Zwei polnische Pfadfinderinnen von Bäumen erschlagen...

Ein gehörigen Unwetter hat Mitte August in Polen das Leben zweier Pfadfinderinnen im Alter von 13 und 14 Jahren gekostet, als ein Baum auf ihr Zelt aufschlug. Es handelte sich um Teilnehmerinnen eines Pfadfinderlagers in Suszek nahe nahe der nordpolnischen Stadt Chojnice. Insgesamt wurden bei dem Unwetter, welches auch Tschechien betraf, mindestens 34 Menschen verletzt. Wie der polnische Pfadfinderverband ZHR, zu dem die Pfadfinderinnen gehörten, erklärte, haben sich die Eltern der Mädchen Joanna und Olga dafür entschieden, die Beerdigung im Familienkreis abzuhalten und um Zurückhaltung der Medien gebeten. Der ZHR richtete am 20. August eine heilige Messe aus, die in der Feldkatedrale der polnischen Armee in ul. Lange in Warschau stattfand. Bischof-Feldmarschall Józef Guzdek, Delegierter der Konferenz der polnischen Bischofskonferenzen für Pfadfinderhirten, lud dazu ein. Die Teilnehmer des Lagers, darunter weitere Verletzte, wurden phsychologisch betreut. Derweil brachten sich die polnischen Pfadfinder allerorten aktiv in die Beseutigung der Sturmschäden ein, insbesondere waren sie mit Aufräumarbeiten auf Feldern und in Parks befasst. Wenige Tage zuvor hatte ein bei Unwetter umstürzender Baum auch in Deutschland ein junges Menschenleben gefordert, hier waren Ermittlungen aufgenommen worden, die auch klären sollen, ob die Verantwortlichen hätten auf die Idee kommen können, bei dem Unwetter entweder eine sicherere Unterkunft zu suchen oder als Standort des Zeltes einen außerhalb der Reichweite von Bäumen zu bestimmen. Doch in erster Linie handelt es sich immer noch um Naturkatastrophen. Bäume gehören auf Zeltplätzen, zumindest an ihrem Rande, einfach dazu – explizit ja gerade auch aus Gründen des Windschutzes sowie als Schattenspender. Unser Beileid an die Familien. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

Zeltest du noch oder evakuierst du schon?...

Drei Jahre hatte der DPSG-Diözesanverband Freiburg sein Lager „Scoutside“ für mehr als 2000 Teilnehmer vorbereitet. Doch das Wetter im August spielte nicht mit. Ein Sturm riss viele Zelte mit sich. Der Stamm aus Littenweiler erläuterte nun in einem Gespräch mit der Badischen Zeitung, dass die Folgen der Zerstörung immer noch nicht ausgestanden seien. Er hatte zwar glücklicherweise keine Verletzte zu vermelden und die Wölflinge waren sowieso erst am Tag nach dem Sturm angereist, jedoch sei ein Materialschaden von 2000 € entstanden. Um für Ersatz zu sorgen, müssten die Ersparnisse des Stammes herhalten, zudem sei die Wiederbeschaffung auch zeitlich eine große Belastung. Auf seiner eigenen Internetseite nimmt der Stamm es jedoch mit Humor und kommentierte das Sommerlager mit den Worten: „Zeltest du noch oder evakuierst du schon?“ bzw. „Vom Winde verweht- Bewahrt Ruhe!“ Quelle: Badische Zeitung...

Pfadfinder von Blitz getroffen

Ein Unwetter im Ostallgäu knickte nicht nur Straßenlaternen um wie Streichhölzer und unterbrach die Vorbereitungen auf ein Weinfest abrupt, sondern sorgte zudem für ein Pfadfinderlager, „das man nicht so schnell vergisst“, wie eine Teilnehmerin sich vor der Presse äußerte. 200 Pfadfinder aus Kappeln vom Niederrhein wurden am Tag vor ihrer Heimreise Zeugen bzw. Opfer der Wetterturbulenzen. Ein Blitz schlug in einen unmittelbar  am Lagerplatz stehenden Baum ein und verletzte dabei drei in der Nähe befindliche Pfadfinder. Ein 16-jähriger, der am Baum gestanden hatte, wurde am Oberarm verletzt, ein 60m entfernt stehender Leiter hatte durch die über den nassen Boden weitergeleitete Elektrizität ebenfalls einen Schlag erhalten und ein 13-jähriger erlitt darüber einen Schock. Alle drei Pfadfinder kamen leicht verletzt ins Krankenhaus, konnten aber bald wieder entlassen werden. Quelle: scouting...

Heftiger Sturm demolierte Internationales Jubiläums Pfadfinderlager...

Anläßlich ihres 75 jährigen Bestehens hatten die Bernkasteler Pfadfinder „Moselfranken“ (DPSG) zu einem JubiLager eingeladen. Viele Stämme waren der Einladung gefolgt und verbrachten an Pfingsten ein internationales Zeltlager auf dem Kueser Werth. Neben unseren Nachbarstämmen, den Westgoten Kues, den Deutschherren Rachtig und St. Rochus Wittlich waren Gruppen verschiedenster Bünde aus ganz Deutschland nach Bernkastel-Kues gekommen. Dialekte von der Nordseeküste bis ins Bayernland waren zu hören. Ebenso zog es Pfadfinder aus den angrenzenden Nachbarländern hierher. Es wurde ein erlebnisreiches Wochenende.Bei der feierliche Eröffnung sprachen die Landrätin Beate Läsch-Weber,  der Verbandsbürgermeister Ulf Hangert und der Stadtbeigeordnete Herr Wolfgang Pastor. Unter Trommelwirbel, lautem Böllerschießen der Bernkasteler Bürgerwehr und Hissen der Banner wurde das Lager eröffnet. Nach einem Einblick in die abwechslungsreiche Geschichte des Stammes wurden die Gebrüder Norbert, Karl und Klaus Schmitt (Mitglieder seit 1932) mit dem Georgs-Pin der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg für ihr Engagement in der Pfadfinderschaft ausgezeichnet. Anschließend brachen die einzelnen Gruppen zum Stadtspiel auf. 20 verschiedene Fragen mußten dabei gelöst werden. Zur Abendessenszeit fegten dann heftigste Sturmböen mit Platzregen über das Lagergelände hinweg. Großraumzelte wurden umgeweht, platt gemacht und zerrissen, andere Zelte niedergelegt. Umherwirbelnde Teile trafen ein kleineres Mädchen an der Stirn, welches nach einer Behandlung im Krankenhaus aber nach Hause entlassen werden konnte. Feuerwehr und DRK hatten alle Hände voll zu tun. Nach Rückfrage beim Wetterdienstes erwog die Lagerleitung mit der internationalen Staff eine Evakuierung der jüngern Teilnehmer. Ca. 600 Kinder wurden mit einem hergebrachtem Bus der Moselbahn in Richtung Großraum-Sporthalle Kues gebracht. Feuerwehr und verbliebene Leiter stellten bis zum nächsten Morgen die Ordnung im Lager wieder her. Nach der Rückkehr der Kinder zum Frühstück fand eine große Wanderung von Graach aus über die Moselberge zum Lagergelände statt. Nach Rückkehr traf man sich zum gemeinsamen Spielen und Singen an den Lagerfeuern. Viele...

Viel Wind um nichts oder heftiges Unwetter mit Starkregen?...

Großeinsatz von DRK und Feuerwehr beim Lager der Baptistischen Pfadfinder Jeder kennt wohl den alten Witz von dem alten Mütterchen, das gegen ihren Willen von dem Pfadfinder über die Straße geführt wird. So ähnlich werden sich wohl die Pfadfinder der BPS gefühlt haben, als ein Großaufgebot von DRK und Feuerwehr versuchte, ihr Bundeslager auf dem CVJM-Zeltplatz in Herbstein aus Sicherheitsgründen zu evakuieren. Starker Regen hatte den Untergrund aufgeweicht, die ersten Häringe lockerten sich, der Wind drohte die Zelte abzureißen. Eine ganz normale Situation für Pfadfinder. Die Lagerleitung erkundigte sich telefonisch bei der Leitstelle Vogelsberg, ob technische Hilfe möglich wäre, um die Häringe sicherer im Boden zu verankern. Daraufhin rückten Feuerwehr und DRK sogleich mit Blaulicht und insgesamt 55 Einsatzkräften an und sondierten die Lage. Eine Zeitung berichtete anschließend, die 550 Kinder und Jugendlichen hätten wegen des heftigen Unwetters und des unzumutbaren Zustandes des Platzes in sichere Unterkünfte evakuiert werden müssen, auch seien 200 Wolldecken zum Einsatz gekommen. Sondereinsatztruppen, Bereitschaften und Gefahrenabwehrzentrale seien alarmiert worden. Die Eltern der Wölflinge und Pfadfinder aus ganz Deutschland waren aufgeschreckt, riefen in Herbstein an und befürchteten, ihre Sprößlinge seien durch die Wetterkapriolen in irgendeiner Gefahr. Die Lagerleitung vor Ort dementierte den unzutreffenden Zeitungsbericht entschieden. Eine Evakuierung sei nicht notwendig gewesen und zudem nicht erfolgt. „Eigentlich suchte die Lagerleitung nur einen fachlichen Ratschlag – niemand hat die vielen ehrenamtlichen Rettungskräfte an einem Sonntag herausklingeln wollen“, sagte der Leiter des CVJM-Feriendorfes, Jörg Podlinski. Über die 200 Wolldecken freuten sich die zum Teil arg durchweichten Pfadfinder dennoch – ebenso wie über trockenes Holz von hilfsbereiten Bauern der Umgebung, dessen Zustellung die Hilfskräfte koordinierten. Nach einer Dreiviertelstunde hatten die Rettungskräfte wieder abrücken können. Quelle: scouting...