400km Wanderwege im Fürstentum Liechtenstein...

Wer hätte das gedacht, dass Liechtenstein ein Wanderparadies ist? Aber Liechtenstein Marketing beteuert: Das Wanderland Liechtenstein mit seinen 400km Wanderwegen lässt jedes Wanderherz höher schlagen. (Das dichteste Wanderwegnetz Europas!) Das Magazin Wanderlust hat das Fürstentum sogar als „Top Wanderlust Region 2018“ ausgezeichnet. Um eine solch herrliche Aussicht wie auf dem Artikelbild zu geniessen, ist die Wanderung über den Fürstensteig und die drei Schwestern zu empfehlen. Diese eindrückliche Bergwanderung, bietet eine grandiose Aussicht auf den Rätikon und zu den Schweizer und Vorarlberger. Quelle: liechtenstein.li Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Mit Plakaten gegen den Mitgliederschwund...

670 Mitglieder haben die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Liechtensteins (PPL). Das Land ist zugegebenermaßen auch nicht allzu groß. In 2015 zählte man dort insgesamt nur 37.531 Köpfe. Um die 2% von denen sind also Pfadfinder, klingt zunächst nicht schlecht. Doch deren Zahl sinkt, von wenigen Ausreißern abgesehen, kontinuierlich. Mit einer Plakataktion (ich möchte fast unken: vermutlich an der einen Hauptkreuzung des Zwergenstaates), einer neuen Webseite und einem Schnuppertag macht sich der Traditionsverband nun auf Mitgliedersuche. „Als Ursache für den Negativtrend haben die Pfadi insbesondere das ständig breiter werdende Vereins- und Freizeitangebot ausgemacht, das Jugendliche aus einer Vielzahl an Aktivitäten wählen lässt„, schreibt die Zeitschrift Liechtensteiner Vaterland. Das ist allerdings, ein Effekt, den man hierzulande gleichfalls kennt. Bei uns früher auf dem Dorf gab es schlicht nur die Feuerwehrjugend und die Pfadfinder. Erstere standen im Ruf, ständig Bier zu trinken, blieben also die Pfadfinder. Kommt noch hinzu, dass Kinder und Jugendliche heutzutage sowieso gar nicht mehr vor die Tür gehen müssen, um ihre Freizeit totzuschlagen. Ich merke, ich werde alt und fange an zu jammern. Aber wenn die nicht mehr vor die Tür gehen, wie sollen sie dann das Plakat überhaupt zur Kenntnis nehmen? Bildnachweis: Michael Zanghellini, Plakatmotiv der PPL Quelle: Liechtensteiner Vaterland 17.07.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Buchvorstellung: Tagebuch eines Jerusalempilgers...

Es ist witzig. Es ist spannend. Und – es ist inspirierend. Die Rede ist vom „Tagebuch eines Jerusalempilgers“ von Johannes M. Schwarz, der sich am ersten Mai 2013 von Liechtenstein nach Jerusalem begab. Zu Fuß. Nun sind Pilgerbücher seit „Ich bin dann mal weg“ ja fast schon eine eigene Gattung. Dennoch scheint mir, dass sich im Tagebuch eines Jerusalempilgers deutlich mehr Schnittmenge mit dem Erleben auf Fahrt ergibt. Sei es der teilweise wochenlang anhaltende Regen mit entsprechenden Schlammpisten, der Versuch, die völlig verschmutzte Kleidung anschließend dezent auf dem belebten Marktplatz eines Heilbades zu reinigen, die Verständigung in aller Herren Länder mit wenigen antrainierten Wortbrocken sowie mit Händen und Füßen, die Verzweiflung und Selbstzweifel im Sinne von „Warum tue ich mir das an?“ oder aber der Versuch, im Iran (Iran!) Rotwein zu kaufen, da der Messwein zur Neige gegangen ist. Messwein – ja, Johannes M. Schwarz ist Pater. Da könnten nun sämtliche Schubladen aufgehen, es gibt aber keinen Grund dafür. Und dies, obwohl selbstverständlich sein Glaube eine wichtige Rolle im Buch einnimmt und Fragen, die ihm auf dem Weg gestellt wurden, in kurzen Predigten gleichfalls verarbeitet sind. Sowohl die Fragen, als auch die Antworten sind von dieser Welt. Wenn die Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet wird mit einem Gleichnis, in dem der Student Erhard, der in einer Männer-WG lebt und entsprechend noch nie einen Staubsauger gesehen hat, zunächst enttäuscht feststellt, dass dieser keine Tiefkühlpizza erhitzen kann, dann aber merkt, dass es sich um eine Tiefkühlpizzabröselschlucker handelt, wird schon klar, dass landläufige Vorstellungen von katholischen Geistlichen mit dem sehr auf dem Boden der Tatsachen stehenden Pater Johannes M. Schwarz reichlich wenig zu tun haben. So werden die Predigten selbst für Andersgäubige zu einem Gewinn und für Ungläubige kein Grund, das Buch nicht zu lesen....

Pfadfinder tot aufgefunden

Ein vermißter 22-jähriger britischer Pfadfinder konnte bei der groß angelegten Suchaktion in einem Tobel im Gebiet Mittagsspitze in Triesen leider nur tot geborgen werden, wie die liechtensteinische Landespolizei bekannt gab. Der Mann weilte seit Ende Juli mit einer Pfadfindergruppe in der Nähe des Robinsonspielplatzes in Triesen. Zuletzt war er vier Tage zuvor auf dem Lagerplatz gesehen worden. Die genauen Umstände des Todes waren noch unklar, wie es auf Anfrage bei der Landespolizei hieß. Quelle: scouting...