Aufsichtspflicht

Was ist die Aufgabe der Aufsichtspflicht und wie wird man ihr gerecht? „Das Ziel der Aufsichtspflicht ist, dass die aufsichtspflichtige Person dafür sorgt, dass die anvertrauten Minderjährigen nicht zu Schaden kommen, bzw. niemandem Schaden zufügen. Die Übertragung der Aufsichtspflicht kann auch stillschweigend zustande kommen. Sie beginnt und endet mit dem Kommen und Gehen des ersten bzw. letzten Kindes/Jugendlichen. Im Allgemeinen kommt ein Jugendleiter dann seiner Aufsichtspflicht nach, wenn er die „nach den Umständen des Einzelfalles gebotene Sorgfalt eines durchschnittlichen Jugendleiters“ walten lässt. Dazu gehören: sich vorher über mögliche Probleme Gedanken machen, soweit möglich Gefahren zunächst beseitigen, Belehren und Warnen, Überwachen und Kontrollieren. Bei Verstoß: Ermahnung und Verwarnung aussprechen (Gelbe Karte). Strafen und Konsequenzen einleiten (Rote Karte). Wird dem Mitarbeiter eine strafbare Handlung vorgeworfen, so ist der einzelne konkrete Sachverhalt entscheidend. Bei einer Vernachlässigung der Aufsichtspflicht können der Veranstalter und der Mitarbeiter zivilrechtlich haftbar oder strafrechtlich verantwortlich gemacht werden.“ (Quelle: www.praxis-jugendarbeit.de) Damit wäre eigentlich alles gesagt. Und es mag ein Rätsel sein, dass es Gruppenleiter gibt, die zu spät oder unangekündigt einfach gar nicht zu ihrer eigenen Gruppenstunde erscheinen, keine Telefonliste ihrer Gruppenmitglieder führen und sich bei fehlenden Kindern nicht bei deren Eltern über den Verbleib erkundigen. www.praxis-jugendarbeit.de/jugendleiter-schulung/aufsichtspflicht-jugendleiter.html www.aufsichtspflicht.de   Quelle: scouting 02-12 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Fläminger Wölfe freuen sich über neuen Gruppenraum...

Die 20 Wölflinge des Stammes „Fläminger Wölfe“ aus Niedergörsdorf haben allen Grund zur Freude: Sie haben nun endlich einen eigenen Raum für ihre Gruppenstunden. Bislang hatten sie auch schlechtes Wetter in ihrer Jurte im Garten überstehen müssen. Dank vieler Spenden von Gemeindemitgliedern war nun der Aus- und Umbau eines Kellerraumes möglich geworden, zu dem jetzt auch ein Kamin gehört. Der Stamm ist vor einem Jahr gegründet worden und gehört zum Ring evangelischer Gemeindepfadfinder mit deutschlandweit etwa 6000 Mitgliedern. Quelle: Homepage der...

Leserbriefe scouting 02-12

Praxis Paragraphenreiterei für Pfadfinder Zu scouting 04-11, Seite 41 und scouting 01-12, Seite 6 Liebe Almi, ich freue mich über die elegante Korrektur des Artikels über das Urheberrecht. Nun ist so ziemlich alles richtig. Was bleibt, ist nun natürlich die Angst des Liederbuchmachers, der sich zum ersten Mal mit dem für ihn komplizierten Urheberrecht befasst, dass er etwas falsch machen könnte und dann womöglich strafrechtlicher Verfolgung unterliegt. Er wird vielleicht ganz den Mut verlieren und nichts mehr tun, und das wäre auch schade. Der rechtskundige Praktiker weiß natürlich, dass auch hier die Bäume nicht in den Himmel wachsen und kein Staatsanwalt wegen falscher Rechtsnotiz oder fehlendem Rechteerwerb bei einem kleinen bündischen Lied zum Strafknüppel greifen wird. Aber in jedem Fall ist es gut, wenn das Bewusstsein von Recht und Unrecht auch im Bereich des geistigen Eigentums geschärft wird. Und man wird dem Liederbuchmacher in spe sagen können, dass er sich ja auch etwas helfen lassen könnte. Nur ein Wort ist in dem Artikel in scouting 01-12 daneben geraten: das Wort ,,Zwangslizenz“. Du beschreibst da einen Vorgang, wo ein Beauftragter (hier die GEMA) etwas tut, wozu er vom Inhaber eines Urheberrechtes beauftragt und berechtigt worden ist, nämlich an Stelle des Urhebers eine Lizenz zu erteilen. Das hat mit Zwang nichts zu tun, sondern ist einfaches Vertragsrecht. Dagegen gibt es den Begriffder Zwangslizenz durchaus im UrhG, nämlich im § 42 a (früher § 61). Der übt tatsächlich einen Zwang aus. Wenn nämlich irgendeinem Tonträgerhersteller das Nutzungsrecht zur gewerblichen Herstellung eines Werkes eingeräumt worden ist, muss es auch jedem anderen Hersteller eingeräumt werden (mit gewissen Beschränkungen). Wohlgemerkt: Nutzungsrecht an einem Werk, nicht an der Interpretation durch einen Interpreten. Diese Zwangslizenz wurde eingeführt, um eine Monopolisierung der Nutzung eines Werkes durch einen Tonträgerhersteller zu vermeiden. Aber das ist...

Schülerinnen widmeten sich der Pfadfinderarbeit...

SSE heißt ausgeschrieben „Senior Seminar Experience“. Das System stammt aus den USA und ist dort zumindest an manchen Schulen eine Anforderung für den Highschool-Abschluss. Beim SSE  lernt man, ein Projekt zusammen mit einem kompetenten Partner aus Kommunen, sozialen Einrichtungen oder Wirtschaft zu organisieren und durchzuführen. Das Gymnasium in Wilhelmsdorf hat das für seine Oberstufe aufgegriffen. Der dortige SSE-Kurs richtet sich an die Schüler der Klasse 12, die Bewertung fließt in das mündliche Abitur mit ein. So schlossen sich zwei Schülerinnen im Rahmen des SSE-Projekts mit den Pfadfindern Royal Rangers, Stamm Illmensee und Stamm Ravensburg, sowie Mitarbeitern der Freien Christengemeinde Illmensee zusammen, um gemeinsam einen Erlebnistag für Kinder am Seefreibad auszurichten. Trotz Dauerregen folgten 50 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren der Einladung. Im Rahmen des Projekts sollten die Kinder raus in die Natur kommen und in Gemeinschaft Techniken zur Anwendung in freier Natur erlernen. Sie lernten Knoten zu knüpfen, erhielten Informationen über Erste Hilfe, lernten Karten zu lesen und einen Kompass zu gebrauchen und nutzten Kletter- und Seilbahnstation. Quelle:...

Höhenflug für mutige Pfadfinder...

Für ihren Bezirkstag hatten sich die Pfadfinder der Gelsenkirchener DPSG etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Mit dem Slogan „Pfadfinder – gefällt mir“ hatten sich 250 Kinder und Jugendliche anlocken lassen, welche an diversen Angeboten teilnahmen. So wurden interessante Orte, Firmen und Verbände besucht, es gab Führungen bei der Polizei, bei der Freiwilligen Feuerwehr und beim Lokalradio.  „Es geht darum, etwas Spannendes zu erleben, seine eigenen Grenzen kennen zu lernen, um Selbstentwicklung, aber auch um gruppendynamische Prozesse“, erklärte Cornelia Franz, Bezirksvorsitzende der DPSG Gelsenkirchen. Ganz Mutige konnten sich vom 50m hohen Turm der Heilig-Kreuz-Kirche abseilen, wobei sich ihnen eine herrliche Aussicht bot. Quelle:...