Pfadfinder zusammengebrochen

Wenn die BILD berichtet, tut man gut daran, nicht alles zu glauben. Aber auch der seriösere MDR berichtete, dass Mitte August eine Pfadfindergruppe aus Baden-Württemberg einen Großeinsatz von Rettungskräften in Dresden auslöste. Auf dem Rückweg aus der Sächsischen Schweiz klagten gegen 21 Uhr gleich mehrere Personen der Gruppe über gesundheitliche Probleme (Übelkeit, Schwindel, Erbrechen) und ein ärztlicher Notruf wurde abgesetzt. Insgesamt mussten wohl zwölf der Pfadfinder sicherheitshalber auf drei umliegende Krankenhäuser verteilt werden, davon drei liegend. Es hieß, schon am Tage zuvor habe eine Person der Gruppe über entsprechende Beschwerden geklagt und sei behandelt worden. Klingt nach Magen-Darm-Virus, da gibts ja auch tolle Sachen im Angebot: Noro- und Rotaviren beispielsweise können (so meine persönliche traurige Erfahrung) binnen zweier Tage ganze Lagerbesatzungen aufs Klo und über den Eimer treiben und durchaus auch behandelt nach über einer Woche noch Beschwerden hervorrufen. Hat man den Mist durchgestanden, ist man zumindest einige Jahre gut gerüstet und verfügt über Antikörper. Ein schwacher Trost, was für ein blödes Ende für eine Großfahrt! Und dann auch noch in der BILD. Mein Beileid! Quelle: MDR,...

Pfadfinder wollte helfen – und wurde verprügelt...

Sie hatten zusammen mit Kindern aus sozial schwachen Familien ein wenig Weihnachten gefeiert und Geschenke verteilt, anschließend wollten sie den Feiertag in der Disco ausklingen lassen. Für einen 23-jährigen Pfadfinder der DPSG St. Katharina in Oberhausen-Lirich endete der Tag jedoch mit schweren Verletzungen und einer Notoperation im Krankenhaus. Denn als er am frühen Morgen des ersten Weihnachtstages die Disco „Ballermann“ in Mülheim verließ, sah er, wie einer seiner Kameraden gerade vor der Tür von einer Gruppe zusammengeschlagen wurde. Er ging sofort dazwischen, wurde jedoch selbst zum Opfer. Gegen 4.45 Uhr wurde die Polizei alarmiert, die Täter flüchteten jedoch mit zwei in unmittelbarer Nähe wartenden Taxen. Der Vater des Pfadfinders hat zur Ergreifung der Täter eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt. Sein Sohn wird knapp zwei Wochen im Krankenhaus verbringen müssen. Quelle: scouting...