Auf den Spuren von Fahrten Ferne Abenteuer (Teil 1)...

Eine junge, outdoorbegeisterte Familie machte sich im Herbst auf den Weg nach Schweden. Im Gepäck das Buch „Fahrten, Ferne, Abenteuer“ von Ore (Hans von Gottberg). Zum jetzt veröffentlichten Trailer-Video heißt es: „Bushcraft-Abenteuer für die ganze Familie im schwedischen Indian Summer (2018): alte Pfadfinder-Tricks neu entdecken, nachts Biber und Elche beobachten, Wasser filtern, Unterschlupfe bauen und warm kriegen, in einer Mülltüte Suppe kochen, abseilen, lautlos durch die Nacht paddeln, eine Bärenfalle untersuchen, „Outdoor-Ravioli“ oder Stockbrot backen und vieles mehr… In mehreren Episoden nehmen wir euch mit auf unsere abenteuerliche Reise durch das herbstliche Schweden. Dabei probieren wir immer wieder etliche Survival-Tipps aus dem Klassiker aller Pfadfinder-, Survival und Outdoor-Handbücher „Fahrten, Ferne, Abenteuer“ von Hans von Gottberg aus – unter dem Motto „Alte Pfadfindertricks neu entdeckt!“.“ Ein spannendes Projekt, welches durch Bildmaterial, Videos und umfassenden Bericht dokumentiert wurde. Gern stellen wir es auch Scouting.de in Auszügen Stück für Stück vor, hier zunächst den Trailer: Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung.  ...

„New Standard Swedish“ für schwedische Pfadfinder...

Die schwedische Job- und Ausbildungsforma „Lernia“ hat zusammen mit Mikael Parkvall, Linguistik-Assistenzprofessor an der Stockholmer Universität, konkrete Vorschläge zur Anpassung des als „perfekten Schwedisch“ propagierten Leitbildes erarbeitet. Dieses „New Standard Swedish“ berücksichtigt stärker die konkrete Sprachrealität. Für die vorgenommene Überarbeitung erfolgte eine Untersuchung der gesprochenen Sprache auf Basis einer repräsentativen Mischung nach geographischer Herkunft, Alter, Geschlecht, Sozialstatus und ethnischer Herkunft der Sprecher. Wohingegen das bisherige „Hochschwedisch“ schlicht auf dem besonders prestigeträchtigen Dialekt der Region Mälaren rund um Stockholm fußte. Daran orientieren sich sowohl Radiosprecher als auch Fernsehsprecher in Schweden. (So wie bei uns am gesprochenen Deutsch rund um Hannover; auch der Begriff „Oxford English“ dürfte ein Begriff sein). In seiner Pressemitteilung stellte Professor Parkvall klar, dass es für Sprachwissenschaftler hinsichtlich der Art, wie eine Sprache gesprochen werde, kein generelles richtig oder falsch gäbe. Jede lebendige Sprache zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich verändert. Sei es durch Ausdrücke, welche aus anderen Sprachen übernommen werden oder auch die Art der Formulierung. Das ist in etwa so, als würde man „etwas macht Sinn“ (nach dem Englischen „it makes sense“) sagen statt „etwas ergibt Sinn“. Da erfolgt dann oft ein Aufschrei vom „gebildeten“ Gegenüber, der aber auf der inkorrekten Annahme fußt, dass Sprache unveränderlich ist. Ein entsprechender Aufschrei erfolgte nun auch in Bezug auf die Vorschläge von Professor Parkvall, die Überschriften reichten bis zu „Schwedische Firma will für Migranten eigene Sprache abschaffen“. Zwei Organisationen haben hingegen bereits angekündigt, das „New Standard Swedish“ künftig bei ihren Anrufbeantworter zur Anwendung zu bringen: die Stockholmer Universitätsbibliothek und auch die schwedischen Pfadfinder. Die Pfadfinder begründeten dies damit, dass sie als gesellschaftskritische (???) Organisation dadurch einen neuen Weg gefunden hätten,  ihre neuen und existierenden Mitglieder willkommen zu heißen. Quelle (u.a.): The Local, 29.01.2017 (sachlich); Wochenblick 09.02.2017 (unsachlich) Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag:...

Strandurlaub kann jeder! – BdP aus Würzburger und Weilheim auf Tour in Schweden...

Die Sommerferien stehen vor der Türe! Wenn das Schuljahr sein Ende nimmt, fängt die Zeit der Sommerfahrt an. Auch die Pfadfinder vom Stamm Schwarzer Haufen fahren vom 15. bis zum 25. Juli diesen Jahres nach Schweden. Dort werden Sie mit dem befreundeten Pfadfinderstamm Sir Francis Drake aus Weilheim für zehn Tage lang in einer Gruppe von 23 Personen an der Südküste entlang hiken. Von langer Hand geplant nutzen sie die Chance auf eigene Faust ein fremdes Land zu erkunden und ein besonderes Abenteuer zu erleben. Pfadfinderstamm Schwarzer Haufen Würzburg. Aktuell haben wir unser Stammesheim im Stadtteil Grombühl, geleitet von unserem Stammesleiter Benjamin Stippel. Wir fahren alleine aber auch immer öfters mit anderen Stämmen aus ganz Bayern zusammen auf Lager und vergrößern so zunehmend unseren Freundschaftskreis. Das ist vor allem Spannend weil es nicht an der Grenze Deutschlands endet. Pfadfinder gibt es auf der ganzen Welt und wir alle hängen der gleichen Idee an, die Welt ein bisschen besser zurück zu lassen als wir sie vorgefunden haben.  Der schwarze Haufen ist schon über 60 Jahre alt. Während der amerikanischen Besatzung gab es einen großen Bedarf an Jugendaktivitäten. Inspiriert von den britischen Scouts & Girl-Guides und den amerikanischen Boy- & Girl-Scouts gründeten sich 1946 zwei deutsche Stämme, die sich 1948 zum Stamm Schwarzen Haufen zusammen schlossen. Der Name wurde vermutlich gewählt, weil der Schwarze Haufen im Bauernkrieg gegen die Ungerechtigkeiten der Obrigkeiten gekämpft hatte. Den Bauern ging es um die Werte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Würzburg war ein wichtiger Ort in dieser Zeit. Durch den Namen zeigen wir unsere Ideale und unsere Heimatverbundenheit. (Text & Bild: Sarah Stippel, Stamm Schwarzer Haufen Würzburg) Schickt uns Nachrichten über eure...

Georgspfadfinder Mendig in Schweden...

News-Mitteilung der Georgspfadfinder Mendig: Das Sommerzeltlager der Georgspfadfinder Mendig fand dieses Jahr mit insgesamt 63 Teilnehmer/Innen vom 21.08. Bis zum 05.09.2014 auf dem Scouting Zeltplatz Blidingsholm in Schweden statt. Ziel war ein Zeltplatz an den Ufern des Flusses Mörrum in der Region Smaland. Seit 1976 lagern dort Pfadfinder aus ganz Europa. Das Gelände bietet 27 Zeltplätze in schönem Ambiente und in reizvoller Landschaft. Nach einer erlebnisreichen, 15-stündigen Busfahrt kamen alle gut gelaunt in Schweden an und sofort wurde damit begonnen die Schlaf- und Gemeinschaftszelte aufzubauen und somit das Lagerleben zu beginnen. Neben gemeinsamen Runden am Lagerfeuer, Geländespielen und kreativen Bastelarbeiten standen auch Tagesausflüge in einen Elch Park, in die Hafenstadt Karlskrona mit einem Besuch des dortigen Marinemuseums und Zweitageswanderungen auf dem Programm. Außerdem gab es die Möglichkeit in den umliegenden Gewässern sein Angeltalent unter Beweis zu stellen. Das diesjährige Highlight waren eigens mitgebrachte Kanus. Sie luden zu abenteuerlichen Touren ein und wurden mit viel Spaß genutzt. Im Zuge der Versprechensfeier wurden 9 Wölflinge, 8 Jungpfadfinder sowie 8 Pfadfinder aufgenommen. Ebenfalls konnten im feierlichen Rahmen 3 neue Jungleiter und 2 neue Leiter ernannt werden. Bereits jetzt freuen sich alle Lagerteilnehmer auf das nächste Sommerlager im kommenden Jahr. Gut...

König Carl Gustaf erneut in der Kritik...

In seiner Funktion als Ehrenvorsitzender der World Scout Organisation reiste Carl Gustaf von Schweden im Oktober nach Saudi-Arabien und überreichte in Riad an König Abdallah mit dem „Bronze Wolf“ die höchste (aber auch einzige) Auszeichnung, die der Verband zu vergeben hat. Obgleich König Abdallah als vorsichtiger Modernisierer seines Landes gilt, der sich für die Rechte der Frauen und der religiösen Minderheiten einsetzt und zudem als Vermittler im Nahostkonflikt gilt, wurde seine Ehrung durch den schwedischen König in dessen Heimat sehr kritisch aufgenommen. Im schwedischen Außenministerium war man über die Reise zudem nicht informiert worden. Die Situation weckt Erinnerungen an den Staatsbesuch im Sultanat Brunei im September 2004. Dort hatte Carl Gustaf den diktatorisch regierenden Sultan seines Gastlandes für seine angebliche Bürgernähe gelobt – und damit einen Sturm der Entrüstung in seiner Heimat ausgelöst, in dessen Folge die schwedische Regierung zu dem Entschluss kam, dem formalen Staatsoberhaupt in Zukunft auf Auslandsreisen ein Mitglied der Regierung als „kontrollierende“ Begleitung an die Seite zu stellen. Offensichtlich war dies in diesem Fall versäumt worden. Die Auszeichnung Bronze Wolf wurde erstmals beim International Committee meeting in Stockholm am 2. August 1935 eingeführt. In Übereinstimmung mit der Meinung des Komitees, die Auszeichnung nur für herausragende Leistungen zu verleihen, wurden in den ersten 20 Jahren seit der Einführung zunächst lediglich zwölf derartige Auszeichnungen verliehen. Die damaligen strengen Regulierungen gelten inzwischen nicht mehr. Saudi-Arabien steht immer wieder in den Schlagzeilen, weil es zum Beispiel Frauen dort immer noch verboten ist, Auto zu fahren. Quelle: scouting...