BDKJ, KLJB, DPSG und Klima-Allianz begrüßen Schreiben des Papstes...

Eine Mitteilung u.a. der DPSG: „Umweltenzyklika drängt auf Kohleausstieg BDKJ, KLJB, DPSG und Klima-Allianz begrüßen Schreiben des Papstes Bad Honnef-Rhöndorf/ Neuss/ Düsseldorf/ Berlin, 18. Juni 2015. Die katholischen Jugendverbände Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sowie die Klima-Allianz Deutschland begrüßen die heute veröffentlichte Umweltenzyklika “Laudato si” von Papst Franziskus und sehen darin eine deutliche Aufforderung an die Bundesregierung, die klimaschädliche Kohleverstromung schrittweise zu reduzieren. So betont das päpstliche Schreiben die Notwendigkeit, entschieden gegen die globale Erderwärmung und die fossile Energieerzeugung vorzugehen. Papst Franziskus warnt, dass die Folgen des Klimawandels eine Gefahr für die Schöpfung darstellen und vor allem die Ärmsten bereits heute unter den Folgen leiden. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist gut gewählt, da im Dezember der Klimagipfel in Paris stattfindet, auf dem die kirchliche Meinung einfließen wird. „Die Enzyklika zeigt, dass der Papst den Kampf gegen Armut mit der Abwendung eines gefährlichen Klimawandels verknüpft. Es ist anzunehmen, dass dies wegweisend für sein weiteres Pontifikat ist“, erklärt KLJB-Bundesseelsorger Daniel Steiger. „Für die katholische Kirche ist die Bewahrung der Schöpfung insgesamt wichtig, globale ökologische Zusammenhänge wurden aber bisher auf höchster Ebene noch nicht hinreichend in den Fokus gerückt.“ „Der Papst setzt Impulse für eine breite gesellschaftliche Debatte. Er formuliert sie ausdrücklich auch als Diskussionsimpuls an Nichtchristen. Er ruft zur kulturellen Revolution gegen eine Wegwerfkultur auf, die Dinge, Menschen und andere Lebewesen als Wegwerfprodukte betrachtet. Papst Franziskus bleibt nicht abstrakt, sondern wird unbequem konkret. Er drängt darauf in den kommenden Jahren den Treibhausgasausstoß drastisch zu reduzieren und aus Kohle, Öl und Gas auszusteigen”, erläutert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch und Mitglied im Sprecherrat der Klima-Allianz Deutschland. „Für die Bundesregierung bedeutet dies, als ersten Schritt den Klimabeitrag, den alte Kohlekraftwerke zu leisten hätten, rasch...

Pfadfinder gegen Plastikmüll

Verhüllungskünstler mit ernsthaftem Hintergrund: Die PfadfinderInnen des VCP-Stammes Eberhard Wittgen aus Überruhr hissten eine 50 Quadratmeter große Fahne an ihrer Stephanuskirche, die weithin sichtbar für weniger Plastikmüll und für einen sparsameren Umgang mit den natürlichen Ressourcen mahnte. Zuvor hatten sie sich in ihren Gruppenstunden mit dem Thema Umweltschutz auseinandergesetzt. Zwar konnte die Fahne aus Sicherheitsgründen nicht längerfristen an der Kirche verbleiben, wird aber spätestens im Mai erneut gehisst, wenn ein Gottesdienst zum Thema „Schöpfung bewahren“ vorgesehen ist. Quelle: WAZ...

Der Kampf der Pfadfinder gegen die Miniermotte...

Die Miniermotten fressen sich seit 1993 von Süd nach Nord durch Deutschland. Ihre Weibchen legen im Frühjahr hunderte von Eiern an die Unterseite der Kastanien. Die Folge davon kennt wohl jeder aus eigener Beobachtung: Herbstliche Gefühle beim Betrachten der braunen Kastanienblätter bereits im Juli. DPSG und PSG Stamm Waldalgesheim haben den Viechern jetzt den Kampf angesagt.Um den Befall im kommenden Jahr zu minimieren, müssen die befallen Blätter, in denen die Motten überwintern, entsorgt werden. Nach dem einsammeln werden sie also (behördlich genehmigt) verbrannt. Zusätzlich zu dieser Maßnahme plant die Gemeinde, den Vogelbestand durch ausreichende Nistmöglichkeiten zu fördern. Denn Blaumeisen, Schwalben und Mauersegler schmeckt die Miniermotte ganz gut. Quelle: Allgemeine Zeitung Rhein-Main-Presse...

Rosbacher Pfadfinder legten Feuchtbiotop an...

40 Pfadfinder des Stammes St. Johannes aus Rosbach (DPSG) wühlten mal so richtig im Dreck. Bei der Anlage eines Feuchtbiotopes in Zusammenarbeit mit dem Revierförster und dem Waldwirt kamen groß und klein ins Schwitzen. Durch die Anlage von Grabenverbauungen und einen Damm wurde die Fließgeschwindigkeit des Wassers soweit herabgesenkt, dass nun ein wichtiger Lebensraum entstehen kann, wie ihn beispielsweise Amphibien benötigen. Quelle: Bad Vilbeler Neue Presse...

Entdecke die Vielfalt

Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zehn- bis 14-jährige Kinder und Jugendliche aufgefordert, sich wissenschaftlich oder künstlerisch mit der biologischen Vielfalt zu beschäftigen. Der 1. Platz in der Kategorie „Jugendgruppe mit wissenschaftlichem Ansatz“ ging jetzt an die Pfadfinder der Siedlung Sindilo Hochspeyer, Rheinland-Pfalz, des VCP. Sie beeindruckten die Jury mit ihrem Lebensturm-Projekt aus Biomasse wie Bruchsteinen, Mulch, Ästen, Reisig und Stroh, als Lebensraum für viele Insekten, Kleintiere und Reptilien bildet. Der neue Wettbewerb „Entdecke die Vielfalt!“ startet im Frühjahr 2009. Quelle: scouting...