Vorgestellt: Solmser Pfadfinderschaft...

Die Solmser Pfadfinderschaft wurde 1972 in Laubach/Hessen gegründet und ging aus der Christlichen Pfadfinderschaft hervor. Zwischen 1987-1991 ruhte allerdings die Pfadfinderarbeit. Heute besteht die Pfadfinderschaft aus vier Stämmen in Laubach und Rüsselsheim. Sie verfügen über mehrere Gruppenheime und einen Lagerplatz. Die Solmser Pfadfinderschaft ist Mitglied in der und Mitbegründer der World Federation of Independent Scouts (WFIS). Hier geht es zur Homepage des Bundes. Neugierig geworden? Mehr Informationen zu diesem und über 150 weiteren Pfadfinderorganisationen in Deutschland findest du im Standardwerk „Pfadfinderbünde &-verbände“ aus dem Spurbuchverlag (ISBN 978-3-88778-370-9). Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...

Pfadfinder in China & Höchste Auszeichnung der WFIS...

Im Rahmen der Delegiertenversammlung der „World Federation of Independent Scouts“ (WFIS) in Prag hat Rüdiger Funk von der Solmser Pfadfinderschaft mit dem „Bronzenen Löwen“ die höchste Auszeichnung des alternativen Pfadfinderweltverbandes erhalten. Im vergangenen Jahr wurde die WFIS unter seiner Mitwirkung von der UN als NGO (Non-Government-Organization) anerkannt. Im Herbst 2016 besteht die WFIS, welche in Laubach gegründet wurde, übrigens bereits ihr 20jähriges Bestehen. Der WFIS („umbrella organisation for regional scout organisations“) gehören nach eigener Aussage heute 124 Pfadfinderbünde in 61 Ländern mit über 4,6 Millionen Mitgliedern an. Darunter auch ein Shanghaier Pfadfinderbund mit mehreren tausend Mitgliedern. China war lange Jahre einer der wenigen weißen Flecken der Pfadfinderbewegung. Neuzugänge in Europa sind vier Bünde aus Spanien und Rumänien, es liegen aber bereits weitere Anfragen aus Portugal vor. Bildunterschrift: Das Foto zeigt die Teilnehmer aus der Solmser Pfadfinderschaft beim WFIS Eurocamp im vergangenen Sommer in Rom. Bildnachweis: Solmser Pfadfinderschaft. Quelle: Giessener Allgemeine...

2000 Teilnehmer beim römischen Eurocamp...

Das Eurocamp der »World Federation of Independent Scouts« (WFIS) fand vom 02.-09. August nahe Rom und mit dem Spielmotto „Römer“ statt. Wie die teilnehmende Solmser Pfadfinderschaft aus Laubach, eines der Gründungsmitglieder der WFIS, der Gießener Allgemeine berichtete, fanden sich dort 2000 Teilnehmer aus 20 Nationen zusammen. Die Laubacher Pfadfinder vom Stamm „Hagen von Tronje“ hatten zum Eurocamp, das alle vier Jahre von und für die europäischen Mitgliedsbünde der WFIS organisiert wird, befreundete Pfadfinder aus Ghana und Tschechien mit im Gepäck. In den verschiedenen Untercamps waren aber darüber hinaus auch Gruppen aus Russland, England, Kanada, Mexiko, Spanien oder natürlich auch Italien selbst vertreten. Neben der spielerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Römer wurden Lagerbauten errichtet, es fanden Wettbewerbe statt, Workshops zu Pfadfindertechniken, Puppen basteln sowie ein Ausflug nach Rom. Für die älteren Teilnehmer führten Hikes in Kleingruppen in buntgemischter Zusammenstellung aus den unterschiedlichen Bünden durch die umgebende Region. Auch wurde die schöne, bereits zwanzigjährige Tradition „Geist der großen Lagerfeuer“ fortgeführt, indem Asche vom letzten Lagerfeuer in der russischen Taiga mit Hilfe eines Horns seinen Weg in das jetzige Feuer bei Rom fand und von dort im kommenden Jahr möglicherweise seinen Weg bis nach Indien fortsetzen wird. Bildnachweis: Solmser Pfadfinderschaft Quelle: Gießener Allgemeine...

Pfadfinder sichern Kinder ab

Aufgeregte Kinder, Laternen und ein Pferd: eine potenziell ungute Kombination. Nicht alle St. Martinszüge können allein von Polizei und Feuerwehr gesichert werden. In Rüsselsheim werden sie deshalb seit zwanzig Jahren von dem Stamm Alemannen aus der Solmser Pfadfinderschaft unterstützt. Mit orangefarbigen Warnwesten, Leuchtstreifen und Leuchtkellen bestückt sorgten die Pfadfinder auch in diesem Jahr für den sicheren Ablauf des Umzuges. Am schwierigsten sei es, die Kinder vom Pferd wegzuhalten, so der Leiter der Pfadfinder. Passiert ist in all den Jahren noch nie etwas, allenfalls waren ungeduldige Autofahrer zu beschwichtigen. Quelle: scouting...

Einmal kam ein Wolf bis vor das Zelt...

Rußlandfahrt in die Taiga Mit der „Russian Union of Scouts“ pflegt die Solmser Pfadfinderschaft seit 1996 im Rahmen ihres gemeinsamen Dachverbandes WFIS eine Partnerschaft. Schon zwei Mal waren Gruppen zu einem gemeinsamen Lager an der Vetluga, einem Nebenfluß der Wolga, gefahren. Auch dieses Jahr zog es die Rover in ein gemeinsames Lager mit ihren russischen Partnern in der Taiga. In einer intensiven Vorbereitungsphase hatten sich die sieben Teilnehmer vorab mit dem Gastland beschäftigt. Die Anreise erfolgte mit dem Flugzeug über Moskau, wo sie in Begleitung ihrer zwei russischen Dolmetscher-Altpfadfindern eine Stadtbesichtigung machen konnten. Nächstes Ziel war Nishny Novgorod, etwas mehr als 400 Kilometer von Moskau entfernt. Mit dem Kleinbus nahm diese Fahrt glatte 10 Stunden in Anspruch. Dort traf man mit einer russischen Pfadfindergruppe zusammen und ging gemeinsam auf Erkundungstour. Quartier bezog man im Heim der Partnergruppe auf einem Schulgelände. Gemeinsam ging man auf Stadterkundung in der viertgrößten Stadt Rußlands – die alte Festungsanlage, ein historisches Dorf am Stadtrand, moderne und schön restaurierte Gebäude an der Prachtstraße. Mehr und mehr werden auch hier die Plattenbauten aus kommunistischer Zeit durch architektonisch ansprechende Neubauten ersetzt. Ein besonderes Erlebnis war dann der Besuch in einer orthodoxen Kirche. Mit der Eisenbahn, zu Fuß und schließlich per Armeetruck wurde dann die letzte Etappe der Anreise von nochmals 200 Kilometer absolviert. Im Taiga-Lager kamen dann 350 Pfadfinder aus Rußland und der Ukraine mit den Deutschen zusammen. Das Lagerprogramm umfaßte Spielwettkämpfe, Kanuausflüge, Lagerfeuer und eine Fahrt über 15 Kilometer in Kanus, sowie eine zehn Kilometer lange Wanderung durch die Taiga. Daneben gab es Ausflüge an Seen und in eine Fabrik für Holzsouvenirs. Im Lager herrschten eine Mückenplage, über 35 Grad Hitze und einmal kam ein Wolf an die Zelte der Pfadfinder. Abends saß man an den Lagerfeuern der Russen, sang und...