Ehrengrab für Eberhard Koebel (tusk)...

Es ist gelungen, das  tusk-Grab in Stuttgart auf dem Prag-Friedhof für die nächsten 30 Jahre zu erhalten. Da die letzten im „Ländle“  lebenden Angehörigen der Koebel-Familie das tusk-Grab zum Jahresende 2019 aufgeben wollten, haben wir  [Personen des Mindener Kreises] das Kulturamt der Stadt Stuttgart angeschrieben und schließlich davon  überzeugen können, dass  Eberhard Koebel,  genannt tusk, ein bedeutender Jugendführer in der freien Jugendbewegung vor Hitler und ein entschiedener Nazi-Gegner war. Mitte Januar kam der positive  Bescheid, dass das tusk-Grab als erhaltenswert eingestuft wurde, von der Stadt Stuttgart übernommen ,  zunächst bis 2049 erhalten bleibt und städtisch gepflegt wird.. Zu verdanken ist der  Erfolg dem Kreis der Freunde des tusk-Grabes, der auf meine Initiative hin zustande kam,  vor allem aber Dr. Claus-Peter Clostermeyer, dem langjährigen Leiter  der  Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin.   Wer das  Grab von tusk aufsuchen will, findet es in Stuttgart auf dem Prag-Friedhof  als Grab-Nummer 1-13545, Abt 3, Reihe 12, Folge 10 unterhalb der...

Unersetzliches Smartphone?

In einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten äußerte sich die Gruppenleiterin Katharina Lämmer von den Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands, wie sie eine alternative Freizeitgestaltung jenseits vom Medienkonsum ermöglichen wollen. Hier geht es zum Interview. Bildnachweis: CPD / aus dem Film zum Bundeslager Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinder jagen Mister X und Mister Y...

Im Rahmen ihrer jährlichen Pfadfinderaktion fanden sich Anfang März die Gruppen des Gaues Rems Murr des VCP in Stuttgart zusammen. Im Mittelpunkt des Spieles „Scoutlandyard“ stand die Jagd nach Mister X und Mister Y – ganz nach dem Gesellschaftsspiel „Scotland Yard“, nur eben mit realen Nahverkehrsmitteln, Pfadfindern und der Stadt Stuttgart als Spielfeld. Quelle: Gmünder...

Pfadilager auf den Spuren der Römer...

Alles ist ganz still. Nur vereinzelt hört man den Ruf eines Vogels aus dem nahe liegenden Wald. Der See schimmert silbern im Licht des Mondes. Langsam wird es heller über den Baumkronen und die Sonne blinzelt über den See direkt neben dem Lagerplatz. Es ist windstill, Nebel liegt über dem spiegelglatten Wasser. Die Ruhe vor dem Sturm?! Wir befinden uns in „Hammerschmiede“, einem Ort, der gerade mal aus zwei Bauernhöfen besteht und an dem der Limes vorbeiführt, dem auch das diesmaliges Lagerthema „Römer“ zu verdanken ist. Für die Pfadfinder des BPS-Stamm „Steinadler“ aus Stuttgart wird dieser Ort in den nächsten zehn Tagen ihr zu Hause sein.Das Abenteuer beginnt nach der Begrüßung durch Stammesführer Paul Blank wie gewohnt mit dem Lageraufbau: Zunächst werden die Kohten, Jurten und die Familienzelte aufgebaut und die sanitären Einrichtungen auf Vordermann gebracht, was bedeutet, eine anständige Dusch- und Waschvorrichtung zu erschaffen. Da das Grundstück aus zwei Wiesen besteht, die durch einen Bach getrennt sind, sind die Pfadfinder außerdem gezwungen, eine Brücke zu bauen. Das wichtigste und wohl fast größte Bauwerk ist aber wie immer die Küche, an der sich die Mädels gern verausgaben. Nach den Aufbautagen geht es mit Workshops weiter: Während sich die einen mit Honigmasken oder einem Körperpeeling aus Salz und Milch verwöhnen lassen und andere in der selbstgebauten Sauna schwitzen, betätigen sich andere handwerklich: So gibt es die Möglichkeit, zu tonen und die selbst gefertigten Gegenstände anschließend mit Mosaiken zu verzieren, Brötchen im selbst errichteten Steinofen zu backen, zu schmieden oder – und das ist für jeden Lagerteilnehmer Pflicht – römische Kleidung herzustellen. Der Samstagabend wird für ca. 20 Pfadis zu einem ganz feierlichen Erlebnis. Nach dem Abendessen werden die Fackeln ausgepackt und entfacht und die meisten der Pfadfinder wissen, dass das ein Zeichen für einen abendlichen...