Volksbank Viersen sponsort dauerleuchtende Notausgangsbeschilderung...

Es soll gerüchteweise auch Pfadfinder geben, bei denen es mit den Orientierungsfähigkeit nicht zum Besten steht. Was im Notfall schlecht ausgehen kann. Brandschutz ist ein guter Grund dafür, dass auch für das Stammesheim der DPSG-Pfadfinder vom Stamm St. Remigius eine „dauerleuchtene Notausgangsbeschilderung“ angeschafft werden musste.  Glücklicherweise fanden sie mit der Volksbank Viersen einen Sponsor, der die Kosten dafür übernahm. Deren Geschäftsstellenleiter war früher selbst Pfadfinder. Bildnachweis: DPSG Viersen Manfred Hackl Quelle: RP Online 26.01.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

YouTube: The-best-of-all

Wie angekündigt, starten wir heute mit der monatlichen Vorstellung von YouTube-Videos, die einen Bezug zur Pfadfinder- und Jugendbewegung aufweisen. Wir beginnen mit der Kategorie Best-of-All. Dahinter verbergen sich die Beiträge mit den meisten Clicks und den besten Bewertungen unabhängig vom thematischen Inhalt des Beitrages – dabei haben wir hier den Bogen weit gespannt auch hin zu Beiträgen, die nur indirekt was mit uns zu tun haben, aber irgendwie aber doch noch. Der persönliche Favorit der Scouting-Redaktion: Die Reportage 7 Tage – unter Pfadfindern. Unübertroffen. Treffend. Berührend. Suchbegriff Pfadfinder: Die meisten Clicks hat hier das Video von „Made My Day“. Es werden neun „praktische“ Ideen vorgestellt, beispielsweise wie man eine Lampe aus einer vollen Thunfisch-in-Öl-Dose macht. Albern. Auf Platz zwei landet der Besuch von Oliver Pocher bei den Pfadfindern. Ich meine mich erinnern zu können, dass es sich um den inzwischen in den DPBM (?) gewechselten Pfadfinderbund Grenzland handelte. Mit Mut zur Selbstironie! Wegtreten *lach*. Auf Platz drei landet der Fernsehbeitrag aus der Doku „100 Jahre Pfadfinder“. Heftige Diskussion über die Auslegung der Pfadfinderarbeit durch die vorgestellten Gruppen, gerade Angehörige der DPSG konnten sich darin überhaupt nicht wiederfinden. Und der Gesang am Anfang – ganz gruselig. Die Beiträge mit den besten Bewertungen hingegen sind: Auf Platz 1 die Pollution Police mit ihrem Film vom Husky-Wochenende 2016. Auf Platz 2 die Christlichen Pfadfinder Einberg St. Marien mit ihrem Bericht vom Tag der offenen Wiese. Zu welchem Bund die gehören, keine Ahnung. Sollte da etwa eine unabhängige Gruppe existieren, von der ich nichts weiß? Kaum zu glauben. Und auf Platz 3 landen die Taunus-Pfadfinder mit ihrem Mottowagen zum Laternenfest 2015. Eine leuchtende Erscheinung! Suchbegriff Wandervogel: Hier hat die meisten Clicks die Phoenix-Reportage über die Entstehung des Wandervogel. Auf Platz zwei landet das Video vom Frühlingsfest 2011(?) des...

Junge verklagt die Boy Scouts of America...

Der Ausschluss des achtjährigen Jungen, der bei den Boy Scouts of America unerwünscht war, nachdem diese festgestellt hatten, dass er als Mädchen geboren worden war, hat ein juristisches Nachspiel: Joe und seine Mutter haben beschlossen, die Boy Scouts of America zu verklagen. Quelle: Männer 30.01.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Nachruf auf „Hexe“ – Erika Hermes Jan27

Nachruf auf „Hexe“ – Erika Hermes...

Am 10. Januar entschlief „Hexe“ (Erika Hermes) friedlich im Alter von 90 Jahren. Die Urnenbestattung erfolgt am 11. Februar ab 13 Uhr im Friedwald Reinhardswald /nahe Sababurg. Die Stiftung Pfadfinden des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) veröffentlichte folgenden Nachruf: „Hexe war ihr ganzes Leben lang eine engagierte Pfadfinderin, eine große Persönlichkeit im Bund Deutscher Pfadfinderinnen und im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Als Bundesmeisterin des Bundes Deutscher Pfadfinderinnen wohnte sie in Immenhausen und prägte von dort aus den Bund. Hexe engagierte sich in der Fusion mit dem Bund der Pfadfinder. Sie wurde erste Generalsekretärin im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. 1988 erhielt Hexe für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz. Hexe hat die Grundlagen der Stiftung Pfadfinden gelegt. Zusammen mit Herbert Berheide (Klopfer), Roland Fiedler, Tom Levine, Björn Seelbach und Karin Dittrich-Brauner hat sie Stiftungsgründung vorbereitet. Über zwei Jahre von 1996 bis 1998 traf sich das Team regelmäßig um Konzepte zu entwickeln, Unterlagen zu erstellen, mögliche Stifter anzuschreiben, rechtliche Grundlagen zu klären und vieles mehr. Häufig fanden die Treffen bei Hexe zuhause in Lich statt, unterstützt durch leckeren Schokokuchen oder andere kulinarische Highlights. Hexe übernahm in dieser Vorbereitungsphase die Korrespondenz und nutzte ihre vielfältigen Erfahrungen und Kontakte, um die Stiftung auf den richtigen Weg zu bringen. Hexe gehörte mit der Stifternummer 27 auch zu den Gründungsstifter*innen. Sie verfolgte die Aktivitäten der Stiftung in den kommenden Jahren mit großem Interesse, wollte aber sich aber auf Grund ihres Alters nicht mehr in Vorstand oder Kuratorium engagieren. Nun hat Hexe im Alter von 90 Jahren ihren Lebensweg vollendet.“ Mögen Ihre Taten fortbestehen und sie selbst unvergessen sein. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Zukunft des Bundes? Interview mit dem Weinbacher Wandervogel...

Im Herbst vergangenen Jahres wurden Gerüchte laut, der Weinbacher Wandervogel habe sich „aufgelöst“. Hintergrund war das Ausscheiden einiger Personen aus dem Bund, man hörte von zwei Orden. Wider der „Erwartungen“ fand das traditionelle Wiesenfest des Weinbacher Wandervogels aber davon unbeeindruckt trotzdem statt.  Was ist denn nun Sache? Im Gespräch mit scouting: David, RjB Sprecher und Mitglied im WWV-Älterenbund sowie Andreas, Bundesführer im Weinbacher Wandervogel. sc: In den letzten Jahren sind mehrere Wandervogelbünde von der Bildfläche verschwunden oder haben sich marginalisiert. Nun kursieren seit letztem Sommer in verschiedenen Foren Nachrichten, dass mehrere Orden aus dem WWV ausgetreten seien. Steht auch der Weinbacher Wandervogel vor dem Aus? Die Gesamtentwicklung der letzten beiden Jahre im Feld des Wandervogels ist tatsächlich eher traurig. Auch wenn es zwischen den Bünden nicht immer harmoniert hat und wir uns mitunter auch deutlich in Stil und Ausrichtung unterschieden haben, so bedaure ich das Abtauchen einiger Bünde dennoch, denn dadurch wird sich der Schwerpunkt jugendbewegten Lebens in Deutschland noch weiter in Richtung Pfadfinderarbeit und Jugendpflege verschieben. Uns Weinbacher betrifft diese Entwicklung allerdings bisher nur wenig. sc: Tatsächlich? Ist denn nicht auch der Weinbacher Bund deutlich kleiner geworden, immerhin sind doch laut den Meldungen mehrerer bündischer Plattformen im letzten Jahr gleich mehrere Orden ausgetreten. Nun, ich weiß nicht, wie bündische Medien heutzutage arbeiten. Eine ordentliche Recherche sollte nach- und hinterfragen, also richtig recherchieren und nicht nur Gerüchte transportieren. Eine Diskussion die ebendiese Mängel bei Teilen der Presse, Fernsehen und Sozialer Medien aufgreift, bei der man vom Post-Faktischen spricht, läuft ja gerade auch im öffentlichen Diskurs. Tatsächlich haben im vergangenen Jahr eine ganze Reihe Ältere unseren Bund verlassen. Es ist schade, doch die Fundamente hat es nicht erschüttert, denn das Herz unseres Bundes schlägt, wie sollte es anders sein, nicht im Älterenbund, sondern im Jungenbund. sc:...