Förderprojekte der Stiftung Pfadfinden...

Die Stiftung Pfadfinden des BdP informierte in ihrem Stiftungsbrief über die in 2016 geförderten Projekte. Insgesamt konnten 37 Projekte mit 40.638 € gefördert werden. Die einfache 100€-Förderung wurde von 27 Stämmen in Anspruch genommen. Der Jahrespreis „Das war Spitze!“ ging an den Stamm Geisterburg aus Bargteheide für sein mit dem Kulturentreff Bargeteheide zusammen organisiertes gemeinsames Zeltlager mit jungen Geflüchteten. Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Kulturenübergreifendes Zeltlager...

Ende Mai verbrachten die Pfadfinder vom Stamm Geisterburg (Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder) ein besonderes Zeltlager. Mit dabei waren nämlich die Teilnehmer des „KulTOUREN“-Treffs aus Bargteheide. Menschen verschiedenster Herkunft kommen hier während ihrer Freizeit zusammen. Durch die wöchentlichen Treffen des Kultourentreffs finden sich junge Geflüchtete mit „einheimischen“ zu normalen Freizeitaktivitäten zusammen, werden in örtliche Freundeskreise integriert. Das Zeltlager war hierbei dennoch für alle etwas Besonderes. Augenscheinlich kann Stamm Geisterburg nicht nur gut singen, sondern jetzt auch arabische Tänze. Finanziell ermöglicht wurde das Projekt durch die evangelische Kirchengemeinde und die Stiftung Pfadfinden des BdP. Bild: Wappen des Stammes Geisterburg Quelle: Bargteheide Aktuell 09.06.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Ehrenamtspreis

Stellvertretend für 180 Pfadfinder erhielt der Stammesführer des Stammes Geisterburg (BdP) beim Neujahrsempfang den erstmalig Ehrenamtspreis der Stadt Bargteheide. Der mit 500 Euro dotierte Preis wird zweckgebunden verwendet werden. Quelle: scouting 01-09

Stamm Geisterburg saniert ehemaliges E-Werk...

Der seit vierzig Jahren bestehende und 180 köpfige Stamm Geisterburg, BdP, in Bargteheide beschloß vor zwei Jahren, das ehemalige E-Werk der Stadt zu kaufen. Grund war unter anderem, daß die Stadt angekündigt hatte, künftig reale Mietzahlungen zu verlangen. Mit dem Kauf sicherten die Geisterburger langfristig ihre Arbeit, zudem war ein Kauf günstiger als Miete zu zahlen. Seither wurde das Gebäude im Erdgeschoß entkernt, eine Heizungsanlage eingebaut, und weitgehend in Eigenleistung wurden Fußböden und Fenster erneuert. Bei der Sanierung orientierten sich die Pfadfinder an einem Foto aus dem Jahr 1925, denn das Haus soll wieder so aussehen wie früher. Der bisher geleistete Arbeitseinsatz liegt bei rund 10 000 Stunden.Nun wurde bei der Sanierung eine wichtige Etappe geschafft. Im Pfadfinderheim an der Lohe wurde die erste fertiggestellte Wohnung eingeweiht. Damit steht die dritte Finanzierungssäule des Hauskaufs, denn mit Mieteinnahmen soll ein Teil des städtischen Darlehens abgetragen werden. 55000 Euro konnten bereits durch Spenden zusammengetragen werden, 17000 davon kamen vom Sozialministerium. Zusätzlich mußten jedoch auch die Mitgliedsbeiträge der Pfadfinder fast verdoppelt werden. Jetzt muss nur noch das Dach erneuert werden. Dafür werden weitere Spenden in Höhe von 30000 EUR benötigt. Die Bargteheider stellen ihr Domizil auch anderen Jugendgruppen zur Verfügung, die Übernachtung kostet hier 2,50 Euro pro Person. www.geisterburg.de Quelle: scouting 02-07...

Kulturschock: Auf Fahrt in Pakistan...

Selten zuvor hat einer von uns eine so große Reise angetreten. Aber genug Fahrtenroutine steckte schon in uns, um zuzusagen und zu denken „Ach, das wird schon alles gut gehen…“. Jonathan Stock vom Stamm Möwe hatte uns eingeladen zur Pakistanfahrt 2006. Natürlich hatten wir Angst und Respekt vor der Fremde, aber die Neugier siegte. Und so hatten wir die seltene Gelegenheit, ein Land, das direkt auf der „Achse des Bösen“ liegt und von dem oft in den Nachrichten die Rede ist, näher kennenzulernen. Ja, wir hatten Respekt vor diesem Land. Aber alles kam anders als befürchtet. Freundliche Pakistanis empfingen uns in einem Land, das für mich eher mit dem Mond oder mit dem Mars zu vergleichen war, als mit irgendeinem anderen Land, würde man mich danach fragen. Einfach alles war anders. Das Essen, das Wetter, der Straßenverkehr, die Insekten, die Schwärme riesiger Fledermäuse, die Menschen, die Einkaufsläden. Es war der totale Kulturschock. Fast überhaupt keine Frauen haben wir in den ersten Tagen gesehen. Regelmäßig schallte aus Megaphonen der Ruf der Muhezzins; durch die Großstädte genauso wie durch die spärlich besiedelten Täler. Nach sechs Tagen Reis mit Lamm hat mein Magen aufgegeben. Beim Autofahren bekommt man nicht wie in Deutschland einen steifen Rücken und einen wundgesessenen Arsch, nein, man kriegt Scheuerstellen vom hin und her geschleudert werden und Beulen am Kopf. Die Straßenverhältnisse in den Bergen sind so Angst einjagend, daß man sich manchmal fragt, ob man nicht gerade träumt. Wir waren zwei Wochen wandern in dieser fremden Welt und drei Wochen habe wir uns umgeschaut und, wie man so schön sagt, Land und Leute kennen gelernt. Wie soll ich in wenigen Worten das beschreiben, was wir erlebt haben? Ich mache es einfach so: Würde man mich in meinem nächsten Leben wieder fragen, ob ich...