Erforschung des Liedkanons bündischer Gruppen...

Helmut Wurm, vielen bekannt als Urheber der Seite www.buendischen-blaue-blume.de und äußerst patenter Historiker inbesondere auch in Hinblick der erstellten Biographien bündischer Persönlichkeiten, möchte sich in einem neuen Projekt dem bündischen Liedgut widmen. Er schreibt hierzu: „…so habe ich ein lang gehegtes Projekt begonnen, nämlich der Frage nachzugehen, welcher Liederkanon die einmalige deutsche bündische Bewegung wie ein inneres Gerüst über die Jahrzehnte stabilisiert hat. Es geht also nicht darum, welche Lieder in ein Liederbuch sollen, sondern auf welche Lieder und welchen Liedertyp die bündsichen Gruppen immer wieder zurückgegriffen haben. Alleine kann man solch einer Thema nicht nachgehen, das kann nur eine kompetente Gruppe von Isidern. Ich habe nun ein Gerüst einer solchen möglichen Untersuchung formuliert und suche kompetente Mitarbeiter.“ Den Rahmen des Projektes ist der Beschreibung unter „Das erfolgreiche Lieder-Traditions-Gerüst der Bündischen- Bittschreiben für interessierte Leser für Mitarbeit“ zu entnehmen. Helmut Wurm freut sich auf Zuschriften unter webmaster@buendische-blaue-blume.de. Bild: Wiesenfest 2016 des Weinbacher Wandervogels Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Alkohol im Liedgut

Mit dem Thema Alkohol setzte sich die Redaktion der anp (auf neuem pfad – Bundeszeitschrift des Verbandes Christlicher PfadfinderInnen VCP) auseinander. Dabei nahmen sie auch das Liederbuch „Liederbock“ der VCP Bezirke Harz und Homburg auseinander. So stellten sie fest, daß von den 212 Liedern in immerhin 16% der Alkohol oder das Zechen besungen werden, davon waren wiederum 41,18% reine Trinklieder. Quelle: scouting...

Codex Patomomomensis

Nach über acht Jahren Arbeit ist das Liederbuch „Codex Patomomomensis“ endlich gedruckt worden. Erstellt wurde es vom Erfolgsduo Pato und Momo vom PB Nordlicht, welche sich in der Vergangenheit bereits durch das beliebteste Kochbuch der Bewegung „Der kleine Komolze“ einen Namen gemacht haben. Der Codex ist ein Liederbuch der etwas anderen Art. Er soll kein Fahrtenliederbuch sein, sondern vielmehr eine Quelle für Informationen. Denn oft ist der Liedtext nur eine Oberfläche, ein Vorhang, hinter dem sich die Geschichte erst richtig auszufalten beginnt. Mit dem Codex wollen die Autoren ein wenig Licht ins Dunkel werfen und die Lust zur Forschung wecken. Denn jedes Lied wirft Fragen auf: Was ist eigentlich ein Sarafan? Und wie hieß Jalava mit Vornamen, und wer ist dieser Jolly Roger-Typ? Was um alles in der Welt bedeutet „Lerman“? Von wem waren die drei Tropfen Blut im weißen Schnee (Gewußt? Denkste!)? Was haben Elvis und Olav Tryggvason gemeinsam? Und schließlich: Ist das Leben denn nun ein Spiel, oder nicht? Der Codex ist in dem für die Autoren typischen, sehr unterhaltsamen Stil geschrieben. So erfährt man unter anderem auch, daß wer als Allergiker gegen Muscheln reagiert, auch keine Kakerlaken essen sollte. Bereits einen Monat nach Erscheinen ist der Codex vergriffen gewesen, er wird aber ab Ende Mai wieder ausgeliefert. Der Codex hat das Format DIN A5 hochkant und ist in Taschenbuchqualität. Das umfangreiche Inhaltsverzeichnis ermöglicht die Suche nach diversen Titeln eines Liedes. Die Lieder sind nach Rubriken sortiert. Grifftabellen gibt es neben Gitarre und Mandoline ebenfalls für Mandola, Bouzouki (irisch und griechisch) und für die Ukulele. Bestellt werden kann der Codex im Internet, dort ist auch das vollständige Inhaltsverzeichnis aufgeführt. Übrigens ist soeben auch die 7. Auflage des „Kleinen Komolzen“ erschienen, dieser kostet jetzt 10 €. Becker, Tim Oliver (Pato) Rode, Paul (Momo)...