Förderprojekte der Stiftung Pfadfinden...

Die BdP-Stiftung Pfadfinden hat in 2015 insgesamt 31 Projekte gefördert. Einige davon stellen wir hier vor. Besonderen Anklang der Kuratoren fand das Projekt „Straße der Freundschaft – 2100 Kilometer lang“ des Stammes Horse aus Harsefeld in Niedersachsen. Sie überwanden hierfür die Strecke bis Mykolaijiw in der Ukraine durch intensive Begegnungen. Hierfür erhielten sie von der Stiftung Pfadfinden den Jahressonderpreis „Das war Spitze“. Das Projekt war daraus entstanden, dass zwei Pfadfinder des Stammes Horse im Rahmen des Scouting-Train Pfadfinder aus Mykolajiv in der Ukraine kennengelernt hatten. Daraus erwuchs  eine Stammespartnerschaft. Die Mitglieder des Stammes Horse ermöglichten und finanzierten den ukrainischen Pfadfindern die Teilnahme am Landespfingstlager. Mehr hierzu auf der Seite des Stammes Horse. Bildnachweis: Stamm Horse, BdP Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

„Wunderbar und sehr bewegend“...

Als „Wunderbar und sehr bewegend“ beschreibt Michael von ScoutingTrain Direktorium den Umstand, dass die benötigten 1500 € für die Förderung der Friedens- und Pfadfinderarbeit in der Ukraine binnen weniger Tage zusammengekommen sind. Hier der Link zum Spendenportal (geschlossen) mit Michaels Stellungnahme und...

Jetzt spenden für Frieden & Stärkung der ukrainischen Pfadfinderarbeit...

Das Scouting Train Direktorium trifft sich am Donnerstag (übermorgen) in Kiew mit den ukrainischen PfadfinderInnen zum Projektabschluss ScoutingTrain. Aus diesem Anlass bitten sie um Spenden für die ukrainischen PfadfinderInnen Perspektiven für den Frieden – Pfadfinderarbeit in der Ukraine stärken. „Die letzten 2 Jahre habe ich an der Organisation des ScoutingTrain gearbeitet. Jetzt gibt es ein Netzwerk internationaler PfadfinderInnen, die durch unsere gemeinsame Reise zusammengewachsen sind. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen und das Vertrauen, dass wir erleben durften. Wir – meine Freunde vom Direktorium – den Initiatoren – und ich – reisen am Donnerstag, den 26.2.2015 nach Kiew, feiern einen erfolgreichen Projektabschluß und treffen dort ukrainische PfadfinderInnen. Für mich ist das mehr als das Ende des Projektes und ich hoffe, mit dieser Spendenaktion Geld zu sammeln und dort als Dankeschön für das Vertrauen überreichen zu können. Gerade für unsere Freunde aus Russland und der Ukraine war es sehr mutig, gemeinsam mit uns zu reisen. Während unserer gemeinsamen Arbeit an Verständigung und Vernetzung ist uns allen die Arbeit an Zivilgesellschft und Frieden noch viel wichtiger geworden. Spendet und helft unseren ukrainischen Freunden diese Arbeit fortzusetzen und Austausch durch gemeinsame Jugendarbeit zu ermöglichen. Gerade jetzt!“ Hier der Spendenlink. Bildnachweis: ScoutingTrain...

Einmal kam ein Wolf bis vor das Zelt...

Rußlandfahrt in die Taiga Mit der „Russian Union of Scouts“ pflegt die Solmser Pfadfinderschaft seit 1996 im Rahmen ihres gemeinsamen Dachverbandes WFIS eine Partnerschaft. Schon zwei Mal waren Gruppen zu einem gemeinsamen Lager an der Vetluga, einem Nebenfluß der Wolga, gefahren. Auch dieses Jahr zog es die Rover in ein gemeinsames Lager mit ihren russischen Partnern in der Taiga. In einer intensiven Vorbereitungsphase hatten sich die sieben Teilnehmer vorab mit dem Gastland beschäftigt. Die Anreise erfolgte mit dem Flugzeug über Moskau, wo sie in Begleitung ihrer zwei russischen Dolmetscher-Altpfadfindern eine Stadtbesichtigung machen konnten. Nächstes Ziel war Nishny Novgorod, etwas mehr als 400 Kilometer von Moskau entfernt. Mit dem Kleinbus nahm diese Fahrt glatte 10 Stunden in Anspruch. Dort traf man mit einer russischen Pfadfindergruppe zusammen und ging gemeinsam auf Erkundungstour. Quartier bezog man im Heim der Partnergruppe auf einem Schulgelände. Gemeinsam ging man auf Stadterkundung in der viertgrößten Stadt Rußlands – die alte Festungsanlage, ein historisches Dorf am Stadtrand, moderne und schön restaurierte Gebäude an der Prachtstraße. Mehr und mehr werden auch hier die Plattenbauten aus kommunistischer Zeit durch architektonisch ansprechende Neubauten ersetzt. Ein besonderes Erlebnis war dann der Besuch in einer orthodoxen Kirche. Mit der Eisenbahn, zu Fuß und schließlich per Armeetruck wurde dann die letzte Etappe der Anreise von nochmals 200 Kilometer absolviert. Im Taiga-Lager kamen dann 350 Pfadfinder aus Rußland und der Ukraine mit den Deutschen zusammen. Das Lagerprogramm umfaßte Spielwettkämpfe, Kanuausflüge, Lagerfeuer und eine Fahrt über 15 Kilometer in Kanus, sowie eine zehn Kilometer lange Wanderung durch die Taiga. Daneben gab es Ausflüge an Seen und in eine Fabrik für Holzsouvenirs. Im Lager herrschten eine Mückenplage, über 35 Grad Hitze und einmal kam ein Wolf an die Zelte der Pfadfinder. Abends saß man an den Lagerfeuern der Russen, sang und...