Jugend in Deutschland 1918 bis 1945...

Das Internetportal „Jugend in Deutschland 1918 bis 1945“ zeigt ausführlich, wie Jugendliche in diesem Zeitabschnitt gelebt und was sie erlebt haben. Für geschichtlich Interessierte und für Hobbyforscher ergibt sich hier ein breiter Informationsschatz. Im Mittelpunkt stehen die zahlreichen Jugendorganisationen der Weimarer Republik und der NS-Zeit. Dabei natürlich auch die bündische Jugend. Alle Gruppierungen werden ausführlich in Bild und Text dargestellt. Die Dateibasis wird ständig erweitert. Träger ist das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. www.jugend1918-1945.de Bildnachweis: Internetportal „Jugend“ (Header) Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Ein junges Leben vom Nationalsozialismus gewaltsam ausgelöscht #Neuerscheinung...

„Helmut Hirsch 1916 – 1937“ von Fritz Schmidt Die Schriftenreihe des Mindener Kreises wird mit der Nummer 11 fortgesetzt, und zwar anlässlich des 100. Geburtstags des vom NS-Volksgerichtshof zum Tode verurteilten und ermordeten ehemaligen dj.1.11ers Helmut Hirsch mit einem Lebensbild von ihm. Einem Lebensbild, das schon einmal veröffentlicht worden ist, allerdings in einem wesentlich kürzeren äußeren wie inhaltlichen Umfang: Es wurde vom Verfasser überarbeitet, erweitert und vor allem ergänzt durch Anregungen aus der Studie „The Opposite of Treason. Helmut Hirsch versus the Third Reich“ des US-Amerikaners Andrew Roth, der sich der Dokumentation des Widerstands von Juden gegen das NS-Regime gewidmet hat. Ob Roths Arbeit als späte Reaktion auf Hannah Arendts „Eichmann in Jerusalem“ zu sehen ist, sei dahin-gestellt; er hatte jedenfalls die Gelegenheit zur Einsichtnahme in den Nachlass Helmut Hirschs im Archiv der Brandeis University Waltham/Mass., USA, genutzt sowie Kontakt zu Catherine Sugarman, geb. Käte Hirsch, Helles Schwester, aufgenommen. Seiner Abhandlung in englischer Sprache wurde eine Reihe von Erkenntnissen entnommen, die zwar nicht wörtlich zitiert, jedoch im Text mit (A. R.) kenntlich gemacht sind. Der Verfasser dieses Hefts hat inzwischen, auch in Verbindung mit der genannten US-Universität, weitere Forschungen angestellt, so dass ein Bild entstehen konnte, das aus verschiedenen Blickwinkeln das Leben und Sterben von Helle Hirsch beleuchtet.   Titel: Ein junges Leben vom Nationalsozialismus gewaltsam ausgelöscht Seiten: 76 Softcover mit einigen Farbbildern Größe: 148 x 210 mm Preis: 8,60 € ISBN : 978-3-88778-468-3 Verlag: Spurbuchverlag Portofrei innerhalb Deutschlands ganz einfach...

History of The World Jamborees – Deutsche erstmals 1924 dabei...

#wsj2015 Deutsche Pfadfinder auf dem zweiten Jamboree 1924 in Kopenhagen Bereits beim zweiten Jamboree in Ermelunden bei Kopenhagen nahmen erstmals auch deutsche Pfadfinder offiziell am Jamboree teil. Hier kamen etwa 5.000 Pfadfinder aus 34 Ländern und britischen Kolonien, darunter 192 Pfadfinder aus Deutschland, zusammen. Es waren Mitglieder des Bund Deutscher Ringpfadfinder, angeführt von Dr. H. Fritzsche und Franz-Ludwig Habbel, zuständiger Auslandsvertreter. 1. Pfadfinder Jamboree, 1920 Das erste Jamboree und die 1. Weltpfadfinder-Konferenz fanden im Sommer 1920 in London in der großen Olympiahalle, dem Congresscentrum der damaligen Zeit, unter der persönlichen Leitung von Robert-Baden Powell statt. Es war mehr eine Showveranstaltung mit Ausstellung und Darbietungen. Etwa 8.000 Pfadfinder aus 21 unabhängigen Ländern und 12 britischen Kolonien kamen zusammen. Baden-Powell wurde zum „Chief Scout of the World“ ausgerufen. Quelle: Externer...

Neuerscheinung: „Alexander Lion – Höhen und Tiefen des Lebens“...

Wer sich mit der deutschen Pfadfinderbewegung beschäftigt, der kommt um den eigentlichen Gründer oder Mitbegründer Dr. Alexander Lion nicht herum. Nun liegt ein wunderbares Buch, eine Eigenbiographie über Alexander Lion vor. Mit der Autobiografie Alexander Lions legt der Spurbuchverlag das dritte Buch über oder von Alexander Lion vor und vervollständigt damit das Bild über diese bedeutende Persönlichkeit der deutschen Pfadfinderbewegung. Teilweise sehr lyrisch geschrieben und trotzdem packend und inspirierend, bietet dieses Buch einen einzigartigen Einblick in das Wesen von Dr. Alexander Lion, den Mitbegründer der deutschen Pfadfinderbewegung. Bei der Lektüre und der Interpretation sind allerdings einige Dinge zu bedenken. Lion hat diese Autobiografie nicht im Alter komplett in einem Zug geschrieben, sondern er hat zum Teil bereits vorliegende Texte ergänzt, geändert, zum Teil neu interpretiert. So sind die einzelnen Kapitel des Buches in verschiedenen Jahrzehnten und in unterschiedlichen Lebensabschnitten Lions entstanden und zum Teil für unterschiedliche Zwecke und Leser geschrieben worden. „’Greift nur hinein ins volle Menschenleben!’ – Goethe gibt mir die Antwort auf die sorgende Frage: Sind meine Lebenserinnerungen wertvoll genug, dass ich sie aufschreibe, damit sie eines Tages hinausziehen als kleines bescheidenes Büchlein zu freundlich gesinnten Menschen?“, so schreibt Lion in einem Text! Über ein halbes Jahrhundert nach Lions Tod wurde diese Frage mit einem „Ja“ beantwortet. Leider ist die Selbstbiografie nicht vollständig und der Autor hat z.B. seine Kindheit fast komplett ausgelassen. Dafür erzählt er von den wichtigsten Höhe- und Tiefpunkten seines Lebens: wie er als Feldarzt arbeitete, von seinen Erlebnissen im I und II Weltkrieg, seinem Dienst in Afrika und auch von Friedenszeiten. Seine Berührung mit den Pfadfindern (deren Idealismus er, laut eigener Aussage, schon lange vorher für sich entdeckt hatte). Seine Zeit im Gefängnis und der Wiederaufbau nach dem Krieg, sind ebenfalls Themen. Zum Anfang der Kapitel stehen meist...

Kreuz und Lilie

Im Wichern-Verlag ist bereits 2013 unter dem Titel „Kreuz und Lilie“ ein hervorragendes Buch zur Geschichte der deutschen Pfadfinderbewegung aus der Sicht der Christlichen Pfadfinder erschienen. Als Herausgeber fungieren Ulrich Bauer, Jobst Besser, Hartmut Keyler und Albrecht Sudermann. In überschaubaren und gut lesbaren Kapiteln wird die Geschichte aus dem Blickwinkel  eines „Gesamtbundes CPD“ geschrieben!  Ein insgesamt sehr lobenswerter Ansatz, der damit zum Versuch einer unabhängigen und gesamtneutralen großen Erlebnis- und Geschichtsstunde wird. Der Wandervogel wird als Element der Entwicklung christlicher Pfadfinder ebenso genannt wie Baden-Powell. Alexander Lion und der Deutsche Pfadfinderbund bleiben nicht unerwähnt. Um es kurz zu fassen: für jeden historisch Interessierten ist dieses Buch das bisher Beste auf diesem Gebiet, absolut lesenswert, nachlesenswert. Reichlich bebildert, leider zu kleine Abbildungen und nur in schwarz-weiß. Eine saubere  und umfangreiche Arbeit und für einen guten Preis erhältlich.  Lediglich  das Softcover ist für Bücherfreunde eine Zumutung, der Umschlag war schon geknickt, nur vom Anschauen! Zu  bestellen im Shop des Spurbuchverlages. 480 Seiten, Softcover, Preis 24,95 Euro In den 20er Jahren waren die christlichen Pfadfinder eine Säule der bündischen Jugend. Nach der Zwangseingliederung in die Hitlerjugend und dem Verbot der Arbeit hielt eine Bruderschaft Kontakt untereinander und baute ab Ende 1945 erneut eine rasch florierende Jugendarbeit auf: die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands, die zeitweilig bis zu 40.000 Mitglieder zählte und sich schließlich 1972 mit zwei evangelischen Pfadfinderinnen-Bünden zum heutigen  VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) vereinigte. Das Buch erzählt den „Werdegang“ der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands in sechs Kapiteln, bietet Analysen zu besonderen Themen: etwa der pfadfinderischen Erziehungsmethode oder dem sogenannten Lebenspfadfindertum. Über 200 Lebensläufe zeigen, welchen Hintergrund Führungsverantwortliche hatten. Eine Zeittafel bietet einen schnellen Überblick. 15 Autorinnen und Autoren, viele davon ehemals in führender Position der Christlichen Pfadfinderschaft, haben an dem Band mitgearbeitet. Historischer Berater war der bekannte...