Zwei Jahre nach dem Brand: Marienburg feiert Richtfest

Pfadfinderheime werden gesucht, gefunden, ausgebaut, renoviert und – brennen ab. Die „Marienburg“ der Hofener Pfadfinder der DPSG erwischte es kurz vor Weihnachten 2011. Schuld an dem Brand war wahrscheinlich die Küchentherme, die Folgen verheerend. Doch sie wären keine Pfadfinder, wenn sie sich davon hätten unterkriegen lassen. Zudem war die Hilfsbereitschaft groß. Die ersten Spenden seien schon eingegangen, war war die Asche der abgebrannten Marienburg noch warm, berichtet der Vorsitzende des stammeseigenen Bauausschusses der Presse. Glücklicherweise wurde der Neubau des Pfadfinderheimes genehmigt, obwohl sich das Gebäude in einem Landschaftsschutzgebiet befindet und zudem mitten auf der Grundstücksgrenze zwischem kirchlichem und städtischem Grund liegt. Jetzt konnte das Richtfest gefeiert werden, der Rohbau steht und kommende Woche kommen die Fenster. Obgleich die Kosten für die Wiederherstellung des  Gebäude von der Versicherung übernommen werden (im Gegensatz zur Ausstattung), packen die Pfadfinder selbst kräftig mit an. Nach Eigenaussage mit dem Motto „dumm und stark, wir machen, was man uns sagt“.