Israelische und russische Pfadis zu Gast in Dormagen...

Zwei Wochen lang waren die „Kiryat Ono Scouts“ aus Israel, also aus der Partnerstadt Dormagens, und einige russische Pfadfinder zu Gast in Dormagen. Zum Abschluss zeigten sie sich vor allem beeindruckt von ihrem Kirchenbesuch, dem vielen Grün, der Sauberkeit und der Gastfreundschaft. Organisiert hatte das Treffen der Roverleiter Dieter Schulten von der ansässigen DPSG, Stamm Greifen. Unterstützt hatte den Austausch auch der Partnerschaftsverein Dormagen-Kiryat Ono. Das internationale Trefffen umfasste ein gemeinsames Zeltlager in Rhens am Mittelrhein mit Wanderungen und einer Kanutour, Stadtralleys in Köln und Düsseldorf, den Besuch im Haus der Geschichte in Bonn, aber auch das Schützenfest in Stürzelberg. Der Austausch der Pfadfinder soll fortgesetzt werden. Vielleicht erfolgt schon im kommenden Jahr der Gegenbesuch in Israel. Bis dahin wünscht man den Gästen vor allem eines: Frieden. Bildnachweis: Stamm Greifen, DPSG (der Vorstand) Quelle: Rheinische Post 14.08.2014...

Baden-Powell lässt den Bus stehen...

Müde, aber glücklich und zufrieden sind die DPSG-Pfadfinder des Stammes Sankt Johannes Nepomuk / Burgsteinfurt aus ihrem Sommerlager in Rhens am Rhein zurückgekehrt. Dieses Jahr verbrachten die ca. 45 Kinder und Jugendliche zehn Tage ganz bewusst auf den Spuren des Pfadfindergründers. Das wurde schon bei der Abfahrt ganz deutlich: Der Bus blieb dieses Mal in Steinfurt. Stattdessen machten sich die Lagerteilnehmer in kleinen Gruppen per Zug, mit dem Fahrrad oder zu Fuß auf den Weg. So war der ein oder andere schon an seine Grenzen gelangt, als der Lagerplatz endlich in Sichtweite war. Und ähnlich gefordert waren die Pfadfinder auch in den nächsten Tagen, als es erst einmal bauen, bauen, bauen hieß. So entstanden neben dem schon fast obligatorischen Lagerturm dieses Jahr auch ein selbst gebauter Kühlschrank sowie ein Ofen und drei Kochstellen mit offenem Feuer – und als besonders Highlight sogar ein kleiner Pool. Lernen durch Ausprobieren und voneinander lernen sind zwei Grundpfeiler der Pfadfinderpädagogik. Nach zehn wunderbaren Tagen in einer ganz besonderen Gemeinschaft können die Pfadfinder auf jeden Fall sagen: Wir haben wieder jede Menge gelernt. Dazu gehören das Erproben klassischer Pfadfinderfähigkeiten wie Zelte aufbauen und Feuer entfachen, Karte und Kompass lesen und die Zeichen der Natur deuten ebenso wie einfach gemeinsam zu lachen, zu tanzen, zu spielen und zu singen. Mit vielen unvergesslichen Erfahrungen im Kopf freuen sich jetzt nach ihrer Rückkehr alle auf ein ereignisreiches und spannendes neues Pfadfinderjahr. Quelle: Mitteilung des...