Pfadfinder in Gefahr als Übung

Eine schwere Unwetterlage wurde vom Krisenstab der Feuerwehr im Kreis Kleve und verschiedener weiterer Hilfsorganisationen im Rahmen einer Stabsrahmenübung behandelt. Das Szenario sah vor, dass just zum Zeitpunkt eines sich von den Niederlanden her nähernden Gewitterfront überall im Kreis größere Veranstaltungen stattfinden: Festival in Weeze, Kirmes in Kleve, Pferdeleistungsschau in Issum, Stadtfest in Straelen und ein Zeltlager der Pfadfinder in Rheurdt. Zusätzlich auch noch eine Schiffskollision auf dem Rhein bei Emmerich, wobei Giftstoffe in den Strom sickern. Wie gehen die Rettungskräfte vor?Als erstes werden die Gemeinden, in denen die Veranstaltungen stattfinden, über die Gefahr informiert, um die Warnung an die Organisatoren der Veranstaltungen weiter zu geben.  Kreisbrandmeister Reiner Gilles geht davon aus, dass die Kontaktdaten zu einem Ansprechpartner (z.B. der Pfadfinder) vorhanden sind, denn bei der Anmeldung solcher Veranstaltungen werden diese Daten für alle Fälle hinterlegt. Ab wann eine Veranstaltung angemeldet werden muss, da sie als öffentlich gilt, ist übrigens unter diesem Link zu erfahren. Die Regel, dass es mit hundert Teilnehmern schwierig wird, eine Veranstaltung noch als „privat“ zu titulieren, dürfte dabei zutreffender sein, als die Annahme, jedes Bundeslager sei automatisch privat, nur weil alle die gleiche Kluft tragen. Im übrigen kriegt man dann in Ernstfall auch keinen Warnanruf, was ungesund enden kann. Quelle: Rheinische Post, 29.12.2017 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Rettung verirrter Pfadfinder

Bei einem Jugendcamp der Pfadfinder in Offenau machte ein schweres Unwetter aus einer harmlosen nächtlichen Schnitzeljagd einen Albtraum, sechs von zehn Pfadis sind verschwunden. Handys haben sie nicht dabei – das sollte die Schnitzeljagd erschweren. Es gibt Großalarm, die Rettungshunde müssen ran. Die Zeit drängt, denn es herrschen minus sechs Grad Kälte.Dieses Szenarium war glücklicherweise nur eine gemeinsame Großübung der Rettungshundestaffel Unterland und der DLRG im Bezirk Heilbronn. Dabei fanden sich die Rettungshunde auf einem schwankenden Boot der DLRG wieder und mussten auf Geheiß ihrer Führer auch einmal ins unangenehm kühle Nass springen.  Zu insgesamt fünf Suchgebieten wurden die Hunde per Boot losgeschickt. In den bis zu 10 000 Quadratmeter großen Wäldern, Klingen und Uferstreifen mussten sie dann versteckte Personen und Dummys mit getragenen T-Shirts aufspüren. Hätten eigentlich ruhig „richtige“ Pfadfinder sein können, im Verirren sind die ja zum Teil durchaus erfahren. Bildnachweis: RHS Unterland Quelle: Stimme.de 30.10.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...