CD-Gesamtausgabe: Hein&Oss „Das sind unsere Lieder“...

Die Box „Das sind unsere Lieder“ von Hein&Oss umfasst alle erschienenen Platten und Tonträger in  insgesamt 17 CDs sowie ein Begleit-Booklet. Damit entfällt das schwierige Überspielen der alten Platten.  Folgende Alben sind enthalten: „Songs of the World“; „Halali“; „Auf der großen Straße“; „Haul away – Seemannslieder“; „Bertholt Brecht Lieder“; „Soldatenlieder“; „Auf den Plätzen, auf den Straßen ­– Volkslieder“ (2CDs); „Arbeiterlieder“; „Lieder vom Hambacher Fest“; „Freiheitslieder“; „Trinklieder“; „Cowboylieder“; „Deutsche Lieder 1848/49“; „Alemannische Weihnacht“; „Partisanenlieder“; „FALADO“. Ein Produkt der RBM Musikproduktion. Künstler: Heinrich und Oskar Kröher Art.ID: 4 015245 632233 Format: 17,3 x 14,1 x 12,5 cm 17 CDs, 246 Lieder, inkl. Booklet Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Buchvorstellung: Kreuz und Lilie

Erstmals wird in diesem Buch die Geschichte der Christlichen Pfadfinder Deutschlands von von 1909 bis 1972 erzählt. Tausende Jungen und junge Männer wurden in dieser besonderen Gemeinschaft für ihr Leben geprägt. Das Abenteuer von Fahrt und Lager zog sie an, sie gestalteten ihre Gruppen nach der Boy-Scout-Idee des „Learning by doing“ und wuchsen in einen frohen christlichen Glauben hinein, ausgerichtet an dem Ziel, „Christen der Tat“ zu werden. Die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands bildete sich von 1909 an in den Christlichen Vereinen Junger Männer (CVJM). Sie wurde dann Teil der bündischen Jugend und der weltweiten Pfadfinderbewegung. Nach 1972 lebte sie innerhalb des koedukativen Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder weiter. Ein ganz besonderes Handbuch. Autoren: Bauer, Besser, Keyler, Sudermann (Hg) ISBN 978-3-88981-365-7 480 Seiten Format: 17,5 x 21 cm Sprache: deutsch 1. Auflage, zahlreiche Abbildungen, Softcover Hier geht es zur Bestellung Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Buchvorstellung: Die Waldeck

In dieser überarbeiteten Neuauflage des Buches „Die Waldeck – Lieder, Fahrten, Abenteuer“ von Hotte Schneier wird die Geschichte der Hochburg des Chanson und Folklore Gesangs um die letzten 10 Jahre ergänzt. Das bedeutet etwa 70 Seiten mehr Text und 2 Seiten mehr im Personenverzeichnis.  Wieso besetzten Wandervögel 1922 die Ruine Waldeck, um danach fast zu verhungern? Weshalb fuhren Waldecker 1924 als blinde Passagiere von Lappland nach Marokko? Was machte 125 weiße Legehühner so sexy? Was zog 1930 den indischen Philosophen und Literatur-Nobelpreisträger Rabindranath Tagore auf die Waldeck? Wie konnten Waldecker von 1931 bis 1933 rund 50.000 Kilometer durch die Welt fahren, ohne Geld zu haben? Warum hatte Hitler diese Kerle schon so gehasst? Wieso spricht man von den tausend Liedern der Waldeck? Weshalb brachte 1951 auf der Waldeck ein Wildschwein für Berliner Jungs das unverhoffte Glück? Warum hätte der Papst 1968 den Karrierestart von Karl Dall auf der Waldeck fast verhindert? Wieso flog 1969 auf der Waldeck die Festival-Bühne in die Luft Wieso flüchteten Sänger aus Madagaskar 1983 vom beschaulichen Baybachtal zur hektischen Autobahn? Weshalb zelebrierte 1995 Richi Havens auf der Waldeck die Woodstock-Hymne „Freedom… Freeeeedom!!“? Warum bauen neuerdings Waldecker mit Vorliebe Hütten und Häuser aus Strohballen? Autor: Hotte Schneider ISBN 978-3-88778-449-2 624 Seiten Format: 16,7 x 23,9 cm Sprache: deutsch 2. erweiterte und überarbeitete Auflage Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Wie uns Reisen glücklich macht

Julia Lassner, Autorin des Blogs globusliebe, hat ein Büchlein verfasst vom „Aufbrechen, Loslassen und Ankommen“ und dem Titel „Wie uns Reisen glücklich macht“. Das macht natürlich neugierig. Pfadfinder kennen das ja durchaus, das Fernweh. Die Begeisterung, einfach den Rucksack zu schnappen und sich ins Unbekannte zu begeben. Das Fremdeln mit Alltagstrott (Aufstehen, Arbeiten, abendliche Ermüdung, der oft scheiternde Versuch, unerfüllende oder überfordernde Berufstätigkeit mit Wochenenden oder dreiwöchigen Urlaubsreisen auszugleichen). Auch die Midlife-Crisis scheint heutzutage weniger die Vierzigjährigen, denn schon die Dreißigjährigen zu beuteln. Irgendwie scheint ja auch eine Vielfalt von Optionen zu bestehen, die früher übliche Variante Ausbildung, Heiraten, Kinder kriegen/zeugen/aufziehen und Brot-Job bis zum Ende des Lebens zu machen (und damit zufrieden zu sein), scheint irgendwie für viele eher ein Gruselkabinett zu sein. Julia Lassner, die den Sprung in die Selbständigkeit mit ihrem Reiseblog bereits erfolgreich wagte, versammelt auf den nur 142 Seiten eigene kurze Reiseberichte ebenso, wie Sinnsprüche verschiedenster Urheber und Interviews mit anderen „Aussteigern“. Ihr ist in jedem Fall zuzustimmen, dass das eigene Leben eben nicht unbegrenzt ist und es ein Fehler ist, die Umsetzung seiner Träume immer auf den nächsten Tag zu vertagen. Doch über Gedankenanstöße und die Anleitung zur Erstellung einer eigenen Liste mit Wunschzielländern kommt das Büchlein kaum hinaus. Ich musste feststellen: Meine Ziele und Wünsche im Leben reduzieren sich ganz offensichtlich nicht darauf, eine Liste mit Orten und Ländern zu erstellen, die ich dann, sobald ich sie bereist habe, abhaken kann. Den Vorschlag, sich seiner Träume bewusst zu werden und sie zu Zielen zu machen, kann ich durchaus etwas abgewinnen. Das aber aufs Reisen zu reduzieren, erscheint mir absurd. So kommen die besten Gedanken im Buch auch nicht von Julia Lassner selbst, sondern sind diese netten Zitate von bekannteren (oder unbekannten Personen) wie Demokrit: „Mut steht am...

Buchvorstellung: Cap Cefali

Nach Ansicht der Inselbewohner ist es am Cap Cefali nicht ganz geheuer, und deshalb zeigen sie sich äußerst besorgt, als eine Gruppe Jungen dort ihre Zelte aufschlägt. Aber ist es wirklich nur freundschaftliche Besorgnis, die das Verhalten der Männer bestimmt? Ihren dramatischen Höhepunkt erreicht die abenteuerliche Erzählung als einer der Jungen nachts aus dem Zelt verschwindet und spurlos in der Wildnis der Insel untertaucht. Mut und Kameradschaft der Pfadfinder werden auf eine harte Probe gestellt. Autor: Karlhermann Bergner ISBN 978-3-88778-017-3 152 Seiten Format: 14 x 21 cm Sprache: deutsch Paperback Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Die Suche nach dem Nichts

Pilgerbücher boomen und auf wen dieser Trend zurückgeht, dürfte bekannt sein. Auch das Buch „Meine Suche nach dem Nichts“ der Berliner Journalistin Lena Schnabl kommt im Untertitel nicht ohne einen entsprechenden Vergleich aus: „Wie ich tausende Kilometer auf dem japanischen Jakobsweg lief und was ich dabei fand“. Wobei es selbstverständlich keinen Jakobsweg in Japan gibt. Aber es gibt auf der japanischen Insel Shikoku einen Henro, einen über 88 Tempel verlaufenden 1300 Kilometer langen buddhistischen Pilgerweg. Für die studierte Japanologin Lena Schnabl war es wohl naheliegend, nach einer üblen Infektion, welche sie über Monate völlig hatte zusammenklappen lassen, und noch vor der vollständigen Genesung (die noch Jahre dauern kann), ausgerechnet diesen Pilgerweg zu wählen. Während die japanischen Einheimischen überwiegend zur Auto-Pilgerreise neigen, absolviert sie das ganze zu Fuß. Erst beim zweiten Anlauf erreichte sie ihr Ziel. Und verfasste anschließend darüber den vorliegenden Reisebericht. Wenn ich Bücher lese und darin Stellen finde, die mir bemerkenswert erscheinen, streiche ich sie an. Schnabl schafft es auf eine durchaus solide Strichquote. Und dies, obgleich mich Japan wirklich überhaupt nicht reizt. Es sind die Schlussfolgerungen der Autorin, durch die das Buch für mich seinen Wert erhält. Die ist zwar bei weitem nicht so berühmt wie Hape, bietet aber auf der anderen Seite für eine Frau Mitte 30 erheblich mehr Identifikationsfläche. Ihre Motivation, sich auf die beschwerliche Wanderung zu begeben, hatte überhaupt nichts mit der Suche nach Gott zu tun. Stattdessen stellte sie sich der Bestie ihrer Erkrankung, die mit Schwindel, Ermattung, chronischer Erschöpfung aufzuwarten weiß. Nach fast 700 Kilometern stellt sie fest, dass sie nun schon weit mehr hinter sich gebracht hat, als Hape insgesamt „Und der hatte nach der Häfte bereits Gott getroffen.“ Sie hingegen begegnet immer wieder ihrer Bestie. Japan liegt, wenn ich mich so in meinem Bekanntenkreis...