Gedenkstein wurde von Pfadfindern gestaltet

Der am 9. November vor dem Rathaus Nonnenweier errichtete Gedenkstein zur Erinnerung an die deportierten jüdischen Mitbürger blickt auf eine interessante Entstehungsgeschichte zurück. Der von einem Steinmetz gemeißelte Stein war vor seiner Bearbeitung halbiert worden. Die erste Hälfte war im vergangenen Jahr in der zentralen Gedenkstätte im Nordbadischen Neckarzimmern errichtet worden. Die zweite Hälfte ging dann an die VCP-Pfadfinder des Stammes Regenbogen in Nonnenweier, welche gemeinsam mit ihren Eltern bunte Mosaiksteinchen in Form eines Regenbogens anbrachten. In einer kleinen, von den Pfadfindern mitgestalteten Feierstunde wurde diese zweite Hälfte des Steines nun vor ihrem heimischen Rathaus aufgestellt.

Quelle: scouting 04-10

Spurbuchverlag - Pfadfinder und Jugendbewegung