Gegen invasive Neophyten helfen – Pfadfinder!...

Das drüsige Springkraut breitet sich in Deutschland aus. Der invasive Neophyt stammt eigentlich aus Indien und ist eine einjährige Pflanze, die in kürzester Zeit Wuchshöhen von über 2 Metern erreichen und so andere Pflanzen schnell überdecken kann. Als Folge werden zuvor heimische Pflanzen überlagert und vertrieben. Das wissen auch die Pfadfinder in Degerndorf und sagten der Invasion den Kampf an. In Zusammenarbeit mit dem Gartenbauverein und vielen freiwilligen Helfern gestaltete sich die eigentliche Entfernung als denkbar einfach: Wird die leicht zu rodende Pflanze vor der Samenreife entfernt, wächst sie auch im folgenden Jahr nicht mehr nach. Ein Beispiel, das Schule machen könnte. Auch im immerhin 400 km entfernten Naturpark Siebengebirge riefen Bürger jüngst die Pfadfinder dazu auf, eine ähnliche Maßnahme zu initiieren, um der weiteren Ausbreitung des Springkrauts vorzubeugen. Quelle: scouting...

Unser Maifest

Am Tag vor unserem Maifest kam mein Stamm Königsdrache um 16 Uhr beim Gelände des Verschönerungsvereins des Siebengebirges (VVS) auf der Margarethenhöhe an. Das Gelände liegt in der Nähe von unserem Heim, da unser Stamm in dem Nachbardorf Ittenbach seine Heimabende macht. Wir nutzen diesen Ort als Treffpunkt für das Feiern unseres Maifestes mit Bündischen und Interessierten, seit uns der Verschönerungsverein vor drei Jahren einmal eingeladen hat, bei ihrem Maifest teilzunehmen. Der Platz selber ist ideal, da wir dort Toiletten, eine riesige Schutzhütte und Wiese haben, die wir jederzeit kostenlos nutzen dürfen. Dafür helfen wir dem VVS wiederum bei den Aktionen, die er während des Maifestes macht. Als wir also ankamen, begannen wir gleich mit dem Aufbau der Jurte, der beiden normalen Kohten und der Wanderkohte. Am frühen Abend wurden wir dann fertig. Kurze Zeit später kamen dann noch ein paar Mädels vom Wandervogelbund Solveigh, die ihre Gruppen in Bonn und Ittenbach haben, und drei Horten von unserem Bund aus Wesseling zu Besuch. Wir haben dann zusammen etwas gesungen und mit den Vorbereitungen für das Maifest am folgenden Tag begonnen. Später haben wir auch noch gegrillt und mit denen, die Lust hatten, Leuchtstabrugby gespielt. Dabei gab es zwei Teams. Das eine Team mit dem Leuchtstab mußte diesen möglichst unbemerkt auf die andere Spielfeldseite bringen ohne ihn von dem anderen Team abgenommen zu bekommen. Dabei durfte der Leuchtstab nicht über die Linie geworfen oder irgendwo in den Klamotten versteckt werden. Den Rest sagt das Wort „Rugby“ schon aus. In der Nacht haben wir uns dann, neben den Kohten für mehrere feierliche Aktionen zusammengefunden. Dabei wurden den drei neuen Horten „Siegfried“, „Phoenix“ und „Drachenreiter“ ihre Wimpel überreicht. Die Wimpel wurden von den jeweiligen Hortenführern an ihre neuen Kornetts übergeben. Da der Aufbau des Stammes nun offiziell...