Ausstellung „Ausgetragen“ in Bremen...

Vom 22.03. bis 10.04.2023 gastiert die Ausstellung “Ausgetragen. Die Pfadfinderpost im Warschauer Aufstand 1944” im Bremer Rathaus. Über die Ausstellung Am 1. August 1944 begann der Warschauer Aufstand. Fast fünf Jahre währte der Zweite Weltkrieg und damit die Besetzung Polens bereits. Seither war die Bevölkerung brutaler Unterdrückung ausgesetzt. Auch der Aufstand im Warschauer Ghetto im Jahr zuvor war von den Deutschen erbarmungslos niedergeschlagen worden. In den nun folgenden 63 Tagen kämpften die schlecht bewaffneten Aufständischen gegen die Nazis, die ihrerseits mit unfassbarer Grausamkeit antworteten. Die verbotene Organisation der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, vormals Polens größte Jugendbewegung, schloss sich dem Warschauer Aufstand an. Den Kindern und Jugendlichen fiel die Aufgabe zu, ein funktionierendes Postwesen aufzubauen — eine Art Messenger-Dienst mitten im Krieg unter lebensgefährlichen Bedingungen. Gemeinsam mit ihren Leitern und ihren Eltern gelang es ihnen, die Kommunikation innerhalb der Zivilbevölkerung aufrechtzuerhalten. Der Warschauer Aufstand wurde von den Nationalsozialisten brutal niedergeschlagen. Über 160.000 Menschen wurden getötet, darunter auch viele Pfadfinder und Pfadfinderinnen. Die Überlebenden wurden vertrieben und die Stadt bis auf die Grundmauern zerstört. Heute spielt der Warschauer Aufstand in der polnischen Erinnerungskultur eine wichtige Rolle. Die Ausstellung »Ausgetragen. Die Pfadfinderpost im Warschauer Aufstand 1944« will die Erinnerung an die jüngsten Aufständischen wachhalten. Zugleich lädt sie ein, sich mit den Themen Kindheit und Krieg, Widerstand und Zivilcourage auseinanderzusetzen. Die Ausstellung wurde zusammengestellt vom Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder...

Ausstellung “Ausgetragen. Die Pfadfinderpost im Warschauer Aufstand 1944”...

Von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr kann man sich die Ausstellung Ausstellung “Ausgetragen. Die Pfadfinderpost im Warschauer Aufstand 1944” anschauen. Die Ausstellung wurde am 29.03.2022 eröffnet und wird bis zum 10. August im Pilecki-Institut Berlin (Pariser Platz 4A, 10117) zu sehen sein. Kuratoren: Alexander Kliymuk, Harald Rosteck Führungen und Workshops auf Anfrage: bildung@pileckiinstitut.de Eintritt frei Über die Ausstellung Am 1. August 1944 begann der Warschauer Aufstand. Fast fünf Jahre währte der Zweite Weltkrieg und damit die Besetzung Polens bereits. Seither war die Bevölkerung brutaler Unterdrückung ausgesetzt. Auch der Aufstand im Warschauer Ghetto im Jahr zuvor war von den Deutschen erbarmungslos niedergeschlagen worden. In den nun folgenden 63 Tagen kämpften die schlecht bewaffneten Aufständischen gegen die Nazis, die ihrerseits mit unfassbarer Grausamkeit antworteten. Die verbotene Organisation der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, vormals Polens größte Jugendbewegung, schloss sich dem Warschauer Aufstand an. Den Kindern und Jugendlichen fiel die Aufgabe zu, ein funktionierendes Postwesen aufzubauen — eine Art Messenger-Dienst mitten im Krieg unter lebensgefährlichen Bedingungen. Gemeinsam mit ihren Leitern und ihren Eltern gelang es ihnen, die Kommunikation innerhalb der Zivilbevölkerung aufrechtzuerhalten. Der Warschauer Aufstand wurde von den Nationalsozialisten brutal niedergeschlagen. Über 160.000 Menschen wurden getötet, darunter auch viele Pfadfinder und Pfadfinderinnen. Die Überlebenden wurden vertrieben und die Stadt bis auf die Grundmauern zerstört. Heute spielt der Warschauer Aufstand in der polnischen Erinnerungskultur eine wichtige Rolle. Die Ausstellung »Ausgetragen. Die Pfadfinderpost im Warschauer Aufstand 1944« will die Erinnerung an die jüngsten Aufständischen wachhalten. Zugleich lädt sie ein, sich mit den Themen Kindheit und Krieg, Widerstand und Zivilcourage auseinanderzusetzen.   Hier findest Du diverse Links und Bilder zur Ausstellung https://berlin.instytutpileckiego.pl/de/exhibitions/berlin/Ausgetragen https://berlin.instytutpileckiego.pl/de/news/ausgetragen-die-pfadfinderpost-im-warschauer-aufstand-1944...

Jede Stimme zählt!

Liebe Freundinnen und Freunde, wir haben unser Bildungsprojekt „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken.“ und die Ausstellung „Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost – Deutsch-Polnische Pfadfinder/innenkontakte“ bei „Sparda machts möglich“ angemeldet. Unseren Wettbewerbsbeitrag erreicht Ihr direkt unter: Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V. Bis zum 28.10.21 um 16 Uhr kann jeder kostenlos abstimmen, welches Projekt von der SpardaBank gefördert werden soll. Jedes Projekt, das nach Abstimmungsende mindestens 300 Stimmen erhalten hat, erhält eine Grundförderung über 300 Euro. Jedem Internetnutzer stehen drei Abstimmcodes zur Verfügung, die per SMS an die vom Internetnutzer eingegebene Mobilfunknummer versendet werden. Die drei Stimmen können auch nur an ein Projekt vergeben werden. Die SpardaBank hat sich verpflichtet und beachtet dies tatsächlich strikt, dass man keinerlei Werbung, Werbeanrufe, usw. erhält. Bitte informiert die Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Freundinnen und Freunde, Bekannte über die Teilnahme bei „Sparda macht’s möglich“. Unser Profil ist über eine eigene Unterseite online abrufbar und kann somit direkt auf eine Webseite, in E-Mails, Foren, auf Facebook oder an anderen Stellen im Internet verlinkt werden. Wir benötigen 100 Menschen, die uns jeweils drei Stimmen geben. Vielen Dank für Eure Unterstützung, jede Stimme zählt! Herzliche Grüße und Gut Pfad...

Ausstellungsplakate jetzt auch auf polnisch...

Unsere Ausstellung „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken“ (https://scouting.de/pfadfinder-im-warschauer-aufstand-1944/) wurde erstmalig 2019 in Erlangen eröffnet. Danach folgten die Ausstellungsorte Kronberg und Leipzig in 2020. Jetzt stehen die 21 Ausstellungsplakate neben in Deutsch auch in polnischer Sprache zur Verfügung und darüber hinaus die Ausstellungstexte in Englisch. Zurzeit werden die Ausstellungen in Bremen, Danzig und Berlin, die für dieses Jahr geplant sind, angegangen. 2022 soll die Ausstellung an weiteren Orten in Polen gezeigt werden. Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V. für den Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e. V. (BdP)...

Ausstellungseröffnung Leipzig

Am 6.9.20 eröffnete Markus Kopp, Honorarkonsul der Republik Polen in Sachsen das Bildungsprojekt und die Ausstellung „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken“ in Leipzig u. a. im Beisein von deutschen und polnischen Pfadfinder/innen. Die Ausstellung ist noch bis 23.10.20 zu sehen. Propsteikirche St. Trinitatis, Nonnenmühlgasse 2, 04107 Leipzig Öffnungszeiten Montag-Sonntag 8-18 Uhr Anfragen zu Führungen und Workshops: harald.rosteck@t-online.de Bild 2 (v.l.n.r.): polnischer Pfadfinder, Markus Kopp (Honorarkonsul der Republik Polen), Harald Rosteck (Pfadfinder-Fördererkreis Nordbayern e. V.), Bernd Kerwan (Polnisches Institut Berlin, Filiale Leipzig), Pfadfinderin (BdP), Pfadfinder (VCP)...