Mit Wanderschuhen hinter das Steuer?...

Wer nicht gerade jeden Weg zu Fuß absolviert, wird schon vor folgender Frage gestanden haben: Darf man eigentlich mit Wanderschuhen hinters Steuer?Obwohl in der Straßenverkehrsordnung nichts über Kleidung oder Schuhe steht, ist nach § 23 der Straßenverkehrsordnung (StVO) der Fahrzeugführer unter anderem für die Verkehrssicherheit seines Fahrzeuges, für die einwandfreie Sicht beim Fahren sowie seine eigene körperliche Leistungsfähigkeit verantwortlich. Nach Auskunft der juristischen Zentrale des ADAC ist es zwar nicht strafbar, z.B. mit Flipflops bzw. leichten Sandalen oder barfuß zu fahren. Wird allerdings bei einem Unfall eine Kausalität festgestellt zwischen leichter bzw. fehlender Fußbekleidung und dem Unfallhergang wird zumindest von einer Mitschuld ausgegangen. Als ungeeignetes Schuhwerk gilt alles, was von den Pedalen abrutschen kann, (mit Lehm beschmierte Gummistiefel, FlipFlop, barfuß mit nassen Füßen etc.), sich ungewollt vom Fuß lösen und unter den Pedalen verkeilen kann (Pantoffeln, Clogs) oder von seiner Bauart her eine Einschränkung der Fußbewegung mit sich bringt (High Heels, Knobelbecher). Die KfZ-Versicherung des Unfallverursachers zahlt zwar in jedem Fall. Für Schäden am eigenen Fahrzeug kommt jedoch die Vollkaskoversicherung nur dann auf, sofern diese in der Art der Fußbekleidung keine „grobe Fahrlässigkeit“ sieht. Fazit: Der Führer eines Kraftfahrzeugs sollte jederzeit dazu in der Lage sein, sein Fahrzeug sicher unter Kontrolle zu haben. Ob das mit Wanderschuhen der Fall ist, kann man, sofern in Folge kein Unfall geschieht, selbst beurteilen. Quelle: scouting 01-08 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Britische Pfadfinder als Verkehrspolizisten im Einsatz...

Die Freude an Probenarbeit und damit verbundenen Abzeichen ist bei den Pfadfindern im angloamerikanischen Raum bekanntlich weit verbreitet. Das „Community Challenge“-Abzeichen soll die Pfadfinder dazu anleiten, ein Bewusstsein für ihre Umwelt zu entwickeln und an ihrer Gestaltung mitzuwirken, indem sie z.B. für ein Haustier sorgen, sich über fremde Religionen informieren oder für einen guten Zweck sammeln. Möglich ist es aber auch, sich bei der Polizei, der Feuerwehr oder den Rettungsschwimmern über deren Arbeit zu informieren und in Erfahrung zu bringen, wie diesen ihre Arbeit erleichtert werden kann. Die Pfadfinder der 1st Shipston Scouts entschieden sich für letzteres und nahmen die Arbeitsaufforderung ganz wörtlich. An zwei Kontrollpunkten in Warwickshire, ihrem Heimatort, unterstützten mehrere 10-14 jährigen Pfadfinder zwei Stunden lang drei Verkehrspolizisten bei ihrem Einsatz. Nach einer mehrstündigen Einweisung in die Bedienung von Laserpistolen zur Geschwindigkeitsmessung und den Strafkatalog verteilten sie mündliche Verwarnungen, offizielle Bußgelder (a £60) und auch „Punkte“. Der Sprecher der britischen Autofahrervereinigung war über dieses Vorgehen erboßt, es sei ein Unding, die Pfadfinder auf diese Weise zu missbrauchen und sie einer eventuellen Gefährdung auszusetzen. Die Polizisten und auch die Pfadfinder wiesen die Vorwürfe zurück. Quelle: scouting...