Fastenbrechen mit Moslemischen Pfadfindern...

Der Fastenmonat Ramadan endet heute und es beginnt das Fest des Fastenbrechens. Wenn die Muslime den Tag über fasten wird erst nach Sonnenuntergang zu Abend gegessen, heißt das ebenfalls Fastenbrechen. In Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Stadtjugendring, katholischer und evangelischer Jugend und anderen organisierte der BMPPD (Bund moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands) zwei mal die Woche ein Fastenbrechen für die muslimischen Flüchtlinge, um Ihnen etwas gutes zu tun. Ganz nach dem Pfadfinder-Motto: Jeden Tag eine gute Tat. Quelle: Frankfurter Rundschau, 10. Juli...

Flamme der Hoffnung kommt am 01. Juni nach Hofheim...

Das Feuer, das der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) entzündet hat, kommt am 01. Juni nach Hofheim. Zwischen 11 und 12 Uhr findet ein Empfang der „Flamme der Hoffnung“ im Rathaus statt, danach gehen die Pfadfinder mit Stadtführern zunächst auf Entdeckungstour durch Hofheim. Im Anschluss richten sie auf dem Ludwig-Meidner-Platz ein buntes Programm mit Musik, Tänzen und Workshops aus. Unterstützung bekommen sie von der deutsch-türkische Rockband Gar-i-Bahn und der Gruppe Flivver Carpool. Doch auch der Chor des BMPPD selbst wird mit islamischen Gesängen beteiligt sein. Es haben sich auch einige Gäste aus anderen Pfadfindergruppen angesagt. Zwischen 16 und 18 Uhr findet dann im Kellereigebäude eine Jugenddiskussion statt, bei der eine Charta für ein besseres Zusammenleben ausgearbeitet werden soll. Diese Charta reist zusammen mit der Flamme der Hoffnung dann weiter über Frankfurt und Düsseldorf bis Berlin und wird dort an Politiker übergeben. Die „Flamme der Hoffnung“ hat ihren konzeptionellen Ursprung im Projekt „Flamme de L‘Espoir Citoyen“ des französischen moslemischen Pfadfinderbund Scouts Musulmans de France (SMF). Mit diesem Projekt möchte der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) die Integration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch eine Botschaft der Hoffnung fördern, ihr Bürgerbewusstsein stärken und den Jugendlichen die Geschichte ihres Heimatlandes Deutschland und die damit verbundene gesellschaftliche Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben näherbringen. Quelle: Frankfurter Rundschau...

Die Flamme der Hoffnung

Auch in der Vergangenheit gab es Versuche der Gründung von moslemischen Pfadfinderverbänden in Deutschland. Doch sie liefen nicht glatt, irgendwo hakte es trotz Unterstützungsbemühungen durch die DPSG. Anders verhält es sich offensichtlich mit dem seit zwei Jahren bestehenden Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD). Seine ethische Grund­lagen liegen „in den Lehren des ehrwürdigen Koran und in der Sunna (Tradition) des Propheten Mohammad“ und sein Anliegen ist die koedukative Erziehung und Bildung junger Menschen im  Alter von sieben bis 21 Jahren in Deutschland. Er möchte aber auch die Integration der Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch eine Botschaft der Hoffnung fördern, ihr Bürgerbewusstsein stärken, den Jugendlichen die Geschichte ihres Heimatlandes Deutschland und die damit verbundene gesellschaftliche Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben näherbringen. Deshalb beteiligt sich der BMPPD an dem erprobten Projekt „Flamme der Hoffnung“, welches seinen konzeptionellen Ursprung im Projekt „Flamme de L‘Espoir Citoyen“ des französischen moslemischen Pfadfinderbund Scouts Musulmans de France (SMF) hat. Zwischen dem  1. September 2012 bis zum 3. Oktober 2013 reist nun die „Flamme der Hoffnung“ auf einer Fackel, die 1996 die Flamme der Olympiade in Athen trug, zu verschiedenen Städten Deutschlands, wo sie jeweils mit einem offiziellen Rahmenprogramm empfangen wird. So machte sie zum Start der interkulturellen Woche in Rüsselsheim Station und die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des BMPPD nutzten die Gelegenheit, im Ratssaal ein positives Zeichen für den Islam in Deutschland zu setzen. „Nur wenn ich mich dazugehörig fühle, kann ich partizipieren und ein verantwortungsvolles Mitglied der Gesellschaft werden“, äußerten sie in ihrer Ansprache. Quelle: Echo...

Uniform für Vielfalt

Um dem steigenden Anteil von Muslimas in ihren Reihen Rechnung zu tragen und die Integration weiter voran zu treiben, hat die britische Pfadfinderinnenorganisation eine bekannte Designerin gebeten, für ihre muslimischen Pfadfinderinnen eine neue, zeitgemäße, praktische, aber auch religiösen Vorgaben entsprechende Uniform zu entwerfen. Die beiden neuen Bekleidungen, ein “hoodie dress” (Ein langer Pulli mit Kapuze) und ein “T-shirt dress” (langes T-Shirt) sind beide knielang und mit einem Aufdruck versehen, der „von Pfadfinderabzeichen und Aktionen inspiriert ist und den abenteuerlichen Geist des Pfadfindens einfängt.“ Die Designerin Sarah Elenany hat selbst palästinensische und ägyptische Wurzeln und ist trotz ihres jungen Alters von 27 Jahren schon jetzt für moderne, tragbare Designs gläubiger junger Frauen bekannt. Auch wenn die Kleidungen für Muslima entworfen wurden, so können sie dennoch auch von allen anderen Pfadfinderinnen getragen werden, wie die Organisation mitteilte. Diese trugen bislang figurbetonte T-Shirts in Pink und Lila, Shorts und Dreiviertelhosen. Die Initiative stieß auf ein ausgesprochen positives Echo. Derzeit gibt es etwa 2000 Pfadfinder muslimischen Glaubens im Vereinigten Königreich. 40 Gruppen haben überwiegend muslimische Mitglieder. Weltweit sind ein Drittel aller Pfadfinder Muslime. Die Anzahl der Pfadfinderinnen in Großbritannien ist laut Aussage einer Nachrichtenagentur seit 2005 um 88 Prozent gestiegen. Quelle: scouting 02-12...