Pfadfinden100 in Deutschland

Pfadfinden100 ist ein Projekt des rdp Bayern zum 100jährigen Jubiläum des deutschen Pfadfindertums. Es widmet sich auf der Aufarbeitung der Geschichte ebenso wie ihrer praktischen Pflege und öffentlichen Veranstaltungen zum Jubiläum. So konnte durch die Initiative des Bürgermeister der bayrischen Gemeinde Fischach die Grabpacht des Grabes von Dr. Alexander Lion (Ali) durch die DPSG Diözese Augsburg verlängert werden. Die Pflege des Grabes erfolgt derzeit noch durch Ehemalige des BDP Stammes Tiger /Augsburg, Landesmark Schwaben, die Ali noch persönlich kannten. Hier wird Verstärkung durch jüngere Mitstreiter benötigt. Das Familiengrab des Gründers der ersten Pfadfindergruppe in Deutschland, nämlich Franz Paul Wimmer in Gottsdorf/Niederbayern ist bereits ein Ehrengrab der Gemeinde und soweit gesichert. Um den Bezug Wimmers zu der deutschen Pfadfinderbewegung herzustellen, soll jedoch die Inschrift der Grabplatte erweitert werden. Dies geschieht im Zuge einer Gedenkfeier mit dem ortsansässigen DPSG Stamm und der Gemeinde. In München wird in Absprachen und Zusammenarbeit mit dem Oskar von Miller Gymnasium, der jetzige Name des „Alten Realgymnasiums“, an welchem Franz Paul Wimmer unterrichtete, ein offener, von PfadfinderInnen veranstalteter Spielnachmittag stattfinden und eine von Schülern gestaltete Gedenktafel zum 100 jährigen Jubiläum in der Schule enthüllt werden. Zu dieser Veranstaltung hat sich bereits Bayerns Staatsminister für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle, als Gast angekündigt. Am Abend wird eine Ausstellung der VDAPG im Landesamt für Finanzen (ehemaliger Standort des Alten Realgymnasiums) mit Gästen eröffnet und auch eine Gedenktafel enthüllt. Die Gedenkveranstaltungen erfolgen in Gottsdorf am 09.Mai, in Fischach am 23. Mai und im München am 23. Mai. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt, um Anmeldung wird deshalb gebeten. Infos hierzu gibt es auch im Internet unter www.rdp-bayern.de oder der neuen Archiv Homepage www.BdP-Bayern-Archiv.de. Um die Gräber von F.P. Wimmer und Dr. Alexander Lion zu erhalten und für die Zukunft zu sichern, sowie die Gedenktafeln zu...

Verschollenes Nehberg-Boot von Pfadfindern wiederentdeckt...

Mit dem Tretboot namens Yanomani Brasil fuhr „Sir Vival“ Rüdiger Nehberg 1987 über den Atlantik und übergab dort angelangt dem brasilianischen Staatspräsidenten José Sarney einen Appell von Amnesty International zum besseren Schutz der Yanomami-Indianer. Das Tretboot gelangte damals mit einem Frachter zurück nach Europa – dem Reeder hatte die Yanomami-Aktion so gut gefallen, dass er den Transport kostenlos übernahm. Anschließend verkaufte Nehberg das Boot, welches er selbst entworfen und von einer Werft in Wedel hatte bauen lassen, für immerhin 10 000 Mark an einen Ingenieur, um mit dem Erlös weitere Einsätze für das bedrohte Urwaldvolk zu finanzieren. Jetzt entdeckten jedoch Pfadfinder des Stammes Vilsbiburg (DPSG) das Boot in einem Schuppen am Steinberger See – in Einzelteile zerlegt und bereit zur Sperrmüllabfuhr. Da der Leiter des Stammes zu einer Outdoor-Firma gehört, handelt es sich ggf. jedoch nicht um einem Zufallsfund durch „Identifizierung“ der Strichliste in der Kabine. Nehberg freute sich über den Anruf der Pfadfinder und die Benachrichtigung über ihren Fund. Die Pfadfinder setzen das Tretboot in mühevoller Kleinarbeit wieder zusammen. Jetzt schmückt das rotweiße Boot den Eingang zu Nehbergs weitläufigem Mühlen-Grundstück in Rausdorf. Er wird an dem Boot noch einige Schönheitsreparaturen vornehmen. Sobald alles in Ordnung ist, soll es als Leihgabe an das Technik-Museum in Speyer gehen. Dort befindet sich auch der 18 Meter lange Baumstamm, in dem Rüdiger Nehberg den Atlantik 2000 erneut überquerte. Heute setzt sich der Menschenrechtsaktivist Rüdiger Nehberg erfolgreich gegen die weibliche Genitalverstümmelung ein und erreichte zuletzt eine Fatwa, d.h. einen Beschluss islamischer Gelehrten, gegen diese Art der Beschneidung. www.ruediger-nehberg.de Quelle: scouting...

Martinfeld: Neue bündische Unterkunft...

Im Mai 2008 gründeten sieben Mitgliedern des Deutschen Pfadfinderbundes (DPB) den Verein „Schloss Martinfeld e.V.“, dessen Anliegen Kauf und künftiger Betrieb von Schloss Martinfeld im Eichsfeld / Thüringen als bündische Unterkunft war. Nach Unterzeichnung des Kaufvertrages im August konnte der Betrieb bereits im Herbst aufgenommen werden. Das Renaissanceschloss von 1611 steht seither als Selbstversorgerunterkunft, aber auch mit komplettem Verpflegungsangebot als Herberge zur Verfügung. Zudem gibt es einen Zeltplatz, einen Bolzplatz, einen Grillplatz, zwei Tennisplätze und eine Minigolfanlage. Der urige Gewölbekeller ist auch für Hochzeitsfeiern geeignet. Besonderen Wert legen die pfadfinderischen Betreiber auf erschwingliche Unterkunftskosten. Das Gebäude war vom Vornutzer, dem Deutschen Jugendherbergswerk in den Jahren 2001-2003 grundlegend saniert worden. Martinfeld wird malerisch vom Heuberg und vom Westerwald umsäumt und liegt nahe des bekannten „Mühlenwanderweges“. www.schloss-martinfeld.de Quelle: scouting...

Wieder ein neuer Pfadfinderbund?

Ab April trennen sich die bisher gemeinsamen Wege von Baptistischer Pfadfinderschaft (BPS) und den Stämmen, welche Gemeinden des Bundes Freier evangelischer Gemeinden (FeG) angehören. Die BPS wurde vom Beschluss der FeG-Bundesleitung, ihre Pfadfinderarbeit zu verselbständigen, im vergangenen Jahr überrascht. Gegründet wurde die BPS 1986 als Pfadfinderschaft des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Erste Kontakte zwischen BPS und der Jugendarbeit im Bund FeG gab es 1998. Diese mündeten bereits im Jahr 2000 in dem Beschluss, dass die BPS die gemeinsame Pfadfinderorganisation beider großer freikirchlicher Verbände in Deutschland sein soll. Die Folgezeit brachte eine ganze Reihe von Stammesgründungen in FeG-Gemeinden mit sich. „Ich bin sehr dankbar für acht überaus interessante, erfolgreiche und von unkompliziertem Miteinander geprägte Jahre“, resümiert der Bundesvorsitzende der Baptistischen Pfadfinderschaft (BPS) Uli Loth. Er bedauert die Entscheidung, sei die praktische Arbeit doch ein einzigartiges Beispiel für freikirchliche Zusammenarbeit gewesen. Zumindest stellt es die FeG ihren Stämmen frei, ob sie in der BPS verbleiben möchten oder in den neuen Pfadfinderbund wechseln. Derzeit gibt es ca. 1200 BPS-Pfadfinder in 39 Stämmen, davon gehören 15 der FeG an. Quelle: scouting...

DPSG Lüdinghausen sucht Zeitzeugen...

Zeitzeugen aus sechs Jahrzehnten sucht der Arbeitskreis, der anlässlich des 60-jährigen Bestehens des DPSG – Pfadfinderstammes Lüdinghausen eine Chronik erstellt. Mit der Fertigstellung wird aber erst in der zweiten Jahreshälfte und somit nach dem Jubiläumszeltlager gerechnet. Quelle: scouting...