Ganz lieber Pfadfinder erschossen...

Martin K. war begeisterter Pfadfinder, ein treu sorgender Sohn, ein liebenswerter Mensch, ein zauberhafter junger Mann, ein angenehmer Zeitgenosse – und wurde dummerweise auf seiner Flucht nach einem bewaffneten Tankstellenüberfall von der Polizei erschossen. Die Menschen in Felixdorf, seinem Heimatort in Niederösterreich, stehen unter Schock und geschlossen hinter „ihrem“ Martin. Niemand hat etwas geahnt, keiner von seinem Rauschgiftproblem gewusst. Zum Tatzeitpunkt stand er unter Kokain. Engagiert verteidigen sie ihn gegen verurteilende Medienberichterstattung. Die „Waffe“, mit welcher der erst 21-jährige Martin K. den Überfall auf die Tankstelle in der Wiener Neustadt begangen hatte, stellte sich nach seinem Tod als harmlose Softair-Pistole heraus. Unter strengem Verhör standen die beteiligten Polizisten, die von Martin gemäß ihrer Aussage mit vorgehaltener Waffe bedroht wurden und ihn deshalb mit neun Schüssen niederstreckten. Ihnen konnte kein Fehlverhalten nachgewiesen werden. Nicht nur den Bewohnern von Felixdorf ist das Verhalten Martins ein Rätsel, auch seine Kameraden von den Pfadfindern stehen unter Schock. Geldprobleme als Motiv können sie sich nicht vorstellen. Ihr Obmann Steiner erklärte in einem Interview mit NÖN.at, Martin habe sich schließlich bereits zum Sommerlager angemeldet gehabt und das würde ja auch etwas kosten. „Geldprobleme kann ich mir nicht vorstellen, er hatte sich ja schon für das Sommerlager angemeldet und das kostet ja auch etwas.“ – See more at: https://www.noen.at/nachrichten/lokales/aktuell/neunkirchen/top-FELIXDORF-Ueberfall-Martin-Kindler-Tankstelle-Drama-nach-Ueberfall-Motiv-bleibt-ein-Raetsel;art2513,550221#galerie/110534/0 „Geldprobleme kann ich mir nicht vorstellen, er hatte sich ja schon für das Sommerlager angemeldet und das kostet ja auch etwas.“ – See more at: https://www.noen.at/nachrichten/lokales/aktuell/neunkirchen/top-FELIXDORF-Ueberfall-Martin-Kindler-Tankstelle-Drama-nach-Ueberfall-Motiv-bleibt-ein-Raetsel;art2513,550221#galerie/110534/0 Quelle: Kronen Zeitung 05.07.2014 Bildnachweis: Pfadfinder...

Überfallkommando auf Abwegen

Als ein unbescholtener Bürger bei Elmstein zu nachtschlafender Zeit vier junge Männer in Tarnanzügen und Tarnschminke beobachtete, rief er sogleich die Polizei zu Hilfe. Diese rückte dann auch mit zwei Funkstreifen und zwei Diensthundeführern zum Ort des Geschehens aus. Die Polizei konnte die Verdächtigen nach kurzer Zeit stellen. Es handelte sich um angereiste Männer aus Baden-Württemberg im Alter von 25-30 Jahren. Diese gaben an, Pfadfinder zu sein. Sie wollten eigentlich den Lagerplatz einer anderen Pfadfindergruppe überfallen, um diese zu erschrecken. Leider hätten sie sich dabei etwas verlaufen. Es ist zu bezweifeln, dass die Polizei ihnen im Anschluss den richtigen Weg zum Lagerplatz wies. Quelle:...

Nach Lagerüberfall Strafanzeige erstattet...

Das, was in Pfadfinderkreisen gern als „Überfall mit Traditionshintergrund“ bezeichnet wird, hat nun für eine Gruppe der DPSG rechtliche Konsequenzen. Sie hatten eine Gruppe des eigenen Verbandes aus Urberach während ihres Sommerlagers bei Bad Orb gegen zwei Uhr nachts mit etwa 30 Personen überfallen und dabei auch Feuerwerkskörper und bengalische Feuer eingesetzt. Dabei hätten sie sich jedoch nicht auf das Lagerbanner konzentriert, sondern unter Beschimpfung der „Gegner“ und bei herabreißen der Zelte den Feuerplatz eingenommen, um dort eine Feier abzuhalten. Die „Opfer“ des Überfalls alarmierten die Polizei, welche jedoch beim Eintreffen ziemlich kooperative und kleinlaute Angreifer antrafen. Der Überfall hatte beschädigte Zelte und einen Verletzten, welcher „zielgerichtet“ mit einem Böller beschossen worden war, zur Folge. Quelle: scouting...

Schweizer bei Pfadfinderaktion verunglückt...

Ausrieselndes Schießpulver war der Grund für eine Explosion, bei der ein 16-jähriger Schweizer im Rahmen einer Pfadfinderaktivität im Adlikon bei Zürich tödlich verunglückte. Zusammen mit einem Freund hatte er im Rahmen einer Nachtwanderung die Pfadfinder mit einem Feuerwerk überraschen wollen und dazu ein Stahlrohr mit dem Explosivmaterial befüllt. Der Unfall war Anlass zur Diskussion über die gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz: Schießpulver ist über Böller auch Jugendlichen zugänglich, 18-jährige können es sogar lose erwerben. Zudem wurden volljährige Aufsichtspersonen gefordert. Weder der verunglückte 16-jährige, noch sein schwerverletzter 18-jähriger Kamerad waren Mitglieder bei den Schweizer Pfadi. Quelle: scouting...

Pfadfinder beschossen

Eine Pfadfinder-Gruppe aus Mönchengladbach ist im hessischen Gladenbach-Weidenhausen von Unbekannten beschossen worden. Die jugendlichen Täter schossen aus einer Entfernung von etwa 30 bis 40 Metern mit sogenannten Softair-Waffen auf die Gruppe. Drei der zehnjährigen Wölflinge wurden von gelben Plastikkugeln getroffen. Sie erlitten Rötungen an der Wange und teilweise Prellungen an den Rippen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Geschosse aus solchen Softairwaffen können schwerste Augenverletzungen verursachen, die bis zur Erblindung führen. Aufgrund der detaillierten Täterbeschreibung hofft die Polizei, den Jugendlichen auf die Spur zu kommen. Quelle: scouting...