Jahrestreffen der World Scout Foundation...

Die Weltpfadfinderbewegung hat mit der „World Scout Foundation“ eine eigene Fundraising-Organisation. Diese trat (ob dies als standesgemäß durchgeht?) in den letzten Tagen in den Züricher Luxushotels «Baur au lac» und «Dolder Grand» zusammen. Die Neue Züricher Zeitung widmete diesem Treffen am 24.10.2014 einen ausführlichen...

Unglück verhindert

Nur der Wachsamkeit der Züricher Pfadfinder war es zu verdanken, dass sie während ihres Sommerlagers einem Unglück entgingen. Vom Besitzer ihres Lagerplatzes in Bischoffszell waren sie darauf hingewiesen worden, dass die am Rande des Lagerplatzes gelegene Bäche bei Starkregen zum Übertreten neigen würden. Als es zu regnen begann, teilten die Pfadfinder von St- Mauritius-Nansen deshalb Nachtwachen ein, welche die Strömung des Baches beobachteten. Ihre Vorsichtsmaßnahme war begründet. Gegen Mitternacht stieg das Wasser innerhalb kürzester Zeit so stark an, dass die Feuerwehr zur Unterstützung bei der Evakuierung der 32 Pfadfinder herbeigerufen werden musste. Die verbliebenen Tage des Lagers nächtigten die Pfadfinden dann in einem Bauernhof. Quelle: scouting...

Schweizer bei Pfadfinderaktion verunglückt...

Ausrieselndes Schießpulver war der Grund für eine Explosion, bei der ein 16-jähriger Schweizer im Rahmen einer Pfadfinderaktivität im Adlikon bei Zürich tödlich verunglückte. Zusammen mit einem Freund hatte er im Rahmen einer Nachtwanderung die Pfadfinder mit einem Feuerwerk überraschen wollen und dazu ein Stahlrohr mit dem Explosivmaterial befüllt. Der Unfall war Anlass zur Diskussion über die gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz: Schießpulver ist über Böller auch Jugendlichen zugänglich, 18-jährige können es sogar lose erwerben. Zudem wurden volljährige Aufsichtspersonen gefordert. Weder der verunglückte 16-jährige, noch sein schwerverletzter 18-jähriger Kamerad waren Mitglieder bei den Schweizer Pfadi. Quelle: scouting...

Einzige Schweizer Seepfadfindergruppe feiert 50-jähriges Bestehen...

Am traditionellen «Pfadi-Tag» feierte die Stadtzürcher Abteilung der Seepfadi Wollishofen 50. Geburtstag. Sie ist schweizweit die einzige Pfadfindergruppe, deren Abenteuer fast ausschließlich auf dem Wasser stattfinden. Von Ende März bis Anfang Oktober sind die Pfadfinder mit ihren Jollen, Langschiffen und Weidlingen unterwegs. Während der Winterpause tauscht die Seepfadi ihr Revier auf dem Zürichsee gegen Spiele in nahe gelegenen Wäldern ein. Ihrer mangelnden Bekanntheit, die fast das Aus bedeutet hätte, wirkte man erfolgreich mit Festen und Schiffahrten für die Öffentlichkeit entgegen. Jetzt sind wieder genug beisammen, um die jährliche Nachtfahrt vom Mythenquai nach Schmerikon wieder mit der ganzen Flotte absolvieren zu können. Jeweils im Hochsommer tritt die Seepfadi mit Ruderbooten die rund 15-stündige Fahrt an. Geschlafen und gegessen wird auf dem See, die Ruderer wechseln sich im Schichtbetrieb ab. Das Ziel der Fahrt ist ein stillgelegter Steinbruch in einem unbewohnten Gelände, wo die Seepfadi ihr Lager aufschlägt. «Rücklings in einem Boot zu liegen und den Sternenhimmel zu betrachten», sagt Pfadiführer Hartmeier, «das sind Erlebnisse, die unsere Pfadi einzigartig machen.» Quelle: scouting...

Schweizer Pfadi in Zürich-Oerlikon: Umzug nach 75 Jahren...

Im Jahr 1931 wurde das Pfadiheim an der Andreasstraße eröffnet. Seinerzeit gab es dort noch Felder und Wiesen. Ein idealer Ort für Gruppenstunden und Geländespiele. Ganz anders die heutige Situation: Bürogebäude und Wohnsiedlungen schränkten die Pfadfinder immer stärker ein. Geländespiele waren schon lange nicht mehr möglich.Außerdem entsprach das Heim nicht mehr den heutigen Standards, es war für die mittlerweile 3000 Pfadfinder zu klein geworden und auch nicht mehr komfortabel genug. Der Stiftungsrat verkaufte schweren Herzens das alte Areal und wurde bei der Suche nach einem neuen Domizil im Ortsteil Fluntern nahe des Zoos fündig. Im Oktober wurde das alte Pfadiheim dann feierlich verabschiedet. Aktive, aber auch ehemalige Pfadfinder, deren Kinder und Enkel waren mit dabei: Die Kleinen konnten draußen Esel reiten oder Schlangenbrot backen, während ihre Eltern im Pfadiheim bei alten Filmen in Erinnerungen schwelgten. Das neue Pfadfihaus in Fluntern wird am 23. Juni 2007 eingeweiht. „Dieser Abschied fällt nicht leicht“, gibt Dany Waldner zu, der Präsident des Stiftungsrates. „Aber wir haben die Aktiven gefragt, und die Jungen waren klar für den Umzug.“ Nicht zuletzt auch deshalb, weil in unmittelbarer Nähe des neuen Hauses ein Wald ist. So haben die Pfadfinder zumindest das wieder, was sie einst auch an der Andreasstrasse hatten: unberührte Natur. Oerlikon, ein seit 1934 in Zürich eingemeindeter Ort, ist einer der am schnellsten wachsenden Stadtteile Zürichs. Quelle: scouting...