Die Ringe unterstützen die Seenotrettung...

Die Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände haben eine Bündnispartnerschaft mit United4Rescue geschlossen. United4Rescue ist Trägerverein der Sea Watch 4, welches als Rettungsschiff im Mittelmeer eingesetzt ist. United4Rescue sieht Seenotrettung als humanitäre Pflicht an, solange die Fluchtursachen nicht wirksam bekämpft werden und staatliche Seenotrettung fehlt. Die Ringe vertreten die Mitgliedsbünde der Weltpfadfinderorganisationen WOSM und WAGGGS in Deutschland und umfassen den Großteil der deutschen Pfadfinder. United4Rescue zitiert die Ringe mit folgendem Statement: „Wir möchten mit unserer Bündnispartnerschaft ein Zeichen setzen, denn Menschen in Not zu helfen ist unsere Verantwortung und #Seenotrettung unsere humanitäre Pflicht.“ Schon seit mehreren Jahren sind die Mitgliedsorganisationen der Ringe (aber auch weiterer Pfadfinderorganisationen) in der Hilfe für Geflüchtete...

Wert der Pfadfinderarbeit während Corona...

Jugendarbeit fördern: Die Wertigkeit der Pfadfinderarbeit in der derzeitigen Corona-Krise. Die Corona-Krise betrifft uns alle. Zu spüren bekommen das nicht nur kleine Betriebe, Freunde, Bekannte und auch jede*r selbst tagtäglich. Auch Pfadfinder*innen in ganz Deutschland sind von den Einschränkungen betroffen. Gruppenstunden sowie Lager und Fahrten dürfen und können derzeit nicht stattfinden. Seit Beginn der Corona-Maßnahmen Mitte März hat sich daher auch unser Leben grundlegend verändert und wurde im Schnelldurchlauf an die derzeitige Ausnahmesituation angepasst. Dabei bleiben viele Menschen mit ihren Sorgen und Nöten allein und kämpfen dabei mit den Veränderungen in ihrem Alltag. Besonders Kinder und Jugendliche werden im Umgang mit der derzeitigen Situation vernachlässigt. Pfadfinder*innen, die sonst wöchentlich an diversen Aktionen teilnehmen konnten, sind nun gezwungen daheim zu bleiben. Aber nicht nur Pfadfinder*innen, sondern alle Kinder und Jugendliche haben zurzeit keine Möglichkeit, grundlegende Bedürfnisse zu befriedigen. Stattdessen müssen sie um jeden Preis bildungstechnisch funktionieren, Abiprüfungen schreiben und den Lernstoff zu Hause abarbeiten. Dabei wird nicht berücksichtigt, welche Auswirkungen die derzeitige Situation auf Kinder und Jugendliche und damit auch auf ihren Bildungserfolg hat. Bildungsbenachteiligung tritt eklatant zutage und wird z.B. durch Homeschooling verstärkt. Pfadfinder*innenarbeit ist integrative Arbeit, die über die Jahrgangsstufen der Klassen 1-4 (bzw. in einigen Bundesländern 1-6) hinaus existiert und auch im Oberstufen Alter nicht endet. Aber nicht nur in Bezug auf Bildung sind Kinder und Jugendliche auf einmal auf sich allein gestellt. Durch das Kontaktverbot ist auf mit einem Mal das komplette Umfeld der Kinder weggebrochen. Spielplätze und Schulen sind geschlossen, Großeltern und Freunde darf man nicht treffen und Freizeitaktivitäten fallen auch aus. Umso wichtiger ist es, dass wir in dieser Zeit als Pfadfinder*innen zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen. Die Krise schränkt uns Pfadfinder*innen also nicht nur ein, sondern befähigt uns auch, unsere Werte in gelebte Taten umzusetzen. Aus diesem Grund...

Aussendegottesdienst Friedenslicht...

Am dritten Adventssonntag, dem 15. Dezember 2019, traf um 13:50 Uhr das Friedenslicht aus Betlehem am Aachener Hauptbahnhof ein, wo es von vielen Pfadfinderinnen und Pfadfindern erwartet wurde. Wie jedes Jahr überstand die kleine Flamme unbeschadet den weiten Weg von Betlehem über Wien nach Aachen. Europaabgeordnete Sabine Verheyen, Geistliche Leiterin des BDKJ Annette Jantzen, Dompropst Rolf-Peter Cremer, Karina Siegers Leiterin der Fachbereiche kirchliche Jugendarbeit und Junge Erwachsene im Bistum Aachen sowie Jörg Fornefeld als RdP-Vorstand erwarteten gespannt das Licht. Wie letztes Jahr war auch diesmal die Malteser-Jugend vor Ort, um neben den Pfadfindern ebenfalls das Licht zu verteilen. Auch eine Delegation belgischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder kam zum Aachener Hauptbahnhof, um das Licht abzuholen. Das Friedenslicht erreicht inzwischen alle Kontinente, in Europa nahezu jedes Land. Als allererstes erhielt wie jedes Jahr die Bahnhofsmission das Licht. Im Aachener Hauptbahnhof brennt es nun als ein Symbol für Frieden und Hilfsbereitschaft. Anschließend zogen über 700 Menschen zusammen mit den Friedenslichtboten aus Wien durch die Aachener Innenstadt zum Aachener Dom, wo um 14:30 die bistumsweite Aussendungsfeier des Friedenslichtes stattfand. Für die Wien-Delegation ist die Aussendungsfeier der Endpunkt eines vollgepackten Vier-Tage-Trips. „Wir sind müde aber glücklich“, so Sarah Geenen, Friedenslichtbotin aus dem Stamm Mönchengladbach-Windberg. „Mich überraschte vor allem die Internationalität. In Wien wurden wir auf dem Weg zur Kirche, in der die Aussendungsfeier stattfand, von anderen Pfadfindern aus aller Welt gefragt, ob wir Halstücher tauschen wollen. Jetzt habe ich ein Halstuch eines Pfadfinders aus Tschechien.“ Auch Friedenslichtbote Florian Offergeld, ebenfalls aus dem Stamm Windberg, hat sein Halstuch getauscht. „Der Zusammenhalt unter dem RdP-Halstuch hat einfach Grenzen gesprengt.“, so Florian. Das Motto 2019 ist „Mut zum Frieden.“ Es erinnert uns daran, dass Frieden ein friedliches Miteinander bedeutet, welches Toleranz, Offenheit und auch Mut fordert, aufeinander zuzugehen. Thomas Schlütter, Diözesankurat der DPSG,...

Friedenslicht ist unterwegs!

Mut zum Frieden Deutsche Delegation der Pfadfinder*innen holt das Friedenslicht aus Wien (Berlin) Unter dem Motto „Mut zum Frieden“ setzt die Aktion Friedenslicht aus Betlehem  ein leuchtendes Zeichen für eine tolerante Gesellschaft. Am Samstag vor dem 3. Advent nimmt eine deutsche Delegation aus 150 Pfadfinder*innen das Friedenslicht in Wien entgegen und bringt die kleine Flamme am Sonntag, 15. Dezember, zum 26. Mal mit dem Zug nach Deutschland. Nachdem das Friedenslicht von der 11-jährigen Victoria Kampenhuber am 26. November in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündet wurde, wird es bei einer internationalen Aussendungsfeier in Wien am Samstag, den 14. Dezember, an 20 Nationen weitergereicht. Auch Pfadfinder*innen der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (RDP/RdP), gemeinsam mit Vertreter*innen des Verbandes der Deutschen Altpfadfindergilden (VDAPG), werden mit dabei sein. Sie fahren bereits am 12. Dezember gemeinsam nach Wien und verteilen das Licht ab dem dritten Advent, dem 15. Dezember, auf ihrem Rückweg zunächst aus dem Zug heraus und dann bei Gottesdiensten und Aussendungsfeiern bis zum Heiligabend an über 500 Orten in Deutschland „an alle Menschen guten Willens“. Pfadfinder*innen setzen mit der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. „Mut zum Frieden“. Das diesjährige Motto zeigt deutlich: Der Frieden in Europa und auf der ganzen Welt wird immer wieder auf die Probe gestellt. Aber nicht den Mut verlieren! Zusammen mit anderen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu gehen. Wir Pfadfinder*innen setzen uns für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft und Weltgemeinschaft ein, damit alle Menschen die Chance haben, ein gutes Leben in Frieden zu führen. Mit der Weitergabe des Friedenslichtes möchten Pfadfinder*innen Mut machen und Hoffnung stiften. In Deutschland und in Europa. Denn jedes Jahr machen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem...

Pfadfinder*innen sprechen mit Astronauten*innen auf der ISS...

West Virginia, USA (22. Juli 2019) – Vor 50 Jahren betrat der Astronaut und Pfadfinder Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Seitdem haben viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder an Raumfahrtmissionen teilgenommen. Auf dem 24. World Scout Jamboree nehmen am Mittwoch, den 24. Juli 2019 Pfadfinderinnen und Pfadfinder Kontakt zu ihren Pfadfinderfreunden auf der Internationalen Raumstation ISS auf. Anruf zur ISS Am vergangenen Wochenende fanden in den USA die Feierlichkeiten zum Jubiläum der Mondlandung vor 50 Jahren statt. Aus diesem Anlass schließen sich die amerikanischen Pfadfinder*innen und die amerikanische Weltraumbehörde NASA zusammen, um den Teilnehmenden des Jamborees ein einmaliges Erlebnis zu ermöglichen. Die Astronautin Christina Koch und die Astronauten Nick Hague und Drew Morgan, teilweise selbst Pfadfinder, beantworten die Fragen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Auch deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben die Möglichkeit Fragen zu stellen. Das World Scout Jamboree Das World Scout Jamboree ist das größte Weltpfadfindertreffen und findet alle vier Jahre in einem anderen Land und auf einem anderen Kontinent statt. Jamboree steht für Spaß, Abenteuer, fremde Kulturen, internationalen Austausch und viele neue Freunde aus der ganzen Welt. Das Ziel eines Jamborees ist es, Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus aller Welt zusammenzubringen, um gegenseitiges Verständnis für verschiedene Kulturen und langfristig Frieden auf der Welt zu schaffen. Bei einem Jamboree dabei zu sein ist definitiv ein Highlight in jedem Pfadfinderleben. 1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Deutschland nehmen...