Einzige Schweizer Seepfadfindergruppe feiert 50-jähriges Bestehen...

Am traditionellen «Pfadi-Tag» feierte die Stadtzürcher Abteilung der Seepfadi Wollishofen 50. Geburtstag. Sie ist schweizweit die einzige Pfadfindergruppe, deren Abenteuer fast ausschließlich auf dem Wasser stattfinden. Von Ende März bis Anfang Oktober sind die Pfadfinder mit ihren Jollen, Langschiffen und Weidlingen unterwegs. Während der Winterpause tauscht die Seepfadi ihr Revier auf dem Zürichsee gegen Spiele in nahe gelegenen Wäldern ein. Ihrer mangelnden Bekanntheit, die fast das Aus bedeutet hätte, wirkte man erfolgreich mit Festen und Schiffahrten für die Öffentlichkeit entgegen. Jetzt sind wieder genug beisammen, um die jährliche Nachtfahrt vom Mythenquai nach Schmerikon wieder mit der ganzen Flotte absolvieren zu können. Jeweils im Hochsommer tritt die Seepfadi mit Ruderbooten die rund 15-stündige Fahrt an. Geschlafen und gegessen wird auf dem See, die Ruderer wechseln sich im Schichtbetrieb ab. Das Ziel der Fahrt ist ein stillgelegter Steinbruch in einem unbewohnten Gelände, wo die Seepfadi ihr Lager aufschlägt. «Rücklings in einem Boot zu liegen und den Sternenhimmel zu betrachten», sagt Pfadiführer Hartmeier, «das sind Erlebnisse, die unsere Pfadi einzigartig machen.» Quelle: scouting...

HDJ: Rechtsradikales Treiben getarnt als Pfadfinder...

Angemeldet hatten sie sich als Pfadfinder, tatsächlich handelte es sich um die als rechtsextremistisch eingestufte Heimattreue Deutsche Jungend (HDJ), welche über Ostern illegal uniformiert mit 58 Personen eine Woche im Schullandheim Limbach verbrachte. Jetzt versucht die Awo-Vogtland als Träger des Schullandheims Vorkehrungen zu treffen, einen ähnlichen Fall für die Zukunft zu verhindern. Alle vorliegenden Anmeldungen würden zukünftig geprüft, der Einbau einer Kündigungsklausel im Vertrag überlegt. Auch im Verband Deutscher Schullandheime laufen Gespräche, wie man sich besser abstimmen und gegenseitig warnen könnte. Von der Polizei erhofft man sich Hilfe in Form von Listen mit entsprechenden Gruppierungen. Peinlich war es im Nachhinein auch dem Geschäftsführer der Burg Hohenberg im Landkreis Wunsiedel, wo die HDJ im vergangenen Winter ein Lager abhielt. Angemeldet als „lose Pfadfindergruppe“, Vertragspartner eine Einzelperson. Mit einem vor Ort gedrehtem Video warb die HDJ anschließend im Internet um Mitglieder. Dieses bot einen Ansatz, um strafrechtlich gegen die HDJ vorzugehen, zeigte es doch die Mitglieder der HDJ in Uniform. Uniformen, „öffentlich oder in einer Versammlung“ getragen, verbietet das Versammlungsgesetz. Eine Ausnahme hatte das Ministerium im September 2007 der HDJ nicht erteilt, da anders als bei Pfadfindern die politische Tätigkeit überwiege. Nun wird ein  Gericht entscheiden, ob die Veranstaltung allein durch das im Internet veröffentlichte Video als „öffentlich“ einzustufen war. Währenddessen  wächst der Druck auf das Bundesinnenministerium, gegen die Gruppe durch ein generelles Verbot vorzugehen. Quelle: scouting...

Neuer Stamm im VCP

Der VCP freut sich über Zuwachs im Gau Achalm. Auch in Burladingen gibt es jetzt offiziell einen Pfadfinderstamm. Initiiert wurde das ganze vor einem Jahr, als beim Gemeindefest eine Pfadfinderjurte aufgestellt wurde. Quelle: scouting 02-08

Pfadfinder siedeln

Ende April ließen die DPSG Pfadfinder des Kreises Viersen – eingeladen vom Stamm St. Lambertus Nettetal-Breyell – das Spiel „Die Siedler“ lebendig werden. Analog zum Computerspiel mussten sich die Jungen und Mädchen in die Zeit des Mittelalters zurückversetzen und – aufgeteilt in Spielgruppen – verschiedene Aufgaben lösen. Hierzu passend bildete die historische Altstadt von Kempen das Spielfeld. Die Aktion fand im Rahmen des „Georgstages“ statt. Quelle: scouting...

Royal Rangers helfen elternlosen ukrainischen Kindern...

Um das Leiden elternloser ukrainischer Kinder zu lindern, die unter unvorstellbaren Umständen ihr Zuhause und ihre Familie verloren haben, haben die südhessischen Stämme der Royal Rangers in der Kleinstadt Ivanichi in der Ukraine ein Grundstück gekauft und dort ein Kinderheim errichtet. Mittlerweile ist das Haus fertig gestellt – zur Einweihung fuhr eine Delegation von 41 jungen Rangern aus Südhessen in die 4000-Seelen-Stadt in der Westukraine. 30 Kinder können in dem neuen Kinderheim aufgenommen werden; zudem wird auch eine Sozialstation eingerichtet, die auch andere bedürftige Kinder einmal täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgt. Ebenso wird eine Kleiderkammer eingerichtet. Quelle: scouting...