Scouts vs. 500 Kilo Bulle

Kein neuer Horror-Hollywoodfilm, sondern reales Leben. Ende August büxte bei Offenbach ein ausgewachsener 500 Kilo-Bille aus dem Schlachthaus aus und irrte zunächst an Bahngleisen entlang, woraufhin der Schienenverkehr sofort eingestellt wurde. Dann flüchtete er in ein Naherholungsgebiet und traf dort (beinahe) 20 Pfadfinder an, die ihr Lager aufgeschlagen hatten. Beinahe deshalb, weil die Pfadfinder direkt, als die Gefahr bekannt wurde, von der Feuerwehr vorab in Sicherheit gebracht worden waren. Dann ging die Suche und Jagd nach dem Bullen weiter. Experten mit Blasrohren und Betäubungspfeilen hatten letztlich weniger Erfolg, als der Mann mit dem großkalibrigen Gewehr. Für den Bullen ging die Angelegenheit tödlich aus, für diejenigen, die ihn dann bergen mussten, schweißtreibend  und für die Pfadfinder glimpflich: Sie bekamen den Bullen wohl erst gar nicht zu Gesicht. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Wieder Pfadfinder gekentert

Nach dem Unglück auf dem Westensee sind Mitte Mai erneut Pfadfinder gekentert. Bei Binzwangen auf der Donau wollte eine größere Pfadfindergruppe mit 29 Personen, darunter vier Gruppenleitern, aber vor allem (Jung-)Pfadfinder zwischen 12 und 15 Jahren, auf eine Kanutour starten. Doch schon an der Einstiegsstelle kenterte eines der gesamt zehn Boote, dessen Insassen am Ufer zurückblieben. Die übrigen machten sich auf den Weg nach Riedlingen. Allerdings sorgte auch hier Unerfahrenheit im Umgang mit Kanus und die Strömung für das Kentern weiterer Boote, dessen Insassen dann ins Wasser fielen. Das war dann der Zeitpunkt, zu dem ein Gruppenleiter den Notruf absetzte. Aufgrund der Größe der Gruppe und dem zunächst ungeklärten Verbleib der Kanuinsassen der gekenterten Boote wurde auch ein Polizei-Suchhubschrauber angefordert. Drei Gruppenleiter und elf Kinder befanden sich bei Binzwangen; ein Gruppenleiter und sieben Kinder wurden rund zwei Kilometer stromabwärts am Ufer aufgefunden, sieben weitere Kinder saßen kurz vor Riedlingen am Ufer, teilweise völlig durchnässt und durchgefroren, aber alle unverletzt. Auch die Kanus tauchten alle wieder auf, nur einzelne Ausrüstungsgegenstände sind unauffindbar abgetrieben. Die Donau gilt an dieser Stelle nicht zuletzt wegen ihrer Breite als eher „gemütlicher“ Fluss zum Kanufahren, kann aber je nach Regenfällen eine starke Strömung entfalten. Die Strecke Binzwangen bis Riedlingen ist in 2,5 Stunden zu schaffen, hat nur eine Umtragestation und erfordert gemäß Kanuverleih nur geringe Kondition und ist deshalb für jeden geeignet. So haben zahlreiche andere Pfadfindergruppen diese Strecke bereits erfolgreich bewältigt und die beeindruckende Landschaft genossen. Gerade das Einsteigen und das Lenken machen Kanu-Frischlingen jedoch gerade auf den ersten Kilometern oft Schwierigkeiten. Rettungswesten sorgen jedoch sicher dafür, dass zumeist nichts Ärgeres passiert, dafür hat man sie ja. So auch hier. Bildnachweis: DPSG Hofen (sind nicht gekentert!) im Jahr 2010 auf der Donau Quelle: Schwäbische.de 15.05.2016 sowie im Focus 15.05.2016...

Hund beißt Pfadfinder – Besitzerin flüchtet...

Eine Gruppe des BdP Stamm Amelungen aus Verden war in der Nähe ihres Pfadfinderheimes auf Schnitzeljagd unterwegs, als ihnen zwei nicht-angeleinte Hunde entgegenkamen. Ein 11-jähriger Pfadfinder soll gemäß Polizeibericht dann Angst bekommen und weggelaufen sein, woraufhin ihn einer der Hunde, ein Border-Collie, ins Bein gebissen hat. Hütehunde neigen dazu, Gruppen zusammenhalten zu wollen, „Ausreißer“ werden nicht geduldet. Der Pfadfinder erlitt eine erhebliche Bisswunde am Bein. Beide Hunde liefen dann wieder zu ihren Besitzerinnen zurück, welche schnurstracks die Flucht antraten. Die Polizei Verden ermittelt wegen  fahrlässiger Körperverletzung. Wer Hinweise zu den verantwortlichen Hundehalterinnen geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter 04231 8060 zu melden. Die Besitzerinnen der beiden Hunde fuhren einen silbernen Wagen, der eine Hund war ein schwarz-weißer Border-Collie, der andere mittelgroß und von braun-weißer Farbe. Bildnachweis: Jean, flickr creative Commons Quelle: Weser-Report 06.04.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Autofahrer teils uneinsichtig

Dass Kröten gefährlich leben, ist zumal unter Pfadfindern bekannt. Mit Tunneln, Schutzzäunen, Eimerfallen und Transportservices auf jeweils die andere Straßenseite (ganz so, als wären es alte Damen) kennt man sich aus. Doch es gibt Ecken in Deutschland, die sind auch auf diese Weisen nicht zu sichern. Dann hilft nur noch eines: Die Straße muss gesperrt werden. So geschehen vorgestern bei Homberg. Aber was so ein rechter Autofahrer ist, der pfeift auf „Durchfahrt verboten“-Schilder, wenn ein lächerliches „… wegen Krötenwanderung“ dabei steht. Also baute sich die Polizei zur Sicherheit gleich mit auf. Und brachte zur Verstärkung Pfadfinder von den evangelischen Pfadfindern Vogelsberg (EVP) mit. Und die hatten eindrucksvolles Informationsmaterial dabei: Tote Lurche und Kröten. Bei der Aktion wurde dann festgestellt, dass sich gut 75- gar 100 Prozent der Autofahrer keinen Deut um die Absperrungen scherten. Auch das Infomaterial interessierte nicht unbedingt – die 20 Euro Gebühr allerdings, welche die Polizei dann in Rechnung stellte, schon. Bildnachweis: Kuster & Wildhaber Photography (creative commons) Quelle: Oberhessen-live 08.04.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinderlager mit Böllern attackiert...

„Rowdys“ attackierten Berlin-Brandenburger BdPler bei einem Schulungscamp in Warthe mit Böllern. Die Polizei ermittelt wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz. Quelle: Nordkurier 03.04.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....