Raus aus der Komfortzone

„Wer von uns hat nicht auch schon mal davon geträumt? Das Nötigste in den Rucksack packen und einfach losziehen. Raus aus der Komfortzone, runterkommen – Natur ohne Termine im Kopf und Handy in der Hand in ihren Ursprüngen erleben.“ So beginnt der Zeitungsartikel von Uwe Lange zu den Freizeitaktivitäten der Royal Rangers, auf den wir gerne verlinken. (Archivbild: Ein Royal Ranger beim Tough...

Leserbrief zum Missbrauchsfall Wannweil: Keine „echten“ Pfadfinder...

Heute vor 4 Jahren: Im Gerichtsverfahren gegen den 24-jährigen ehemaligen Leiter einer Gruppe der Royal Rangers in Reutlingen-Wannweil kommen immer mehr Details ans Licht, bei denen es einen nur schütteln kann. Jetzt kam der psychiatrische Gutachter zu Wort. Der attestiert dem Täter eine grundsätzlich prosoziale Grundhaltung. In der Szene sorgte derweil ein Leserbrief für großen Unmut. Anerkannt und somit echte Pfadfinder seien sowieso nur die DPSG, der VCP und der BdP.Der Gutachter stellte über den Angeklagten fest, dass dieser die Leitung der Pfadfindergruppe nicht gezielt angestrebt habe, er sei halt Pfadfinder gewesen und dann „habe sich das so ergeben“. Obwohl die Übergriffe über zwei Jahre hinweg erfolgten, hatten sich die 12- bis 14jährigen Jungen seiner Gruppe nicht ihren Eltern anvertraut. Vielmehr war ein Vater selbst über einen verdächtigen Chat des Gruppenleiters mit seinem Sohn aufmerksam auf das Treiben geworden. Im Rahmen der Gruppenstunden und sonstigen Aktivitäten war es regelmäßig zu gegenseitigen sexuellen Handlungen gekommen. Nach Ansicht des Gutachters handelte es sich dabei allerdings, ohne den Anteil des Angeklagten herabspielen zu wollen, um ein „gruppendynamisches Geschehen“, bei dem, wie die Staatsanwältin es nannte, auch die eigene „pubertätsbedingte Neugier“ der beteiligten Heranwachsenden eine Rolle gespielt habe. Der Gruppenleiter hatte sich gegenüber seinen Anvertrauten mit erfunden Geschichten von seinen angeblichen Kontakten zur Rockerszene in Heldenmanier dargestellt. Im wirklichen Leben hingegen haderte er mit seiner eigenen Orientierungslosigkeit, der rigriden Lebenswelt seines religiösen Umfeldes und seiner offensichtlichen sexuellen Neigung zu Halbwüchsigen. Noch während die Übergriffe erfolgten, hatte er sich mit unklaren Hilfeersuchen hinsichtlich der sexuellen Aktivitäten an Verantwortliche der Gemeinde gewendet, an der er als Gruppenleiter der Pfadfindergruppe tätig war. Diese hatten seine Klagen über das zu offensichtlich sexuelle Interesse seiner Gruppenmitglieder jedoch nicht weiter verfolgt. Dabei soll es gemäß Medienberichten bereits in einer Gruppe an einer anderen Gemeinde...

Royal Rangers Hilfseinsatz Rumänien...

Zur Jahreswende waren 24 Pfadfinderinnenund Pfadfinder der christlichen Pfadfinderschaft Royal Rangers nach Rumänien auf, um im Namen der Aktion „Strahlende Augen“ Geschenkepäckchen zu verteilen. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder stammten aus aus acht verschiedenen Stämmen in Schramberg, Rottweil, Überlingen, Furtwangen, Tübingen, St. Georgen, Schwenningen und Königsfeld. Die Aktion „Strahlende Augen“ wird getragen von dem Verein DHHN (Deutsche humanitäre Hilfe Nagold) und der christlichen Pfadfinderschaft Royal Rangers. In und um Cluj-Napoca verteilten sie in Schulen, Kindergärten, Kinder- und Waisenheimen und Kirchen zusammen mit rumänischen Royal Rangers die Päckchen, welche sie mit Hygieneartikeln, Schulsachen, Spielzeug und Süßigkeiten gefüllt hatten. Quelle: NRWZ vom...

Royal Rangers Lager bei Castell

Wie die Zeitschrift in Franken ausführlich und positiv berichtete, verbrachten 275 Kinder und Jugendliche ab neun Jahren aus Bayern ihren Ferienstart ohne Handy und Laptop, dafür mit Gott, Kompass und Axt im Landeslager der Royal Rangers. „Fast wie früher.“ Der Autor des Artikels lässt nicht nur die gestandenen Pfadfinder zu Wort kommen, sondern auch den Nachwuchs. Und er ist erstaunt: „Seltsamerweise“ äußern sich die Teenies nämlich ganz ähnlich postiv, wie ihre Leiter: „Ich finde das gut, dass man mal nicht ständig aufs Handy schaut, sondern sich normal unterhält“, meinte beispielsweise die 13-jährige Franziska aus Schweinfurt. Quelle: in Franken, 02.08.2018 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und Jugendbewegung....

„Pfadfinder gehörten zu den Härtesten“...

Es gibt so Überschriften, da weiß man nicht recht, ob sie nicht einfach gewählt wurden, weil sie schlicht vorhandene Meinungsbilder bestätigen. Die oben stehende beispielsweise. Zu finden war sie im Kölner Stadt-Anzeiger vom 19. März zu einem Bericht über die Müllsammelaktion in Burscheid. Doch das Foto macht schnell klar: Kein Quatsch, die Pfadfinder der Royal Rangers haben tatsächlich am Samstag Müll gesammelt. Das war der Tag des Wintereinbruchs. Eisige Kälte, vereinzelt Schneefall, schneidiger Wind. Im Nachbarort Leichlingen war die Müllsammelaktion deshalb einfach abgesagt worden. Nicht so hingegen in Burscheid, wo die bereits genannte Truppe mit weiteren Freiwilligen tatsächlich loszog. Brrrr! Eine Tapferkeitsmedaille ist denen sicher. Bild: ARCHIVBILD, Müllsammelaktion Stamm Swentana Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 19.03.2018 Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...