Autofahrer teils uneinsichtig

Dass Kröten gefährlich leben, ist zumal unter Pfadfindern bekannt. Mit Tunneln, Schutzzäunen, Eimerfallen und Transportservices auf jeweils die andere Straßenseite (ganz so, als wären es alte Damen) kennt man sich aus. Doch es gibt Ecken in Deutschland, die sind auch auf diese Weisen nicht zu sichern. Dann hilft nur noch eines: Die Straße muss gesperrt werden. So geschehen vorgestern bei Homberg. Aber was so ein rechter Autofahrer ist, der pfeift auf „Durchfahrt verboten“-Schilder, wenn ein lächerliches „… wegen Krötenwanderung“ dabei steht. Also baute sich die Polizei zur Sicherheit gleich mit auf. Und brachte zur Verstärkung Pfadfinder von den evangelischen Pfadfindern Vogelsberg (EVP) mit. Und die hatten eindrucksvolles Informationsmaterial dabei: Tote Lurche und Kröten. Bei der Aktion wurde dann festgestellt, dass sich gut 75- gar 100 Prozent der Autofahrer keinen Deut um die Absperrungen scherten. Auch das Infomaterial interessierte nicht unbedingt – die 20 Euro Gebühr allerdings, welche die Polizei dann in Rechnung stellte, schon. Bildnachweis: Kuster & Wildhaber Photography (creative commons) Quelle: Oberhessen-live 08.04.2016 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Das Tragen von Messern gerät immer stärker in die Kritik...

Ein sechsjähriger amerikanischer Pfadfinder wurde für 45 Tage in eine Sonderschule eingewiesen, weil er zur Schule sein Campingbesteck mitgebracht hatte, um damit sein Essen in der Schulkantine zu sich zu nehmen. Das integrierte Klappmesser wurde jedoch ein Fall für die Disziplinarkommission seiner Grundschule. Null Toleranz bei Waffenbesitz, so die drakonische Lehre. Der öffentliche Druck gegen Waffen jeder Art bei Kindern und Jugendlichen macht jedoch auch vor Europa nicht halt. Der britische Pfadfinder-Verband rief vor kurzem dazu auf, Messer „nur dann mitzuführen, wenn sie wirklich benötigt werden“. Im „Scout Magazine“ waren die Richtlinien zum korrekten Umgang mit dem Schneidwerkzeug nachzulesen. Nur aus „religiösen Gründen“ dürfe ein Messer zur Uniform getragen werden und weiter: „Es ist wahrscheinlich das sicherste, wenn jede Art von Messer auch bei internen Treffen oder im Pfadfinderlager von niemandem herumgetragen wird.“ „Messer sind gefährlich. Man kann sich mit ihnen schneiden“, bemerkte daraufhin die „Times“ spitz. Der Britische Pfadfinderverband versteht die Kritik nicht und kontert: „Messer gehören bereits seit 1968 nicht mehr zur Uniform.“ Quelle: scouting...