Ottenstein: Totgegesagte leben länger...

Totgesagte leben länger? Nachdem die Zugvögel vor drei Jahren aufgrund von gewissen „Abnutzungserscheinungen“ seitens der Organisatoren (wohlbemerkt nicht des Publikums) beschlossen hatten, ihr traditionelles Sängerfest in Ottenstein einzustellen, fand es dieses Jahr an gewohnter Stelle und zum gewohnten Termin doch wieder statt. Lauschiger soll es gewesen sein und weniger überlaufen, so waren die Einladungen, wenn auch an alle, so doch sehr spät, ausgegeben worden. Das vorläufige Ergebnis der internen Diskussion des Zugvogels besagt, dass das Sängerfest kommendes Jahr auf einer Wiese in der Eifel wiederaufleben wird. Hinsichtlich des Ortes ist man zwar nicht ungeteilter Meinung (wegen der Infrastruktur und des mangelnden Schutzes bei  Schlechtwetter), aber vermutlich wird man es einfach einmal probieren und danach eine endgültige Entscheidung treffen, ob Ottenstein nicht doch wieder regulär dort stattfinden wird „wo er hingehört“ oder ob aus dem Ottenstein ein Eifelfest wird. Quelle: scouting...

Vorurteile gegen Pfadfinder abgebaut?...

Die Zeitung WAZ berichtete in einem Artikel vom Pfadfinderstamm Nordlicht (BdP) aus Castrop-Rauxel und war redlich bemüht, alte Vorurteile abzubauen. Maden und Regenwürmer würden nicht gegessen, so teilte die Reporterin mit und fuhr fort „Man unterscheidet Pfadfinder in drei Arten. Es gibt den Bund deutscher Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und die Evangelische Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD).“ Da sage noch einer, aus Zeitungsartikeln ließe sich nichts lernen. Quelle: scouting...

PPÖ feiert Muttertag

Seit 100 Jahren gibt es die Pfadfinder in Österreich und 1923 haben sie den Muttertag dortzulande eingeführt. Deshalb war es für die österreichischen Pfafinder der PPÖ naheliegend, vor mittlerweile acht Jahren die bundesweite Tradition zu beginnen, zum öffentlichen Muttertagsfrühstück einzuladen. Am diesjährigen Samstag, dem 8. Mai (der Tag vor dem Muttertag) beteiligten sich wieder viele der Ortsgruppen an dieser Aktion. Auf öffentlichen Plätzen und in der Nähe der jeweiligen Pfadfinderheime luden sie zum Frühstück unter dem Motto „Süß & Pikant“. Mit dieser landesweiten gemeinsamen Aktion wollen die Pfadfinder möglichst viele Menschen erreichen und ihre Kontakte pflegen. Eingeladen waren aktive und ehemalige Pfadfinder sowie deren Familien, Freunde, Nachbarn, Bürgermeister, Pfarrer, Lokalpolitiker, Volksschuldirektoren, andere Jugendvereine und bekannte Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Sport. Die Maßnahme wird von lokalen Sponsoren getragen, welche die Lebensmittel spendierten. Quelle: scouting...

Eine Lilie macht noch keine Pfadfinderin...

Lena Meyer-Landrut ist eigentlich kein Thema für die Scouting. Wäre da nicht die Meldung in verschiedenen Zeitungen, sie habe sich eine VCP-Lilie auf ihren Oberarm tätowieren lassen (zur Illustration wurde dann zum Teil die DPV-Lilie abgebildet). Den besorgten Lesern können wir aber Entwarnung geben: Es handelt sich bei ihrer Tätowierung mitnichten um die Lilie eines bestimmten Pfadfinderverbandes, sondern um eine schlichte Bourbonen-Lilie, also dem Zeichen des französischen Königshauses. Quelle: scouting...

Helfer in Bedrängnis

Kirchentag heißt viele Leute in einer Stadt und die Helfer halten die Ordnung. Die Helfer, das waren auch beim Ökumenischen Kirchentag in München wieder zumeist Pfadfinder aus den unterschiedlichsten Bünden. In der aufgewühlten Situation, als bei der Podiumsdiskussion zum Thema Missbrauch ein ehemaliges Opfer mit Flyern und Zwischenrufen die Veranstaltung störte, hatten sie alle Hände voll zu tun. Sie bemühten sich, die Handzettel einzusammeln und die Sicherheit der Halle zu gewährleisten. Ähnlich dürfte sich dieser Tage so mancher Kirchenvertreter fühlen, und zudem ähnlich ambivalent. Denn während drinnen die Ordnung gewährleistet werden musste, forderte draußen ein Transparent, welches zwei weitere Pfadfinder stumm in den Menschenstrom hielten, dass die Kirche „moralische Insolvenz“ anmelden müsse. Quelle: scouting...