Die Waschbärensippe

Ein Abenteuerbuch über das Pfadfinderleben, erschienen nicht etwa in einem einschlägigen Verlag, sondern bei Thienemann: Das allein wäre bereits ne Info wert.Der Verlag schreibt in seiner Zusammenfassung: „Eine neue Pfadfindergruppe – die Gelegenheit für Joris, Freunde zu finden. Und so ein bisschen Outdoor-Know-How, das kann ja nicht allzu schwierig sein, Bäume hat er in der Stadt schließlich auch schon gesehen. Doch das mit den guten Taten ist ganz schön knifflig. Gehört die Sabotage einer Waschbärenfalle etwa auch dazu? Zum Glück gibt’s da Lia, die immer einen Plan hat, und Joris merkt schnell: Wenn´s drauf ankommt, halten Pfadfinder zusammen.“

Klingt schlüssig, da haben wir nichts einzuwenden. Ganz zu schweigen davon, dass in Zeiten schwindener Kinderzahlen (zumindest aus dem bislang üblichen Klientel der meisten Gruppen) erfolgreiche Außendarstellung nicht schadet. Die Darstellung auf der Verlagsseite wird ergänzt durch ein Interview mit den Pfadfinderverbänden Nummer Eins und Zwei in Deutschland (wer jetzt jammert, weiß dennoch, welche gemeint sind), worin diese Wert darauf legen, darauf hinzuweisen, dass sie selbstverständliche KEINE Aufnahmeprüfungen hätten. Mich persönlich erstaunt auch nur der Waschbär. Den haben die „Kleinen Pfadfinder“ aus den Hörspielen von der Pollution Police nämlich auch mit dabei. Verrückte Zeiten. Macht aber nix, das Buch landet bei mir auf dem Gabentisch.

„Die Waschbärensippe“
Autoren: Bettina Obrecht, Barbara Scholz
erschienen bei Thienemann
Ab 8 Jahre
160 Seiten, mit schwarz-weißen Illustrationen
Format: 148 x 210 mm
ISBN: 978-3-522-18414-4
Preis: 11,99€ [D]

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