Stefan und die Riesenglieder siegten

Wer Raffball erfunden hat, ist gemäß der berichtenden Tageszeitungen zwar umstritten (um die Jahrtausendwende von den Woffenbacher VCP-Pfadfindern der Siedlung Taizé oder 1891 durch den Braunschweiger Konrad Koch), aber die Siegermannschaft der diesjährigen bayerischen Meisterschaft, welche von den Pfadfindern aus Neumarkt organisiert wurde, steht fest: „Stefan und die Riesenglieder“ vor dem Team  „Grashalme“ und den „Gansl Roses“. 

Raffball ist ein körperbetontes Spiel, bei dem zwei Mannschaften mit einem Handball auf das gleiche Tor spielen, das von einem unparteiischen Torwart bewacht wird. Dabei sind sowohl Schießen, als auch Würfe und Dribbeln mit der Hand erlaubt. Schlechtes Wetter macht diesem Spiel keinen Strich durch die Rechnung, denn es funktioniert, wie die diesjährige Meisterschaft zeigte, auch auf schlammigen Bodenverhältnissen, selbst wenn alle Teilnehmer anschließend aussehen, als kämen sie vom Schlammcatchen.

Bildnachweis: Siedlung Taizé, VCP
Quelle: nordbayern.de 25.09.2014

 

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