Busmängel: Mit mehrstündiger Verspätung los zur Großfahrt...

So manche Jugendgruppe kann wohl ein Lied von Bussen mit fragwürdigem Zustand singen. Normalerweise wird gerade zu Pfingsten alles auf die Straße geschickt, was bei drei nicht zusammenbricht. Jetzt war eine eine 184-köpfige Pfadfindergruppe aus Duisburg leidtragend, die mit Reisebussen nach Irland wollte. Die vier Busse des Busunternehmens, welches den Auftrag zum Transport erhalten hatte, gerieten schon vor Abfahrt in eine Polizeikontrolle. Das Ergebnis war gerade in Hinsicht auf die Fahrsicherheit bedenklich. Drei der Fahrer hatten die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten, einer einfach die Kontrollkarte überhaupt nicht eingesteckt. Bei drei Bussen fehlten Unterlegkeile und Warnleuchten, bei fünf Feuerlöschern war das Prüfsiegel abgelaufen. Bis Ersatzmaterial herangeschafft war, dauerte es. Aber bei 26 Stunden Fahrzeit bis Dublin fällt das ja kaum ins Gewicht und für die Sicherheit sowieso nicht. Quelle: Lokalkompass, 13.08.2018 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Über 5000 Teilnehmer

Am diesjährigen „Cederberg Senior Scout Adventure“ in Südafrika nahmen über 500 Teilnehmern aus Namibia, Saudi-Arabien, Irland, Neuseeland, Uganda, USA und natürlich Südafrika teil. Auf verschiedenen Routen erkundeten sie die wunderschöne Landschaft der Cederberge, wobei das gesamte Gepäck selbst geschultert werden musste. Auch gab es die Möglichkeit zu zahlreichen weiteren Aktivitäten, wie Segeln, Wasserski, Tauchen, Bogenschießen, Schießen, Rockclimbing, Paintball, GPS-Arbeit, Backwoodsman- &-Dutch-Oven-Kochen bis hin zur Aufklärung über Aids. Beim Settler Culture nahmen die Einwohner des kleinen Dorfes Heuningvlei die Teilnehmer für eine Nacht in ihre Häuser auf und gaben den Pfadfindern einen Einblick ihren Tagesablauf in der Rooibos-Tee-Produktion. Quelle: scouting...

Papst-Kritiker von Pfadfindern hereingelegt?...

Der nordirische reformierte Pfarrer und Politiker Ian Paisley gilt als einer der schärfsten Kritiker des Katholizismus. So hatte er 1988 Papst Johannes Paul II. während dessen Ansprache vor dem Europaparlament als „Antichristen“ bezeichnet. Im Rahmen einer Veranstaltung zum 100 jährigem Bestehen der Pfadfinder, die im Dezember in der Stadt Ballymena in Paisleys Wahlkreis Nord-Antrim stattfand, wurde er nun unversehens Teil einer katholischen Gebetsversammlung. Ian Paisley war davon ebenso überrascht, wie der Priester Paul Symonds von dessen Anwesenheit. Der Priester betonte im Nachhinein, daß es sich weder um einen katholischen, noch um einen ökumenischen Gottesdienst gehandelt habe. Paisley betonte, man habe den Ablauf der Pfadfinderversammlung überraschend geändert, er hätte ihm sonst niemals zugestimmt. Die Pfadfinder gaben keine Stellung ab. Quelle: scouting...

Ungewohnte Großfahrt

Zwei Wochen Abenteuer erlebten 15 Rover der DPSG Senden in Irland. Fest stand vor dem Abflug nur der Termin des Rückfluges, sonst nichts. Zu Fuß durch Irland, alles, was gebraucht wird, im und am Rucksack, ohne morgens zu wissen, wo man abends schläft: Für die Sendener Pfadfinder war dies nach Eigenaussage eine ungewöhnliche Art von Sommerlager. Normalerweise werde ein festes Standlager errichtet, von dem aus eine Mehr-Tages-Tour unternommen werde. Falls diese Art von Wanderlager gut angekommt, könne man das öfter mal machen, so der Stammesvorstand. Quelle: scouting...

Audienz beim König

Im Jahr 1996 trampte Tony Hawks mit einem Kühlschranks rund um Irland. Eine in unseren Augen absolut hervorragende Idee und nichts konnte uns davon abhalten, seinen Spuren zu folgen. Auf den Kühlschrank verzichteten wir, weil wir keinen Ort brauchten, um unsere Schuhe trocken zu lagern. Uns reichten Kühlschrankmagneten. Einen Höhepunkt der Reise bildete der Besuch beim König von Tory Island. Die Insel liegt 14 km nordwestlich vor der Küste von Donegal im Atlantik und ist somit der nordwestlichste bewohnte Punkt Europas. Die Insel ist flach, baumlos und knapp einen Kilometer breit und fünf Kilometer lang. Die 170 Bewohner entgingen ihrer Zwangsumsiedlung auf das Festland in den siebziger Jahren, indem sie sich selbst organisierten. Oberhaupt der Kollektive ist ein König, dessen Amt teils vererbt, teils durch Wahl bestimmt wird. Derzeitiger Amtsinhaber ist Patsy Dan Rodgers, und den wollten wir sehen. Die ersten beiden Gruppen warteten schon eine ganze Weile im windgepeitschten Magheroarty, zusammengekauert unter einem Vordach der geschlossenen Imbißstube am Pier. Notdürftig versorgte sie sich mit halbwarmen Tee, bis endlich ein geschlossener Kastenwagen vorfuhr, im allerletzten Moment stoppte, die Seitentür öffnete und zunächst ein großer Hund heraussprang. Dahinter erst unsere letzten Pfadfinderinnen, von oben bis unten voller Hundehaare, aber in sehr ausgelassener Stimmung. Trotz der unverhofft hohen Kosten für die Fähre war der Entschluß, den König von Tory mit eigenen Augen zu sehen, unverrückbar. Bald schlug uns Gischt ins Gesicht und bei steifer Brise und deutlichem Wellengang  führte uns die kleine Fähre unserem Tagesziel entgegen. Die mit uns an Bord befindlichen Toryaner waren offensichtlich zwecks Alkoholeinkaufs zum Festland übergesetzt. Sie begannen dann auch unverzüglich mit dem Konsum und waren bald sehr angeheitert. Am Pier von Tory Island drängten sich uns die Worte von Tony Hawks mit Urgewalt in den Sinn: „Die Grenze zwischen friedlich, abgelegen...