Auf zum Müll sammeln!

Müllsammelaktionen legt man am besten auf März und November. Dann ist der Bewuchs noch nicht oder nicht mehr im Weg, das meiste Laub verschwunden und die Untaten gut zu finden. Wir gratulieren im März für ihren Einsatz den Pfadfinderstämmen aus Dehrn, Leck, Esslingen (CVJM-Pfadfinder), Leverkusen, Wiesbaden (Boyscouts), Kray, Königstein, Arnsberg, Emmendingen, Wolbeck, Gesmold, Essen, Wesel-Feldmark, Pfeddersheim, Datteln, Homberg, Gladbach, Melchingen und Niederkassel. Ob ihr das nun „Aktion Ameise“, „Pick up Day“ oder „Frühjahrsputz“  nennt, ist ja wurscht. Ihr macht das großartig! Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Feuerwehr zeigt Pfadfindern, wie gefährlich Feuer sein kann...

Brandschutzerziehung ist eine ganz wesentliche Sache, nicht zuletzt, wenn man wie die Pfadfinder, ganz regelmäßig mit offenem Feuer zu tun hat. Entsprechend waren die Pfadfinder aus Wolbeck jetzt bei der Feuerwehr zu Gast. Das hatte einen leider ernsten Hintergrund, denn vor einigen Monaten war es zu einem entsprechenden Unfall bei einem Pfadfinderlager gekommen. Einem Leiter war brennender Spiritus über das Bein geflossen. Das Foto hat übrigens überhaupt nichts mit dem Inhalt dieses Beitrages zu tun. Ja, schon klar, Spiritus, das kann ja nur dann passieren, wenn man nicht gelernt hat, ordentlich Feuer ohne Brandbeschleuniger zu machen. Oder wenn man Feuerspucken will. Geschenkt. Wie man ordentlich Feuer macht, hat die Feuerwehr den Pfadfindern zwar nicht vermittelt, aber zumindest darüber informiert, wie wahnsinnig gefährlich es ist, wenn beispielsweie Fett anfängt zu brennen und man dummerweise versucht, mit Wasser zu löschen. Das gibt selbst bei kleinen Mengen bereits Explosionen inklusive Feuerwalze, die Leute mehrere Meter durch die Luft fliegen lässt und von der Jurte ist anschließend natürlich auch nichts mehr übrig. Also, wenn die Pfanne brennt: Deckel drauf, weg vom Feuer, Löschdecke drüberwerfen. Auch Spraydosen sollte man lieber nicht erhitzen, logisch. Quelle: Westfälische Nachrichten...

Engagement in Mexiko

Fünfzehn Monate verbringen fünf junge Erwachsene, darunter auch Stefan Puke vom DPSG Stamm Don Bosco aus Wolbeck, in Mexico. Sie absolvieren dort ihren Zivildienst bzw. ihr Freiwilliges Soziales Jahr unter der Trägerschaft des „Vereines für interkulturellen Austausch und Dialog mit Mexiko: Animo“. Untergebracht sind sie in den Pfarrhäusern der unterschiedlichen Gemeinden. Neben der Beteiligung am Gemeindeleben übernehmen sie verschiedenste soziale Aufgaben.Die derzeitige Heimat des Pfadfinders Stefan ist Tasquillo, ein Ort mit 16000 Einwohnern, der etwa drei Stunden nördlich von Mexiko-Stadt liegt. Er ist eine grüne Oase inmitten der von Kakteen übersäten mexikanischen Halbwüste. Die Pfarrgemeinde ist mit dem Zentrum und insgesamt 32 Dörfern eine große und lebendige Gemeinde. „Migration, Armut, Alkoholismus und Stand der Frau sind nur einige gesellschaftliche Probleme, die ich hier täglich sehe und die meine Arbeit beeinflussen“, so Stefan Puke, dessen Aufenthalt aus Spenden finanziert wurde. Während seines Zivildienstes gibt er vor Ort und in der Umgebung Englisch- und Deutschunterricht, führt die Kommunion- und Firmvorbereitung in mehreren Dörfern, leitet die Einheimischen zum pfleglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen an. Nebenbei verwandelt er ein verwahrlostes Stück Land in einen Garten mit Teich, einer kleinen Überdachung und einer Feuerstelle. Außerdem möchte er durch den Anbau von Tomaten, Zwiebeln, Zitronen und anderen Pflanzen die Familien vor Ort zur Rückkehr zur Selbstversorgung anleiten. Die stetig steigenden Lebensmittelpreise der Import-Lebensmittel schüren die Angst vor einer Hungersnot. Nebenbei arbeitet er außerdem an einem Liederbuch mit Liedern in Spanisch und der Indianersprache „hñähñu“. Im Vordergrund steht für den ihn jedoch die gemeinsame Zeit zum Spaß haben, Abenteuer erleben und Gemeinschaft leben. Außerdem gebe es „immer etwas zum Anpacken.“ Animo ist ein Verein, der von Jugendlichen gegründet wurde, die als Friedensdienstleistende im Rahmen der Bistumspartnerschaft Tula-Münster in Mexico gelebt und gearbeitet haben. In dieser Zeit erfuhren sie, wie bereichernd...