarre, Gitarrenbanjo und Perscussion spielen (aber alles nur unter Aufsicht). Zudem Götz, jubelt im Tenor, außerdem spielt er Gitarre und Konzertina. Nele flötet und singt Sopran, Mezzosopran und nur Not auch mal Alt, außerdem spielt sie Gitarren und die Triangel. Sie und Peer (der vierte im Bündchen) sorgen in der Vorbereitung für Mehrstimmigkeit, sofern die nicht vorhanden ist. Peer ist die Bas(s)is mit gelegentlichen Ausflügen in den Tenor. Er spielt Gitarren, Mandola, Akkordeon und Melodika. Außerdem kocht er – mittlerweile nur noch selten vor Wut, sondern lecker und gut. Das Kazoo spielen alle, ist ja auch kein Kunststück, finden sie. Der Tontechniker Thomas hat einfach alles passend gemacht, was sie ihm an schönen wie schrägen Tönen vorgesetzt haben. Ohne ihn – so Bündchen – wäre vieles auf dieser CD kaum zu ertragen gewesen. Er sei die Rettung von uns Zuhörern gewesen. Danke Thomas. Die gute Nachricht vorweg: Die musikalischen und gesanglichen Fähigkeiten der zwei Frauen und zwei Männer stehen außer Frage. Auch die Liedzusammenstellung ist gekonnt und in sich völlig stimmig – schwungvolles, ruhiges und fröhliches im passenden Wechsel. Sicher findet hier jeder etwas, was in ihm den Wunsch weckt, das Lied selbst zu lernen (ich persönlich war begeistert davon, „In der Stunde vor dem Angriff“ auf der CD zu entdecken). Nun bin ich in der Notlage, selber überhaupt nicht musikalisch zu sein, aber immer beeindruckt davon gewesen war, wenn Helm König (der...

Gesamtprogramm Pfadfinder- u. Jugendbewegung...

Den aktuellen Katalog mit dem Gesamtprogramm an Büchern aus dem Bereich Pfadfinder- und Jungendbewegung des Spurbuchverlags findet ihr hier: Flyer A5 Jugendbewegung...

Rezension: Manchmal sucht sich das Leben harte Wege...

In der Verlagsankündigung heißt es, dass Katharina Afflerbach ihrem Buch „Manchmal sucht sich das Leben harte Wege“ wahre Geschichten von Menschen schildert, die einen Schicksalsschlag erleiden mussten und dabei den Fragen nachgeht, was ihnen dabei hilft, wieder Lebensmut zu schöpfen und Freude zu empfinden. Für (ältere) Pfadfinder, die ja per Pfadfindergesetz quasi in allen Schwierigeiten zumindest sinngemäß lächeln und pfeifen, scheint dies eine lohnenswerte Lektüre zu sein. Tatsächlich sind die im Buch enthaltenden Schilderungen thematisch begrenzt auf Todesfälle unter engsten Angehörigen. „Ratgeberlektüre“ im engeren Sinne ist die Veröffentlichung keineswegs. Vielmehr tastet sich die Sammlung der Geschichten über die Schilderungen jeweils unterschiedlicher Hinterbliebenen an die eigentlichen Fragestellungen heran, nämlich, wie konkrete Hinterbliebenen ihren Verlust individuell verarbeiten und was ihnen hierbei hilfreich war. Tatsache ist: Der Tod naher Angehöriger wird wohl jeden von uns früher oder später ereilen. Selten wird es der „passende Moment“ oder „die passende Todesart“ sein. Wer es noch nicht selbst erlebt hat, kann zumeist nicht nachempfinden (und mitempfinden). In Folge erleben Hinterbliebene oft den Rückzug von Freunden oder Kollegen, die fürchten, „das Falsche“ zu sagen. Andere sagen unbedacht, oft hilflos-floskelhaft, unbeabsichtigt verletztende Dinge. In der heutigen Gesellschaft ist der Tod nicht mehr Teil des Lebens: Er wird in Krankenhäuser und Pflegeheime quasi ausgelagert; Aufbahrungen der Verstorbenen werden überwiegend als verstörend empfunden und sind aus der Mode gekommen. Kinder hält man sowieso davon fern. In Folge dessen ist der erste Tote, den man sieht, zumeist direkt ein engster Angehöriger statt eine einem eher fernstehende Person. Es gibt also keine Gelegenheit, den Umgang mit dem Tod zu üben. Dabei wäre dies so wichtig – denn drumherum kommt man nicht. Nach der Lektüre hat man zumindest eine Ahnung davon, was in Hinterbliebenen vorgeht und welche Art des Beistandes hilfreich sein kann. Man dürfte dann auch...

Neuerscheinungen in Auslieferung

In Auslieferung befinden sich die drei Neuerscheinungen des Spurbuchverlages „Das maritime Liederbuch„, „Römische Geschichten“ und „Auf vielen Straßen dieser Welt„. In „Das maritime Liederbuch„, dem „Mytilus“-Liederbuch, finden sich 100 Geschichten, die vom Meer und von der Seefahrt erzählen. Die Auswahl von Arbeitsliedern aus der Zeit der Segelschiffe, international bekannten Folksongs und in jüngerer Zeit entstandenen Liedern ist besonders für singende Jugendgruppen und Freizeitchöre geeignet. Zu allen Liedern gibt es Noten und Gitarrenbegleitungen. Über die Autoren: Uwe Imgart wurde 1960 in Hannover geboren. Er war von 1971 bis 1984 im Wandervogel Deutscher Bund aktiv, wo seine Gitarre oder Mandoline nie fehlen durften. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter. Neben Familie und einer anspruchsvol- len Tätigkeit als Arzt hat er sich weiterhin Zeit für bündische Projekte genommen. Seit 2009 ver- bindet er bei Mytilus e.V. die Liebe zum Segeln auf einem Traditionsschiff mit der Liebe zum gemeinsamen Singen. Darüber hinaus war und ist er in verschiedenen Chören und Singekreisen aktiv. Diese einzigartige Liedersammlung ent- stand aus diesen Erfahrungen und seinen über Jahre erworbenen Fähigkeiten im Schreiben von Liedblättern. Er starb 2021 kurz vor Erscheinen dieses Liederbuches. Lesley Imgart wurde 1996 in Stuttgart geboren. Trotz aller Versuche ihres Vaters konnte sie sich nie wirklich für Schiffe begeistern und bevorzugt Abenteuer an Land. Sie zog nach Großbritannien um Illustration zu studieren und lebt momentan in Edinburgh. In diesem Projekt fand sie Gelegenheit auf die Lieder zurückzukommen, mit denen sie aufwuchs. Für das Illustrieren dieses Buches hat sie sehr viel Zeit mit dem Betrachten von Segeln und Leinen verbracht. Hier geht es zur Vorschau (Leseprobe) Hier geht es zur Bestellung. Das Maritime Liederbuch Uwe Imgart & Lesley Imgart ISBN: 978-3-88778-030-2248 SeitenFormat: 14,8 x 19 cm1. Auflage, Hardcover 18,80 €  Versandkostenfrei (DE), inkl. 7% Mwst. – – –  – – –...

Baden-Powell-Kalender

In diesem ansprechend gestalteten Kalender sind historische Aufnahmen des Gründers der Pfadfinderbewegung, Robert Baden-Powell, abgebildet. Sie stammen alle aus dem Archiv des Deutschen Pfadfinder-Museum in Baunach. Auslieferung ab Oktober. Baden-Powell – Historischer Kalender 2022 ISBN 978-3-88778-048-7 Format: 21 x 29,7 cm Spiralbindung, starkes weißes Papier 12,80 €  inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten Blick in den Kalender ANGEBOT: Bei einer Sammelbestellung von 10 Kalendern zahlen Sie nur 68 € ! HIER...

Neuerscheinung Hans Scholl

Hintergründe zu Hans Scholl (Mitglied der NS-Widerstandsgruppe „Weiße Rose“) im Umfeld von dj.1.11 und sein verschlungener Weg in den Widerstand beleuchtet das Buch „Hans Scholl“ von Fritz Schmidt & Jürgen Reulecke. Es erscheint Ende September 2021 als Nr. 24 der Schriftenreihe des Mindener Kreises. Immer noch erscheinen Bücher über die Geschwister Hans und Sophie Scholl, doch vielfach unbekannt ist das Engagement Hans Scholls und seiner Freunde in den 1930er Jahren außerhalb der Hitlerjugend im Sinne von dj.1.11, dem von Eberhard Koebel gegründeten Jugendbund. Verfolgung durch Geheime Staatspolizei und NS-Justiz, und zwar nicht nur in Ulm, sondern darüber hinaus in Stuttgart und Berlin sowie anderen Orten, waren die Folge. Das betraf auch einen Freund der Familie Scholl, Ernst Reden aus Köln, der damals in Ulm seinen Wehrdienst ableistete, sowie am Rande auch Sophie Scholl, die heuer 100 Jahre alt geworden wäre. Gerade bei der Beschreibung der Jugendjahre der Protagonisten haben oft Lücken und Fehlinterpretationen das Bild gemindert. Dem soll mit dieser Studie abgeholfen werden, der ein Geleitwort von Jürgen Reulecke vorangeht. Mit aller Vorsicht fließen daneben Gedanken ein, wie Hans Scholl zu seiner späteren Widerständigkeit gefunden haben könnte ‒ eine Frage, die trotz vielfältiger Ansätze bislang weitgehend ungeklärt ist. In diesem Zusammenhang wird insbesondere auf Hans und Sophie Scholls Mitverschworene Alex- ander Schmorell und Willi Graf hingewiesen. Der Autor dieser Studie beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit dem Thema. So konnte er mit Inge Aicher-Scholl, der Verfasserin des aufsehenerregenden Buches „Die weiße Rose“, sprechen wie mit Max von Neubeck, der in der Jugendzeit Hans Scholls eine gewisse Rolle spielte und nach dem Krieg noch einmal einschlägig tätig wurde. Ferner konnte er Kontakt zu einem weiteren Überlebenden aufnehmen, der wertvolle Erinnerungen beisteuerte. Leseprobe Hier...