Bundeszentrum Immenhausen: Teilöffnung...

Wie das Bundeszentrum Immenhausen des BdP mitteilt, konnten sie für Einzelpersonen und Familien wieder öffnen: „Wir freuen uns sehr, dass mit der Verordnung der hessischen Landesregierung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und  des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten  aufgrund der Corona-Pandemie  (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) vom 7. Mai 2020 nun jetzt auch Hotels und Restaurants ab dem 15.05.2020 unter bestimmten hygienischen Voraussetzungen aufmachen dürfen. Nach einem ersten Jubel bei uns, müssen wir aber feststellen, dass wir als Beherberungsbetrieb v.a. für größere Zeltplatz- und Jugendgruppenbelegungen viel schwierigere Voraussetzungen haben bzgl. der Erfüllung der hygienischen Vorgaben als zB ein Hotel. Gleichfalls können die Kontaktbeschränkungen unter den einzelnen Gruppenmitgliedern schwierig bis nicht eingehalten werden. Daher werden wir leider weiterhin nicht für Gruppen öffnen können. Laut Gesundheitsamt des Landkreises Kassel sind ab dem 15.05.2020 aber Übernachtungen von Familien- und Einzelpersonen erlaubt. Diese Verordnung gilt vorläufig bis 5.06.2020. Details, wie und was danach bei uns im Zentrum Pfadfinden möglich ist, werden zeitnah kommuniziert.“ Der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder erwartet dennoch Ausfälle von 250.000 Euro für das Immenhäuser Zentrum Pfadfinden, die durch Corona-bedingte Stornierungen hervorgerufen wurden und sieht sein Bundeszentrum in...

Nutzung Archiv der Jugendbewegung...

Wie die Burg Ludwigstein in ihrem aktuellen Burgblick berichtete, sind die Lesesäle vieler hessischer Archive, darunter auch jener des Archivs der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein selbst, bereits seit einigen Wochen wieder geöffnet. Übernachtungen sind auf dem Burggelände möglich, sofern ein eigenes (Einzel-)Zelt mitgebracht wird, auch einzelne Hotels in Witzenhausen sind für Geschäftsreisende geöffnet. Personen, die berufs- oder ausbildungsbedingt im Archiv recherchieren, haben die Möglichkeit, diese Unterkünfte zu nutzen. Auf die Spendenaktion zum Erhalt der Ludwigstein weisen hier hier nochmals hin. Bildnachweis:...

Maskenchallenge: The Winner is…...

Eine aufregende Woche mit noch-nie erreichten Mengen an Leserkommentaren liegt hinter uns. Der erste Preis unserer „Masken-Challenge“ für die beste kreative und humoristische Leistung und Förderung der überbündischen Solidarität in bedrückenden Corona-Zeiten geht an (Tata!): Flimk²a (DPB) mit ihrem Modell „Einzelkohte“. Sie erreichte 42 Punkte! Liebe Flimk²a, herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Wenn ich es richtig gelesen habe, lässt sich dieses Modell auch bestellen. Zwei Kaffeebecher und Urkunde gehen baldmöglichst auf den Weg nach Norden! Auf Platz 2 folgt Grit (Wandervogel Uelzen/schwarzbunt) mit ihrem Modell „schwarzmund“. Sie erreichte 35 Punkte! Dieses Modell lässt sich übrigens im Rahmen eines Solidaritätsprojektes bestellen. (Das habe ich natürlich sofort geordert) Auf Platz 3 folgt Grit (Wandervogel Uelzen/schwarzbunt) mit ihrem Modell „Zunfthose“. Sie erreichte 33 Punkte! Auf Platz 4 folgt Tipse (DPB) mit ihrem Modell „Schwarzfahren“. Sie erreichte 21 Punkte! Wir danken allen Kandidaten und den Teilnehmern unserer Abstimmung, die so schöne Bezeichnungen wie „Schnutendeckel“ oder „Snutenpulli“ der auswertenden Redaktion näher brachten oder so schöne Formulierungen hinzufügten, wie „Gesendet von meinem C 64“. Das hat Spaß...

Gruppenstunde trotz Corona

Eine sehr schöne, herzerwärmende Serie zur Gruppenstunde während Corona haben die BdPler aus Kürten erstellt. Auch wenn man die Gruppe überhaupt nicht kennt und auch nicht den sympathischen Meutenleiter, der sich begeistert zum Affen macht, um seinen Wölflingen eine Freude zu machen, werde ich richtiggehend neidisch. Ich würd mich freuen, wenn ich so einen Meutenleiter...

Pfadfinder erstellen Schutzmaskenhalter...

Ganz schön nervig, so eine Schutzmaske, wenn sie hinter den Ohren kneift. Das dachten sich jedenfalls die Pfadfinder des Stammes Graue Schar aus Brieselang. Und weil Pfadfinder ja immer versuchen, die Welt ein bisschen besser zu hinterlassen, als sie sie vorgefunden haben, überlegten sie sich, wie man diesem Kneifen Abhilfe schaffen könnte und warfen anschließend ihren 3-D-Drucker an. Das Ergebnis verteilten Sie dann in den regionalen Supermärkten für die dortigen Angestellten, weil diese die unbequemen Masken ja ganztägig verkraften müssen: „Seit dieser Woche gilt die Mundschutzpflicht in Brandenburg, um uns alle zu schützen. Die Mitarbeiter in den Supermärkten und kleinen Geschäften in Brieselang müssen täglich mehrere Stunden die Masken tragen und wir haben gemerkt, dass das ziemlich hinter den Ohren zieht. Da möchten wir als Pfadfinder helfen. Also haben wir uns etwas ausgedacht… Einer unserer Mitglieder hat einen 3D-Drucker zuhause. Mit diesem haben wir Maskenhalter produziert. Dies sind schmale Kunststoffstreifen, die über mehrere Haken verfügen und die Masken so hinter dem Kopf zusammenhalten, damit sie nicht an den Ohren ziehen. Diese haben wir dann in den Geschäften in Brieselang verteilt, damit den Alltagshelden die Arbeit etwas leichter gemacht wird. Wir hoffen sehr, dass wir damit die Welt ein wenig besser gemacht haben und die Arbeit unserer Alltagshelden erleichtert wird. Unterstützt wurden wir dabei von der Stiftung Pfadfinden. Vielen Dank...

Die BSA in der Titanic

Die Titanic, Deutschlands wohl bekanntestes Satiremagazin, hat in seiner Maiausgabe die Insolvenz der Boy Scouts of America (BSA) zum Anlass genommen, angebliche Merit-Badges vorzustellen, welche die Mitglieder durch entsprechende Leistungen erhalten können: Für das Ausschneiden von Rabattmarken, Handtaschendiebstahl, Umgang mit dem Metalldetektor, das Anwerben von homosexuellen Mitgliedern (nach deren Konversionstherapie) oder für sexuelle Dienstleistungen in öffentlichen WCs. Damit die Scouts zu frischer Stärke motiviert werden. Vorweg: Die einzige Möglichkeit, in der Titanic positiv dargestellt zu werden, ist nach meiner Beobachtung, indem man etwas auf humoristischem Gebiet leistet und von Hans Mentz in seiner Humorkitik lobend erwähnt wird. Immerhin hat die Scouting-Redaktion Zugang zu Titanic und outet sich damit als Leser – alle übrigen prallen an der Bezahlschranke, welche hochwertige journalistische Arbeit überhaupt erst ermöglicht, vermutlich ab. Sie verpassen als Highlight das Penis-Badge. Aber ernsthaft zusammengefasst: Was da bei der BSA über Jahrzehnte abgelaufen ist, rächt sich nun halt eben – das amerikanische Rechtssystem macht es möglich. Und da können hierzulande ja viele nur sehr froh sein, dass unser Rechtssystem ein anderes ist, sonst hätten auch die Kirchen hier schon sehr viel mehr Klagen am Hals. Und nicht nur diese. Und da würden dann auch Badges nicht mehr weiterhelfen. Obgleich, ich würde es mir ja fast wünschen, das amerkanische Rechtssystem. Mir würde auch direkt einfallen, welche Organisation man da belangen könnte. Natürlich flippen direkt alle deutschen Pfadfinder aus, wenn sie (nicht) lesen (können – da Bezahlschranke): „Wer hätte denn ahnen können, was passiert, wenn man wunderliche alte Männer mit einer Gruppe autoritätshöriger Pubertierender tagelang allein im Wald lässt?“, weil sie sich selbst als „wunderliche alte Männer“ und direkt auch noch als Missbrauchstäter tituliert fühlen. Dabei sind „wunderlich alte Männer“ von meiner Frauenwarte aus eine Tautologie, wohingegen „autoritätshörige Pubertierende“ eine contradictio in adiecto darstellen. Diese beiden...