Mit Notfallmanagern entspannter ins Zeltlager?...

Der Verein für Freizeitservice und Jugendarbeit (VFJ) aus Warendorf will mit seinem Projekt „Notallmanager“ nicht nur den Organisatoren und Leitern von Pfadfinderfreizeiten Unterstützung bieten, auch wenn er hier bereits Erfahrung gesammelt hat. Damit Ferienfreizeiten auch dann eine unbeschwerte und schöne Angelegenheit bleiben können, wenn es Probleme gibt, sollen die professionellen „Notfallmanager“ des VFJ als Helfer im Hintergrund rund um die Uhr telefonisch erreichbar sein. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn das Lagerteam selbst mit der Situation überfordert ist. Im vergangenen Jahr betreute der Verein auf diese Weise bereits sieben Ferienfreizeiten. Quelle: Allgemeine Zeitung...

Crowdfunding für den ScoutingTrain...

Am 20. März startete die erste Crowdfundingkampagne zur Realisierung des ScoutingTrains. Der Finanzbedarf liegt insgesamt bei ca. 1,2 Millionen Euro. Für die fleissigen Spenden lässt man sich nicht Lumpen, als Dankeschön erwarten einen je nach Spendenhöhe zum Beispiel eine an Bord des Zuges handgehäkelte Mütze (75 €), Erinnerungswasser vom Baikalsee (500 €) oder ein viertägiges Stadtspiel in Moskau inkl. Flug und Übernachtung (1500 €).Das Projekt ScoutingTrain wird bereits diesen Sommer in Form eines realen Sonderzuges 400 PfadfinderInnen aus Deutschland und den Ländern des ehemaligen Warschauer Paktes zu einem einzigartigen Bildungsreise- und Begegnungsprojekt zusammenführen. Die Zugfahrt führt von Berlin über Warschau, Moskau und Irkutsk auf der Strecke der Transsibirischen Eisenbahn bis zum Baikalsee. Dort warten auf die TeilnehmerInnen Expeditionen in die Natur, Pro­jektarbeiten sowie Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung. Die Organisatoren des BdP sind überzeugt davon, dass das Projekt gerade jetzt stattfinden muss und dass eine Absage aufgrund der aktuellen politischen Spannungen zwischen Ost und West einem Aufgeben der pfadfinderischen Ideale gleichkommen würde. Hier geht es zum...

Sei ein Pfadstifter

Am vergangenen Wochenende gründeten die Delegierten des VCP des Landesverbandes Bayern auf Burg Rieneck die „Stiftung VCP in Bayern“. Ziel ist, die Förderung der eigenen Verbandsarbeit unabhängiger von staatlicher oder kirchlicher Zuwendung zu gestalten. Die Stiftung des Bayrischen Landesverbandes ist dabei ein unselbständiger Teil der bereits bestehenden Bundesstiftung des VCP. Konkret ist die Projektunterstützung für den Aufbau neuer Gruppen, die integrative Arbeit und für Bildungsangebote geplant. Der feierliche Teil der Stiftungsgründung wurde mit Hilfe eines geschauspielerten „Baden-Powell“ gestaltet, der an die Ursprünge und Motive der Pfadfinderbewegung erinnerte. Die Gründungsurkunde  wurde zusammen mit einer Tageszeitung am Fuß eines zu diesem Anlass gepflanzten Apfelbaumes vergraben. Der bayerische Landesverband des VCP stellt mit knapp 5000 Mitgliedern laut Eigenaussage ein Zehntel der Gesamtmitgliederzahl des VCP. Quelle: Main Post...

Mit vereinten Kräften mehr erreichen...

Das klingt ganz nach einer guten Idee. In der Schweiz sind Pfaditage üblich, an denen in Form einer „offenen Gruppenstunde“ gezielt Neulinge angesprochen werden. Doch dieses Jahr schlossen sich die Pfadis der Kantone Zürich, Bern, Genf und Solothurn zusammen, um am gleichen Tag regionsübergreifend eine solche Werbemaßnahme zu stemmen. Am vergangenen Samstag war es soweit, es fand der erste gemeinsame nationale Pfadi-Schnuppertag statt. Insgesamt luden 15000 bereits aktive Pfadi an insgesamt 220 Standorten Kinder und Jugendliche von fünf bis fünfzehn Jahren zum ansehen und mittun ein bei Geländespiel, Seilbahn und Spurenlesen. Es wurden hierdurch insgesamt 20000 Personen errreicht. Quelle: Züricher Oberländer 12.03.2014 …und für diejenigen, die mit schweizerischem Dialekt zurechtkommen, auch ein Video:...

Drei Jahre und acht Monate Haft

Das Urteil im Dortmunder Missbrauchsverfahren ist gesprochen. Der ehemalige Gruppenleiter der Pfadfinder, der zwischen 1999 und 2001 zwei Kinder aus seiner Gruppe mehrfach missbrauchte, wurde zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Das sind immerhin drei Monate mehr, als andere für Steuerhinterziehung erhalten, aber neun Monate weniger, als die Staatsanwaltschaft für den Ex-Pfadfinder gefordert hatte. Quelle: Focus...