Förderprojekte der Stiftung Pfadfinden...

Die BdP-Stiftung Pfadfinden hat in 2015 insgesamt 31 Projekte gefördert. Einige davon stellen wir hier vor. Der pfadfinderische Grundsatz „Ich will dem Frieden dienen und mich für die Gemeinschaft einsetzen, in der ich lebe“ motivierte Ranger und Rover des BdP-Landesverbandes Hessen, humanitäre Hilfe für Flüchtlinge in den Lagern Idomeni und Calais zu leisten. Dies reichte vom Bau von Notunterkünften über Spielangeboten für Kinder bis hin zum Betrieb einer Suppenküche. Organisiert haben sich die BdPler inzwischen mit weiteren engagierten Menschen im Verein „Voluntiere“. Diese schreiben über sich selbst: „In erster Linie sind wir ein loser Zusammenschluss von mittlerweile knapp fünfzig Menschen, die angesichts der humanitären Not, in der sich flüchtende Menschen befinden, entschieden haben, zu handeln. Die meisten von uns sind in irgend einer Weise ehrenamtlich engagiert und so sind wir in der glücklichen Lage, dass wir im Organisieren, Improvisieren, Handwerken, Kommunizieren und spontan Reagieren einige Kompetenzen zusammenbringen, die wir bestens in die Hilfe für flüchtende Menschen einbringen können. Noch dazu sind wir jung und können die Zeit aufbringen, uns auch mal während des Studiums ein paar Wochen entlang der Balkanroute zu engagieren. Außerdem sind wir der Ansicht, dass sich – ganz unabhängig von jeder politischen Debatte – in Europa eine humanitäre Katastrophe abspielt, die ohne die vielen freiwilligen Helfer, die dort anpacken, wo verantwortliche Regierungen versagen, noch wesentlich katastrophaler wäre.“ (www.voluntiere.de). Die Stiftung Pfadfinden unterstützte die Arbeit der Voluntiere mit einem kleinen Teil, der übrige Betrag kam von den Aktioven selbst gesammelt. Bildnachweis: Voluntiere in Idomeni Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Übten Linksradikale Nahkampf auf Pfadfinderzeltplatz?...

Seit zehn Jahren besteht der Pfadfinderzeltplatz Buchholz als Zentrum des BdP-Landesverbandes Hessen. Jetzt schaffte er es groß in die Presse: Linksextreme, so hieß es, hätten im August auf dem Gelände Nahkampf geübt, propagandistische Fortbildung betrieben und das Gelände gegen Fremde hermetisch abgeriegelt. Vergleiche des „Jugendantifa-Camp 2009“ mit Lagern von rechten Jugendorganisationen wurden insbesondere in selbst eher dem rechten Spektrum zugehörigen Zeitschriften gezogen. Rund 100 Autonome aus ganz Hessen hätten den Kampf gegen Rechtsradikale und Polizisten trainiert, so auch den Nahkampf mit Schlagstöcken, hieß es im Berliner Tagesspiegel ohne Angabe von Quellen. Der Leiter des Homberger Ordnungsamts, Markus Haumann, bestätigte inzwischen, dass man von der Veranstaltung informiert war und diese beobachtet hätte. Ein Eingreifen sei jedoch nicht nötig geworden. Hätten im Lager tatsächlich die beschriebenen Umtriebe stattgefunden, wäre das aufgefallen, denn dort kämen doch alle drei Minuten ein Spaziergänger, Jogger oder Nordic Walker vorbei. Der Zeltplatz-Verwalter Hans-Joachim Böhm fand dann auch die ganze nachträgliche Aufregung für übertrieben. Das Treffen sei ordentlich abgelaufen und nur zum Schutz der jugendlichen Teilnehmer sei das Lager vorab nicht an die große Glocke gehängt und von den Veranstaltern entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen worden – in Absprache mit den örtlichen Behörden. Quelle: scouting 01-10...