Weltpfadfindertreffen 2019

1.300 deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder machen sich auf den Weg
zum Weltpfadfindertreffen in den USA

45.000 junge Menschen aus über 150 Ländern

(Berlin, 27.03.2019) Vom 22. Juli bis zum 2. August findet das 24. World Scout Jamboree im National Scout Reserve in West Virginia/USA statt. Das Wort Jamboree stammt aus der afrikanischen Sprache und bedeutet „Friedliches Zusammentreffen aller Stämme“. So treffen sich unter dem Motto „Unlock a new World“ rund 45.000 junge Menschen aus über 150 Ländern, um sich eine neue Welt zu erschließen.

1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Deutschland

1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus den vier deutschen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbänden machen sich als gemeinsames deutsches Kontingent auf die Reise in die USA.

„Das Jamboree ist ein großes Projekt. Mehrere Jahre dauert die Vorbereitungen für das deutsche Kontingent und gut 160 Menschen sind damit ehrenamtlich beschäftigt. Wir alle haben selbst einmal als Jugendliche die großartigen Erfahrungen auf einem Jamboree machen dürfen. Das wollen wir nun auch anderen ermöglichen. Jamboree ist einfach großartig. Das muss man erleben.“
(Tiemo Slodowy, Kontingentsleitung)

Größtes Weltpfadfindertreffen

Das World Scout Jamboree (WSJ) ist das größte Weltpfadfindertreffen und findet alle vier Jahre in einem anderen Land und auf einem anderen Kontinent statt. Jamboree steht für Spaß, Abenteuer, fremde Kulturen, internationaler Austausch und viele neue Freunde aus der ganzen Welt. Das Ziel eines Jamborees ist es, Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus aller Welt zusammenzubringen, um gegenseitiges Verständnis für verschiedene Kulturen und langfristig Frieden auf der Welt zu schaffen. Bei einem Jamboree dabei zu sein ist definitiv ein Highlight in jedem Pfadfinderleben. Jamborees haben eine lange Tradition; sie wurden vom Pfadfindergründer Lord Robert Baden-Powell ins Leben gerufen. Das allererste Jamboree fand 1920 in England statt. Das letzte Jamboree war 2015 in Japan. 2019 wird nun zum 24. Mal ein World Scout Jamboree organisiert: dieses Mal in Nordamerika, gemeinsam von den Gastgeberländern USA, Mexiko und Kanada.

Deutsche Pfadis bereiten sich vor

Die deutschen Pfadis organisieren sich für das Abenteuer Jamboree in Gruppen zu 40 Personen. Eine Solche Unit besteht dann aus 36 Teilnehmenden und 4 Leitenden. Jede Unit plant ihr Jamboreeprogramm eigenständig. Denn zu einem Jamboree gehören für die deutschen Gruppen immer auch ein Vor- oder Nachprogramm. So erkunden die Units schon vorab das Gastgeberland oder treffen im Rahmen des Hosted-Hospitality-Programmes auf kanadische Pfadfindergruppen und ihre Familien. Wenige Tage vor dem eigentlichen Jamboree trifft sich das gesamte deutsche Kontingent, stimmt sich auf das Jamboree ein und reist gemeinsam zum Lagerplatz nach West Virginia.

„Schon seit über einem Jahr bereiten wir uns auf das Jamboree vor. Jetzt freue ich mich, dass es bald endlich losgeht. Das wird ein richtiges Abenteuer.“ (Verena Voss, 15, )

Deutsch-französische Unit

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist, dass neben den 29 deutschen Units, eine gemischte Gruppe mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus Deutschland und Frankreich am Jamboree teilnimmt. Auch diese Unit steckt voll in der gemeinsamen Vorbereitung für das Abenteuer.

„Ich freu mich sehr darauf neue Kulturen und Personen kennen zu lernen.“
(Suzanne Charkaluk, 16, Frankreich)

 „Es wird bestimmt ganz lustig da viele von uns kein französisch sprechen und sie kein deutsch, da werden wir viel mit Händen und Füßen reden.“ (Jette Weber, 14, Deutschland)

Weitere Informationen zum RdP finden Sie auf www.pfadfinden-in-deutschland.de.