Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet...

Bereits seit zehn Jahren engagieren sich die PfadfinderInnen des Stammes St. Rochus aus Wittlich (DPSG) im Naturschutzgebiet „Dachslöcher“ bei Bergweiler. Denn so ein Naturschutzgebiet will gepflegt sein, um einen möglichst vielfältigen Lebensraum zu erhalten. Jetzt war es wieder so weit. Unter fachkundiger Anleitung von Mitarbeitern des BUND beseitigten die Pfadfinder Birken und Ginster am Rande eines ehemaligen Kiesgrubengebietes, um die Stillwasserfläche offen zu halten und die Heidevegetation zu fördern. Bildnachweis: Stamm St. Rochus, DPSG Quelle: Volksfreund.de...

Sonderpreis Zivilcourage des Landes Rheinland-Pfalz geht an Pfadfinder...

Elf Rheinland-Pfälzer erhielten gestern den Preis für Zivilcourage ihres Landes. Den Sonderpreis bekamen der Pfarrer Jan Lehmann (34 Jahre) und Pfadfinder Thomas Pesch (38 Jahre) aus Wittlich. Mitten in die Messe am 22. Dezember vor einem Jahr, in welche die Pfadfinder des Stammes St. Rochus, DPSG, das Friedenslicht brachten, stürmte ein mit einer Machete bewaffneter und geistig verwirrter Mann. Das mutige Eingreifen der beiden verhinderte womöglich eine Katastrophe.Die Kirche St. Markus war zu diesem Zeitpunkt mit 300 Menschen besetzt, darunter viele Kinder und Jugendliche, die Pfadfinder, der Jugendchor, die alle die Ankunft des Friedenslichtes aus Bethlehem begrüßen wollten. Gleich zu Beginn des Jugendgottesdienstes stürmte jedoch ein Mann nach vorne, schlug mit einer Machete auf den Altar, forderte eine Million Euro. Doch der Jugendpfarrer Jan Lehmann reagierte besonnen, bat den anwesenden Vorstand Thomas Pesch des DPSG-Stammes St. Rochus um Unterstützung und gemeinsam überzeugen sie den „Störenfried“ von einem Gespräch in der ruhigeren Sakristei. Dem Jugendpfarrer gelang es dann, den Verwirrten davon zu überzeugen, dass leider nicht genügend Bargeld vorhanden sei und ließ sich die Kontonummer des Machetenträgers geben. Dieser zeigte sich zufrieden, klemmte sich die Machete unter den Arm, verließ die Kirche mitten durch die Messebesucher und konnte wenig später von der Polizei ergriffen werden. Er befindet sich heute in psychiatrischer Behandlung. Pfadfinder Thomas Pesch schilderte gegenüber der Presse: „Mir war klar, dass ich sofort einschreiten muss. Mein damaliges besonnenes Auftreten kann ich mir vielleicht nur damit erklären, dass ich sowohl beruflich als auch privat sehr viel mit Menschen und unvorbereiteten Situationen zu tun habe, in denen spontane Reaktion gefragt ist.“ Quelle: Volksfreund...