DBJR fordert Priorisierung für Ehrenämtler...

Am 21.04. verabschiedete der Deutsche Bundesjugendring folgende Erklärung: „[…] Angebote der Jugendverbandsarbeit leisten einen integralen Beitrag für die Bildung, demokratische Teilhabe und Chancengleichheit junger Menschen in Deutschland. Anders als in der formalen Bildung wird dabei ein großer Teil der Arbeit von ehrenamtlichen Mitarbeitenden übernommen, ohne deren Hilfe und Unterstützung viele Angebote in der Projektarbeit und offenen Arbeit, aber auch Ferienfreizeiten und Zeltlager nicht umsetzbar wären. Wie essenziell non-formale Bildung für die psychosoziale Entwicklung junger Menschen ist, zeigt sich einmal mehr in der aktuellen Krise, in der viele Angebote entfallen und Jugendverbandsarbeit nur in eingeschränkter Form möglich ist. Umso wichtiger ist es daher, die Realität jugendverbandlicher Arbeit und ihr Fußen auf ehrenamtlichem Engagement auch in den kommenden Schritten hin zu einer gesellschaftlichen Normalisierung von vornherein mitzudenken. Dabei ist ein bundeseinheitliches Vorgehen wichtig, damit Kinder und Jugendliche nicht nur vereinzelt, sondern bundesweit sukzessive wieder Zugang zu Präsenzangeboten der non-formalen Bildung erhalten. Neben praxisnahen und regelmäßigen Tests sind Impfangebote ein integraler Baustein hin zu dieser Normalisierung der Kinder- und Jugendhilfe. Gemäß § 4 Abs. 8 der Coronavirus-Impfverordnung zählen dementsprechend zur Gruppe mit erhöhter Priorität Personen, die „in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe (…) tätig sind“. Dazu gehören im Bereich der Jugendverbandsarbeit ganz klar auch die vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden mit regelmäßigem Kontakt zu Kindern und Jugendlichen, welche jugendverbandliche Arbeit im Alltag überhaupt erst ermöglichen. Wir Jugendverbände und Landesjugendringe im DBJR stellen also fest, dass ehren- und hauptamtliche sowie hauptberuflicher Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit und der non-formalen Bildung nach §11 SGB VIII gemäß § 4 der Coronavirus-Impfverordnung zu einer Schutzimpfung mit erhöhter Priorität berechtigt sind. Wir Jugendverbände und Landesjugendringe im DBJR fordern daher eine bundesweit einheitliche Umsetzung der Coronavirus-Impfverordnung im Bereich Kinder- und Jugendarbeit und der non-formalen Bildung, damit Kinder- und Jugendliche im gesamten Bundesgebiet auch weiterhin...

Buchvorstellung: Cap Cefali

Nach Ansicht der Inselbewohner ist es am Cap Cefali nicht ganz geheuer, und deshalb zeigen sie sich äußerst besorgt, als eine Gruppe Jungen dort ihre Zelte aufschlägt. Aber ist es wirklich nur freundschaftliche Besorgnis, die das Verhalten der Männer bestimmt? Ihren dramatischen Höhepunkt erreicht die abenteuerliche Erzählung als einer der Jungen nachts aus dem Zelt verschwindet und spurlos in der Wildnis der Insel untertaucht. Mut und Kameradschaft der Pfadfinder werden auf eine harte Probe gestellt. Autor: Karlhermann Bergner ISBN 978-3-88778-017-3 152 Seiten Format: 14 x 21 cm Sprache: deutsch Paperback Hier geht es zur Bestellung. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Lebensreformerische Tendenzen

Steht die Bewegung der Lebensreform vor einem neuen Durchbruch? Historisch gesehen neigt die Menschheit ja zum Ausgleich. Nimmt Technik und Fremdbestimmung im persönlichen Empfinden überhand, brechen sich Gegenbewegungen Bahn. Beobachten kann man das aktuell auch beim „Sammelbecken“ der Querdenker. Lucius Teidelbaum hat sich deshalb in einem aktuellen Artikel auf addn.me mit Hellerau und den völkischen Schattenseiten der Lebensreform befasst und leitet inhaltlich gegen Ende auf die Anastasia-Familiensiedlungsprojekte über. Wenn man von denen noch nie gehört hat und deshalb die Bildersuche betätigt, stößt man dann doch recht schnell auf Personen, die völlig problemlos rein optisch als völkische Vertreter einer Wandervogelgruppierung wie dem Sturmvogel durchgehen würden und auf einen begeisterten Bericht über das erste Anastasia-Festival in Deutschland, welches offenbar im Sommer/Herbst 2014 an einem Ort erfolgte, der zu dem Zeitpunkt für Pfadfinder und Wandervögel noch gesperrt war, um die thematisch dazu passende Diskussion, die nach dem Meissnerlager 2013 entbrannt war, zu befrieden. Das tut weh und man kann sich wundern, wenngleich ein Bericht im „Lotta-Magazin“ aus dem Jahr 2020 einräumt, dass die Bedenklichkeit der Anastasia-Bewegung weitgehend noch unbekannt sei – 2014 wohl erst recht noch war. Gut, einschlägig antifaschistische Webseiten gelten nicht als neutrale Quelle und „man“ ist ja in der Jugendbewegung Leute in seltsamen Klamotten, die selber filzen, Volkstanz machen und gerne Singen, durchaus gewohnt. Die Verantwortlichen stellten sich 2020 kritischen Fragen der HNA und erklärten: „Für die Zukunft haben wir uns klar positioniert. […] In der Konsequenz ist z.B. die Anastasia-Bewegung […] nicht mehr...

7. Platz beim Umweltpreis des Bistums Tier...

Der Bezirk Sieg der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, bestehend aus vier Stämmen in Betzdorf, Kirchen, Niederfischbach und Niederschelderhütte, hat mit seinem 2019 durchgeführtem Pfingstlager den 7. Platz beim Umweltpreis des Bistums Trier gewonnen. Unter dem Motto „Nur mal kurz die Welt retten“ war das Lager nach Kriterien der Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit organisiert und durchgeführt worden. Der „Umweltpreis 2020“ war coronabedingt verspätet verliehen worden. Der 7. Platz ist mit 400€ dotiert. Bildnachweis: DPSG Bezirk Sieg Quelle: Siegener Zeitung...

Burgtor wieder offen

Nach über einem Jahr coronabedingter „Abschottung“ ist das Eingangstor der Burg Ludwigstein seit dem 17.04. an den Wochenend- und Feiertagen wieder geöffnet. Für Besucher steht ein virtueller Burgrundgang zur Verfügung. Ein QR-Code am Burgtor verweist auf den App-Download. Geöffnet sind der Burghof und der Gedenkraum. Im Speisesaal ist Einbahnstraßenverkehr eingerichtet. Der Kiosk bietet Kuchen aus der Tüte, Kaffee-to-go, Softgetränke aus der Flasche und Eis zum Mitnehmen. AHA-Regeln und geltende Verordnungen sind zu beachten und werden von den Betreibern umgesetzt. Der Turm bleibt noch geschlossen. Quelle (auch Foto): „Der Burgblick“ Ausgabe April...