Jetzt spenden für Frieden & Stärkung der ukrainischen Pfadfinderarbeit...

Das Scouting Train Direktorium trifft sich am Donnerstag (übermorgen) in Kiew mit den ukrainischen PfadfinderInnen zum Projektabschluss ScoutingTrain. Aus diesem Anlass bitten sie um Spenden für die ukrainischen PfadfinderInnen Perspektiven für den Frieden – Pfadfinderarbeit in der Ukraine stärken. „Die letzten 2 Jahre habe ich an der Organisation des ScoutingTrain gearbeitet. Jetzt gibt es ein Netzwerk internationaler PfadfinderInnen, die durch unsere gemeinsame Reise zusammengewachsen sind. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen und das Vertrauen, dass wir erleben durften. Wir – meine Freunde vom Direktorium – den Initiatoren – und ich – reisen am Donnerstag, den 26.2.2015 nach Kiew, feiern einen erfolgreichen Projektabschluß und treffen dort ukrainische PfadfinderInnen. Für mich ist das mehr als das Ende des Projektes und ich hoffe, mit dieser Spendenaktion Geld zu sammeln und dort als Dankeschön für das Vertrauen überreichen zu können. Gerade für unsere Freunde aus Russland und der Ukraine war es sehr mutig, gemeinsam mit uns zu reisen. Während unserer gemeinsamen Arbeit an Verständigung und Vernetzung ist uns allen die Arbeit an Zivilgesellschft und Frieden noch viel wichtiger geworden. Spendet und helft unseren ukrainischen Freunden diese Arbeit fortzusetzen und Austausch durch gemeinsame Jugendarbeit zu ermöglichen. Gerade jetzt!“ Hier der Spendenlink. Bildnachweis: ScoutingTrain...

Israelische und russische Pfadis zu Gast in Dormagen...

Zwei Wochen lang waren die „Kiryat Ono Scouts“ aus Israel, also aus der Partnerstadt Dormagens, und einige russische Pfadfinder zu Gast in Dormagen. Zum Abschluss zeigten sie sich vor allem beeindruckt von ihrem Kirchenbesuch, dem vielen Grün, der Sauberkeit und der Gastfreundschaft. Organisiert hatte das Treffen der Roverleiter Dieter Schulten von der ansässigen DPSG, Stamm Greifen. Unterstützt hatte den Austausch auch der Partnerschaftsverein Dormagen-Kiryat Ono. Das internationale Trefffen umfasste ein gemeinsames Zeltlager in Rhens am Mittelrhein mit Wanderungen und einer Kanutour, Stadtralleys in Köln und Düsseldorf, den Besuch im Haus der Geschichte in Bonn, aber auch das Schützenfest in Stürzelberg. Der Austausch der Pfadfinder soll fortgesetzt werden. Vielleicht erfolgt schon im kommenden Jahr der Gegenbesuch in Israel. Bis dahin wünscht man den Gästen vor allem eines: Frieden. Bildnachweis: Stamm Greifen, DPSG (der Vorstand) Quelle: Rheinische Post 14.08.2014...

Einmal kam ein Wolf bis vor das Zelt...

Rußlandfahrt in die Taiga Mit der „Russian Union of Scouts“ pflegt die Solmser Pfadfinderschaft seit 1996 im Rahmen ihres gemeinsamen Dachverbandes WFIS eine Partnerschaft. Schon zwei Mal waren Gruppen zu einem gemeinsamen Lager an der Vetluga, einem Nebenfluß der Wolga, gefahren. Auch dieses Jahr zog es die Rover in ein gemeinsames Lager mit ihren russischen Partnern in der Taiga. In einer intensiven Vorbereitungsphase hatten sich die sieben Teilnehmer vorab mit dem Gastland beschäftigt. Die Anreise erfolgte mit dem Flugzeug über Moskau, wo sie in Begleitung ihrer zwei russischen Dolmetscher-Altpfadfindern eine Stadtbesichtigung machen konnten. Nächstes Ziel war Nishny Novgorod, etwas mehr als 400 Kilometer von Moskau entfernt. Mit dem Kleinbus nahm diese Fahrt glatte 10 Stunden in Anspruch. Dort traf man mit einer russischen Pfadfindergruppe zusammen und ging gemeinsam auf Erkundungstour. Quartier bezog man im Heim der Partnergruppe auf einem Schulgelände. Gemeinsam ging man auf Stadterkundung in der viertgrößten Stadt Rußlands – die alte Festungsanlage, ein historisches Dorf am Stadtrand, moderne und schön restaurierte Gebäude an der Prachtstraße. Mehr und mehr werden auch hier die Plattenbauten aus kommunistischer Zeit durch architektonisch ansprechende Neubauten ersetzt. Ein besonderes Erlebnis war dann der Besuch in einer orthodoxen Kirche. Mit der Eisenbahn, zu Fuß und schließlich per Armeetruck wurde dann die letzte Etappe der Anreise von nochmals 200 Kilometer absolviert. Im Taiga-Lager kamen dann 350 Pfadfinder aus Rußland und der Ukraine mit den Deutschen zusammen. Das Lagerprogramm umfaßte Spielwettkämpfe, Kanuausflüge, Lagerfeuer und eine Fahrt über 15 Kilometer in Kanus, sowie eine zehn Kilometer lange Wanderung durch die Taiga. Daneben gab es Ausflüge an Seen und in eine Fabrik für Holzsouvenirs. Im Lager herrschten eine Mückenplage, über 35 Grad Hitze und einmal kam ein Wolf an die Zelte der Pfadfinder. Abends saß man an den Lagerfeuern der Russen, sang und...

Im Zeltlager wird nur russisch gesprochen...

Ihre Großeltern und Urgroßeltern flohen vor der russischen Oktoberrevolution 1920 nach Deutschland: Fünfzig deutsch-russische St. Georgs-Pfadfinder des Stammes St. Petersburg verbrachten ein dreiwöchiges Zeltlager in Seibersbach. Auch in der Ferne blieben die Flüchtlinge seinerzeit der Pfadfinderbewegung treu und gründeten „Exilgemeinschaften“, die mittlerweile in dritter oder vierter Generation bestehen.Die Verbundenheit mit der alten Heimat ist auch heute noch sehr hoch. So hingen neben einer weiß-blauen Marinefahne die russische Nationalfahne und die Stadtfahne von St. Petersburg am Mast. Da es seit 1991 auch wieder in ihrer alten Heimat möglich ist, Pfadfinder zu werden, freuten sich die Pfadfinder besonders über den Besuch russischer Pfadfinder. Mittlerweile bestehen in vier russischen Regionen wieder Pfadfinderorganisationen. Der Gottesdienst wurde durch den Erzpriester Ignatiew von der Orthodoxen Gemeinde aus Frankfurt/Main zelebriert. Die Lagerleitung lag in den Händen der für Westeuropa zuständigen Feldmeister Sergej Tarassow und Feldmeisterin Galina Brandmeyer vom Stamm Frankfurt. In Seibersbach schlugen die deutsch-russischen Pfadfinder zum vierten Male ihre Zelte auf. Quelle: scouting...