Pfadfinder*innen sprechen mit Astronauten*innen auf der ISS...

West Virginia, USA (22. Juli 2019) – Vor 50 Jahren betrat der Astronaut und Pfadfinder Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Seitdem haben viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder an Raumfahrtmissionen teilgenommen. Auf dem 24. World Scout Jamboree nehmen am Mittwoch, den 24. Juli 2019 Pfadfinderinnen und Pfadfinder Kontakt zu ihren Pfadfinderfreunden auf der Internationalen Raumstation ISS auf. Anruf zur ISS Am vergangenen Wochenende fanden in den USA die Feierlichkeiten zum Jubiläum der Mondlandung vor 50 Jahren statt. Aus diesem Anlass schließen sich die amerikanischen Pfadfinder*innen und die amerikanische Weltraumbehörde NASA zusammen, um den Teilnehmenden des Jamborees ein einmaliges Erlebnis zu ermöglichen. Die Astronautin Christina Koch und die Astronauten Nick Hague und Drew Morgan, teilweise selbst Pfadfinder, beantworten die Fragen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Auch deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben die Möglichkeit Fragen zu stellen. Das World Scout Jamboree Das World Scout Jamboree ist das größte Weltpfadfindertreffen und findet alle vier Jahre in einem anderen Land und auf einem anderen Kontinent statt. Jamboree steht für Spaß, Abenteuer, fremde Kulturen, internationalen Austausch und viele neue Freunde aus der ganzen Welt. Das Ziel eines Jamborees ist es, Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus aller Welt zusammenzubringen, um gegenseitiges Verständnis für verschiedene Kulturen und langfristig Frieden auf der Welt zu schaffen. Bei einem Jamboree dabei zu sein ist definitiv ein Highlight in jedem Pfadfinderleben. 1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Deutschland nehmen...

Weltpfadfindertreffen 2019 in den USA...

Deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder bereiten sich auf das größte Zeltlager der Welt vor 45.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus aller Welt werden in knapp zwei Monaten zum 24. World Scout Jamboree 2019 Nordamerika zusammenkommen. Auf einem Vorlager an Christi Himmelfahrt lernte sich das deutsche Kontingent von 1.300 Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Immenhausen kennen und bereitete sich auf internationale Begegnungen in West Virginia / USA vor. Beim größten Zeltlager der Welt stehen das Kennenlernen der Kulturen und das Entdecken der Gemeinsamkeiten über Grenzen hinweg auf dem Programm. Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus der ganzen Welt werden vom 22. Juli bis 2. August 2019 zum 24.  World Scout Jamboree zusammenkommen. Die Gruppe von jungen Teilnehmenden zwischen 14 und 17 Jahren sowie erwachsenen Freiwilligen von allen Kontingenten im Umfang von insgesamt rund 45.000 Menschen werden dabei in West Virginia/USA das größte Zeltlager der Welt errichten, welches von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus den USA, Mexiko und Kanada organisiert wird. Das deutsche Kontingent in den USA In Deutschland haben sich der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) unter dem Dach des „Ring deutscher Pfadfinderverbände“ (RdP) zum gemeinsamen Deutschen Kontingent zusammengeschlossen. „Zum zweiten Mal reisen wir als gemeinsame deutsche Delegation auf ein World Scout Jamboree und freuen uns, eines der größten Kontingente zu stellen“, betont Ringkontingentsleiter Tiemo Slodowy. Ein vierzigköpfiges Team von Ehrenamtlichen bereitet die Reise der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern seit zwei Jahren intensiv vor. Vorbereitung der deutschen Units auf das World Scout Jamboree An Christi Himmelfahrt trafen sich 1.240 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem ganzen Bundesgebiet zum Vorlager im BdP-Bundeszentrum Immenhausen. Dort hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit den anderen Teilnehmenden, beispielsweise beim „Friendship Award“ zu vernetzen und gemeinsam bei Lagerfeuer, Singerunden und Challenges auf...

MY EUROPE MY SAY

Politisches Netzwerktreffen der Pfadfinder*innen in Brüssel Berlin/Brüssel, den 13. Februar. 14 Pfadfinder*innen aus vier Verbänden beschäftigten sich vom 7. bis 10. Februar beim zweiten Jugendpolitischen Netzwerktreffen der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (rdp) intensiv mit dem Thema Europa. Brüssel war hierbei ein sehr gut geeigneter Austragungsort für das Treffen, um mit verschiedenen Akteur*innen ins Gespräch zu kommen, vor allem über die Europäische Union als Institution und Idee. Dabei tauschten sich die Teilnehmenden mit Vertreter*innen der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Europabüros der beiden Weltverbände der Pfadfinder*innenbewegung, der World Association of Girl Guiding and Girl Scouting (WAGGGS) und der World Organization of the Scout Movement (WOSM) , des European Youth Forums und der jungen europäischen Föderalisten aus. Thema war unter anderem wie sie jeweils Einfluss auf das Geschehen in Brüssel nehmen können, wie Themen von Kindern und Jugendlichen aus Deutschland nach Brüssel kommen und Gehör finden können oder wie Förderprogramme entstehen. Besonders interessierte die Pfadfinder*innen, ob ihr Wirken auf europäischer Ebene wahrgenommen wird und wie jugendpolitische Aktionen im Parlament ankommen. Tino Kunert, Büroleiter von MdEP Petra Kammerevert forderte die jungen Erwachsenen auf: „Seid lauter und rebellischer!“ Junge Menschen müssen sich für das einsetzen, was sie bewegt und wofür sie brennen – jede*r kann etwas bewegen, vor allem wenn man sich in einer so starken Jugendbewegung wie dem Pfadfinden engagiert. „Europa braucht junge Leute, die zu einer gemeinsamen und friedlichen Zukunft beitragen wollen! Und es sieht so aus, als ob Pfadfinder*innen bereit wären, dazu beizutragen.“, fasst Marius Schlageter, Organisator des Treffens, das Wochenende zusammen. Denn nach einem Besuch im Europäischen Parlament, wurden ganz konkret gemeinsame Ideen erarbeitet, wie die Kampagne #myeuropemysay von WOSM in Deutschland umgesetzt werden kann. Dabei geht es darum, wie eine stärkere Partizipation junger Menschen erreicht werden kann, aktuell fokussiert auf die Europawahl....

Unterstützung Betroffener sexualisierter Gewalt...

Schon vergangenen September sind die „Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände e.V.“ dem ergänzenden Hilfesystem im institutionellen Bereich beigetreten. Betroffene sexualisierter Gewalt im Bereich des Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände e.V. können noch bis zum 31.12.2019 einen Antrag auf Ergänzende Hilfeleistungen stellen. Die Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände vertreten große Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände: Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und den Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Grundlage der Ergänzenden Hilfeleistungen ist eine Vereinbarung mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Beteiligung am Ergänzenden Hilfesystem für Betroffene sexuellen Missbrauchs im institutionellen Bereich (EHS). Das Ergänzende Hilfesystem (EHS) wurde auf Basis der Empfehlungen des Runden Tisches Sexueller Kindesmiss-brauch (RT KM) entwickelt. Es soll die Aufgabe haben, noch andauernde Belastungen als Folgewirkung des Missbrauchs auszugleichen bzw. zu mildern. Das Hilfesystem soll das bestehende Netz sozialrechtlicher Versorgungssysteme nicht ersetzen, sondern...

“Frieden braucht Vielfalt“

25 Jahre Friedenslicht in Deutschland Deutsche Delegation der Pfadfinderinnen und Pfadfinder holte das Friedenslicht aus Linz (Berlin) Am Samstag vor dem 3. Advent nahm eine deutsche Delegation aus 150 Pfadfinderinnen und Pfadfindern das Friedenslicht aus Betlehem in Linz entgegen und brachte die kleine Flamme am Sonntag, 16. Dezember, zum 25. Mal mit dem Zug nach Deutschland. Unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt“ will die Friedenslichtaktion 2018 dabei ein leuchtendes Zeichen für eine tolerante Gesellschaft setzen. Nachdem das Friedenslicht von dem elfjährigen Niklas Lehner am 28. November in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündet wurde, wurde es nun bei einer internationalen Aussendungsfeier im Linzer Dom am Samstag, den 15. Dezember, an 20 Nationen weitergereicht. Auch Pfadfinderinnen und Pfadfinder der vier von den Weltverbänden anerkannten deutschen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände, dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) waren, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Verbandes der Deutschen Altpfadfindergilden (VDAPG), mit dabei. Bereits zum 25. Mal wurde das Licht ab dem dritten Advent, dem 16. Dezember, zunächst aus dem Zug heraus und dann bei Gottesdiensten und Aussendungsfeiern bis zum Heiligabend an über 500 Orten in Deutschland „an alle Menschen guten Willens“ weitergegeben. Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen mit der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. „Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft“. Das diesjährige Motto macht deutlich, dass Frieden im Kleinen beginnt. Im alltäglichen Miteinander, vor Ort vor der eigenen Haustür, in der Familie und im Beruf. Jede und jeder kann und muss ihren bzw. seinen Teil dazu beitragen. Dazu braucht es Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft aufeinander zuzugehen. So entstehen ein friedliches Miteinander und schließlich eine friedliche und tolerante Gesellschaft. Doch das...