„Keine städtische Aufgabe, Pfadfinder zu unterstützten“...

Die Mietpreise in München sind legendär und vielleicht ist auch dies eine Ursache dafür, dass es in der Münchener Innenstadt nur noch einen einzigen Stamm des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) gibt. Doch Stamm Pegasus wird gnadenlos – und während seine Mitglieder im Bundeslager weilen – zum 1. August vor die Tür gesetzt. Derzeit (und seit 16 Jahren) ist er noch Mieter in einem „Flachbau der Straßenreinigung“, doch der soll abgerissen werden, um vermutlich einem Infozentrum für den Alten Südfriedhof Platz zu machen. Leichen sind also wichtiger als Jugendarbeit, schon klar. Glücklicherweise hatte die Bürgermeisterin Christine Strobl sich für die Pfadfinder eingesetzt und konnte sogar eine neue Bleibe vermitteln. Das das neue Quartier in einem Bunker (welch ein Fortschritt) ist noch nicht fertiggestellt, kurzum Baustelle. Deshalb hatten die Pfadfinder beim Jugendausschuss um Gewährung einer Schonfrist gebeten. Abgelehnt. SZ: „Die Kündigung durch das Kommunalreferat vor einem Jahr war mit Platzproblemen der Straßenreinigung begründet worden. Man müsse mehr Fahrzeuge unterbringen als bisher, sie brauche auch eine Waschanlage. Das Gebäude, in dem die Pfadfinder derzeit untergebracht ist, solle abgerissen werden. Es sei keine städtische Aufgabe, Pfadfinder zu unterstützen.“ Ach?! Es lebe die freiwillige Förderung der Jugendarbeit, da können sich die Pegasusler ja nun echt ein Stockbrot drauf braten. Bildnachweis: Noch das Heim von Stamm Pegasus. Nachweis: Stamm Pegasus, BdP Quelle: SZ 11.07.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinder im Mühlenbecker Land weichen einem Kindergarten...

Bereits seit zwölf Jahren sind die „Pfadfinder im Mühlenbecker Land“ auf ihrem Grundstück in Schildow ansässig. Dass sie diesen Platz zu Gunsten eines Kita-Neubaus weichen müssen, war ihnen schon länger bekannt, doch die Kündigung und Räumungsaufforderung kam nun doch sehr plötzlich. Bereits am 27. Dezember sollen vorbereitende Arbeiten auf dem Grundstück beginnen, darunter auch der Abriss von Bestandsgebäuden. So findet denn am 17. und 18. Dezember auf dem Pfadfinderplatz in Schildow zum letzten Mal deren Weihnachtsbaumverkauf statt. Der Erlös wird für das neue Vereinsheim in Summt dringend benötigt. Quelle: Märkische Allgemeine 09.12.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Stadt München will Pfadfinder vor die Tür setzen...

Die PfadfinderInnen vom BdP-Stamm Pegasus sind bereits seit über einem Jahrzehnt in ihrem Domizil in der Pestalozzistraße ansässig, vor fünf Jahren haben sie es aufwändig renoviert. Man lobt die Pfadfinder in der Bezirkspolitik als „eine der wichtigsten Einrichtungen“, sie haben sich beliebt gemacht durch großen Zulauf, regelmäßige Mithilfe bei Festen und Pflanzaktionen, wertvolle Arbeit für Kinder und Jugendliche. Alles wurscht, findet die Stadt München und setzt die Pfadfinder ab August vor die Tür. Das Mietverhältnis wurde gekündigt. Noch besteht Hoffnung: Die Bezirksvertretung hat sich geschlossen hinter die Pfadfinder gestellt. Quelle: Süddeutsche Zeitung 12.01.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.  ...

Pfarrer kündigt den Pfadfinder wegen Eigenbedarf...

Fast 40 Jahre waren die österreichischen Pfadfinder der Gruppe 47 in Wien im Pfarrzentrum Meidling untergebracht. Aus „Eigenbedarf“ und ohne weitere Erläuterung setzte der Pfarrer unter Einhaltung der Kündigungsfrist die Pfadfinder vor die Tür. Dabei hatten die Pfadfinder nicht nur die Betriebskosten bezahlt und die Räumlichkeiten regelmäßig renoviert, sondern sich zudem auch intensiv am Gemeindeleben beteiligt. Quelle: scouting...

Übergangslösung für Pfadfinder...

Wie viele andere Vereine bekamen auch die DPSG-Pfadfinder vom Stamm „St. Ulrich von Augsburg“ aus Villingen im Sommer eine Kündigung für ihre Räume in der Welvert-Kaserne. Damit war seit geraumer Zeit zu rechnen. Jedoch ist ihr Blockhaus auf dem neuen Zeltplatz im Friedensgrund noch nicht fertig. Daher wurde mit dem städtischen Wirtschaftsförderer nach einer Übergangslösung gesucht – und in den ehemaligen Konstruktionsräumen im Burger-Gelände auch gefunden.  Das heimische Handwerk unterstützte die dort nötigen Baumaßnahmen nach besten Kräften. Noch vor Dezember wird der Gruppenraum den Pfadfindern zur Verfügung stehen. Quelle: scouting...