Konzertkritik Schlagsaite in Wuppertal...

Schlagsaite sind eine fünfköpfige bzw. inzwischen sechsköpfige Folk-, Chanson- und Liedermacherformation aus Köln und Hamm. Sie sind Mitglieder des DPB-Mosaik, Stamm Sperber, und des Zugvogel, Deutscher Fahrtenbund. Einer ganzen Menge an Leuten dürften sie bereits von verschiedensten bündischen „Festivals“ (und dies zudem schon seit Jahren) bekannt sein. In kleiner Besetzung spielten sie gestern Abend im Café Hutmacher in Wuppertal, „der schönsten Stadt Deutschlands“ im ehemaligen Mirker Bahnhof und beschehrten ihm ein volles Haus. Eins stand nach diesem Abend fest: Die Jungs von Schlagsaite bringen nicht nur die Boxen zum Schwingen. Sie selbst unterscheiden ihre Musik in Lieder „zum besinnungslos Abfeiern“ und solche, bei denen auf den Text zu achten sei. Bei einem Konzert mit Verstärker kommt wohl naturgemäß sicher eher ersteres zum Tragen. Wer dies bedauerte, dem konnte jedoch unmittelbar abgeholfen werden, denn selbstverständlich war im Rahmen der Handgepäck-Tour das gleichnamige Album erhältlich. Die Grenze zum professionellen Liedermachertum haben Schlagsaite musikalisch eindeutig bereits überschritten. Ich würde mich nicht wundern, wenn ihr Album uns demnächst enthusiastisch von KollegInnen im Büro empfohlen werden würde, die mit der „Szene“ nichts zu tun haben. Schlagsaite steht seit zehn Jahren für einen „Mix aus virtuosem Folk, treibender Off-Beat-Polka mit unüberhörbaren Balkan- und Gypsy- Swing-Anklängen, ergänzt immer wieder durch verträumte Chansons, groovende Akustik-Balladen oder nachdenkliche Lyrikvertonungen im Singer-/Songwriter-Stil“. Oder aber übersetzt: Das ist nicht das, was „man“ bei Singerunden oder auf Fahrt produziert oder hört; und manch einem haben die Texte vielleicht auch einfach zu viel Gefühl (Liebe!); wer aber deutsche Liedermacher mit internationalem Schwung mag, gerne zum mittanzen, aber mindestens zum mitsummen und mitschwingen, dem sei hiermit eindeutig eine Kaufempfehlung gegeben (Ganz klar: Musste haben!). Und ja, selbstverständlich, wer die Gelegenheit hat, sollte unbedingt eines der noch auf der Tour verbliebenen Konzerte miterleben oder sogar den Höhepunkt am 31.10....

Bundesverdienstorden für Kölner Pfadfinder...

Seit seiner Kindheit ist der Kölner Philipp Robens (Storch) als Pfadfinder aktiv. Seine Wurzeln liegen im Stamm Sperber aus Brühl des Deutschen Pfadfinderbundes Mosaik. Dem Ring Kölner Bucht stand er drei Jahre als Ringführer vor. Seit 2010 ist er zudem stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Pfadfinderverbandes (DPV). Dieses ehrenamtliche Engagement wurde jetzt vom Kölner Oberbürgermeister mit der Überreichung der Verdienstmedaille ausgezeichnet. Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger,...

Nach vierzig Jahren Umzug in ein neues Heim...

Fast ein halbes Jahrhundert waren die drei Brühler Pfadfinderstämme „Wildkatzen“, „Sperber“ und „Condor“ des Deutschen Pfadfinderbundes Mosaik in der repräsentativen Villa Kaufmann ansässig. Als die Stadt deren Verkauf ankündigte, begann eine lange Suche nach Alternativen. Zunächst erwog die Stadt Brühl die Zusammenlegung der 300 Pfadfinder mit der offenen Jugendarbeit. Die entsetzten drei Pfadfinderstämme gründeten daraufhin den „Arbeitskreis Pfadfinderheim“, der Anforderungen und Interessen der Pfadfinder gegenüber der Stadt vertreten sollte. In konstruktiver Zusammenarbeit konnte mit der „Alten Schule“ als neues Pfadfinderheim der drei Stämme eine für alle Seiten akzeptable Lösung gefunden werden. Probleme bereitet noch ein wenig die Finanzierung, denn den Großteil der Umbau- und Renovierungsmaßnahmen in Höhe von 35000€ (nicht gerechnet die Kosten für neues Mobiliar) werden die Pfadfinder selbst übernehmen müssen. Der städtische Jugendhilfeausschuss gewährte immerhin 7000€, weitere Sponsoren wurden durch Aufrufe an die Bevölkerung und ansässige Unternehmen gesucht. Dann der Glückstreffer: Mitarbeiter und Pensionäre der Kölner Ford-Werke erklärten sich bereit, bei der Renovierung der Räume kräftig mit Hand anzulegen. Dabei half die soziale Orientierung ihres Arbeitgebers: Ford-Beschäftigte werde bis zu 16 Arbeitsstunden oder bis zu zwei bezahlten Arbeitstagen freigestellt, wenn sie in dieser Zeit ehrenamtlich ihre Arbeitskraft für soziale Zwecke zur Verfügung stellen und auch die Initiative „Fordler Aktiv Im Ruhestand – FAIR“ verfolgt das Ziel, dass selbst noch die Ford-Pensionäre ihr Fachwissen und ihre freie Zeit weitergeben und sich ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren. Mitte November konnten die Pfadfinder bei kräftiger Unterstützung der Ford-Mitarbeiter und –Pensionäre mit den Renovierungsmaßnahmen beginnen: Gruppenräume, Flure, Treppenhäuser sowie Sanitäranlagen sind vollständig zu renovieren, Trennwände werden abgerissen oder versetzt, es werden Wände gestrichen, Böden abgeschliffen, gefliest, verputzt und Leitungen verlegt. Die Umbaumaßnahmen sollen bis zum Sommer abgeschlossen sein, dann erfolgt der Umzug. www.pfadfinder-bruehl.de Quelle: scouting...

Phantasialand

Mehr als zwanzig Jahre ist es her, daß die Pfadfinder aus Brühl bei Köln als freiwillige Testpersonen in der Show von Jürgen von der Lippe anschaulich demonstrierten, was passiert, wenn man mit der Achterbahn im örtlichen Freizeitpark Phantasialand fährt und gleichzeitig versucht, Eis, Fritten mit Sauce oder Getränke zu konsumieren. Viel hat sich dort seither getan. Die in Themenbereiche gegliederten und vielfach ausgezeichneten Attraktionen des Parks bilden eine Mischung aus schnellen, aufregenden und langsamen, gemütlichen Fahrgeschäften, sowie Spielbereiche speziell für Kinder. Seit 2004 bietet das Zeltlager „Smokey’s Digger Camp“ auch Indianertipis zum Übernachten vor Ort. Neben seinen Fahrgeschäften bietet das Phantasialand auch verschiedene ausgezeichnete Shows und eine vielseitige Gastronomie. Bei einem Besuch vor Ort trifft man, obgleich die Meinungen darüber, ob der Besuch eines Freizeitparks wirklich pfadfindergemäß ist, sicherlich geteilt sind, immer wieder auf Pfadfindergruppen, die sich ebenso amüsieren, wie alle anderen. Vorangemeldete Gruppen erhalten Rabatt auf den Eintrittspreis. Eine Preisreduzierung unter der Vorlage der JULEICA ist leider nicht möglich. Allerdings: Nahrungsverzehr ist auf den Fahrgeräten wohlbegründet immer noch nicht gestattet. www.phantasialand.de Quelle: scouting...