Sonntag trifft Friedenslicht ein

Der Countdown läuft: Am 15.12.2019 wird das Friedenslicht aus Betlehem am Aachener Hauptbahnhof ankommen. Von dort bringen es ca. 600 Menschen, darunter viele Pfadfinder*innen, zum Aachener Dom. Die Prozession startet um 14:00 Uhr am Hauptbahnhof. Neben Mitgliedern der ausrichtenden Pfadfinder*innenverbände des VCP, der PSG und der DPSG, sind auch viele weitere Gäste und die Aachener Bevölkerung dazu eingeladen das Friedenslicht und dessen Botschaft im Anschluss an den Aussendungsgottesdienst in die Welt zu tragen. Licht, ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Unter dem diesjährigen Friedenslicht-Motto „Mut zum Frieden“ steht auch der Aussendungsgottesdienst. Um ein friedliches Miteinander zu erreichen braucht es Toleranz, Offenheit und auch den Mut aufeinander zuzugehen. Pfadfinder*innen aus ganz Europa möchten mit der Verteilung des Friedenslichts ein deutliches Zeichen setzen. Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird seit 1986 alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinder*innen aus ganz Europa weitergegeben. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes aus Betlehem wird an die Weihnachtsbotschaft „Friede auf Erden“ und deren Verwirklichung erinnert. Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinder*innen das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet. 15.12.2019 13.45 Uhr: Ankunft des Friedenslichtes auf dem Bahnhofsvorplatz ca. 14:30 Uhr: Aussendungsfeier im Aachener Dom (Dauer ca. 45...

Baumpflanzaktion – Mach mit!...

Viele reden vom Klima, Pfadfinder tun etwas! Mit der gemeinsamen und deutschlandweiten Pfadfinderaktion ‚Zeit zum Bäume pflanzen‘ werden alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland ermutigt (es dürfen sich selbstverständlich auch Waldjugend oder Wandervögel beteiligen und haben dies auch schon getan), sich durch die Hilfe bei Baumpflanzaktionen aktiv für den dringend erforderlichen Klimaschutz einzusetzen. Die großen, im Naturschutz tätigen Organisationen unterstützen die Aktion, die Verbands- und Bundesleitungen der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder ((DPSG, VCP, BdP, PSG, DPV, BMPPD) haben positiv und konstruktiv reagiert. Die beiden großen Pfadfinderstiftungen stärken der Aktion den Rücken. Anfang 2018 wurden von Hamburger Pfadfindern Pläne gefasst, durch Pflanzaktionen einen Beitrag zur Reduktion von Kohlendioxydemissionen zu leisten und damit an die 1907 festgelegten Ziele ihrer weltweiten Jugendorganisation anzuknüpfen. Die Pilotphase ist nun abgeschlossen und kann in entsprechenden Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder im gesamten Bundesgebiet und in jeder Altersgruppe umgesetzt werden. ‚Ich freue mich über die Initiative der ‚Friday-for-Future-Bewegung‘, aber nun muß den Forderungen an ‚die Anderen‘ das eigene, praktische Tun folgen!‘ meint Ingo Ernst, Hamburg, Mitglied des Verbandes Deutscher Altpfadfindergilden. Wie kann ich nun tätig werden? Sucht zunächst Kontakt zu den Pfadfindergruppen in Eurer Umgebung, beschreibt ihnen den Sinn dieser Aktion und (mit etwas Glück) versucht, sie für diese Aktion zu begeistern. Dann sollten vor Ort ‚Verbündete‘ gesucht werden. Gute Erfahrungen wurden mit der ‚Schutzgemeinschaft Deutscher Wald‘ und den ‚Landschaftsschutzverbänden‘ gemacht, die im gesamten Bundesgebiet vertreten sind. Dann sollte Kontakt zu den regionalen Forstverwaltungen aufgenommen werden. Das ist nicht so einfach, weil, logisch, die Förster meist im Wald sind. Kontakte sollten zu Gesprächen führen, bei denen die Wünsche der Forstverwaltungen mit den Möglichkeiten der Pfadfindergruppen abgestimmt werden. Nun kann die Gruppe mit den interessierten Eltern-, Freundeskreisen usw. über die Ergebnisse informiert und beschlossen werden, wo mit der Hilfe angesetzt werden kann...

Neuer Vorstand PSG Aachen

Die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) Diözesanverband Aachen hat im Rahmen der diesjährigen Diözesanversammlung vom 08. bis 10. März einen neuen Vorstand gewählt. Die bisherigen Diözesanvorsitzenden Kim Geffroy und Saskia Zambanini wurden von Theresa Krummen und Lilo Schmidt abgelöst. Beide sind seit ihrer Kindheit Mitglied in der PSG und freuen sich darauf, den Verband als Vorstand zu gestalten und weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit der Diözesankuratin Sabine Kock beginnt für die neuen Vorstandsfrauen nun eine zweijährige Amtszeit. Neben verschiedenen Wahlen und den Berichten der unterschiedlichen Gremien über das vergangene Jahr blieb der Versammlung auch Zeit für den inhaltlichen Austausch. Die Leiterinnen und Leiter des Verbandes setzten sich intensiv mit dem katholischen Standbein ihrer pfadfinderischen Arbeit auseinander. Mit einem kreativen Abendprogramm, in dessen Mittelpunkt die anstehenden Verabschiedungen standen, wurde die Versammlung abgerundet. Wer Interesse an weiteren Informationen oder an einer Mitgliedschaft in der PSG hat, wird unter diesen Links fündig: www.psg-aachen.de www.haus-krekel.de Foto: Neu gewählter Vorstand. Von links nach rechts sind zu sehen: Sabine Kock, Theresa Krummen, Lilo...

Leserbrief zum Missbrauchsfall Wannweil: Keine „echten“ Pfadfinder...

Heute vor 4 Jahren: Im Gerichtsverfahren gegen den 24-jährigen ehemaligen Leiter einer Gruppe der Royal Rangers in Reutlingen-Wannweil kommen immer mehr Details ans Licht, bei denen es einen nur schütteln kann. Jetzt kam der psychiatrische Gutachter zu Wort. Der attestiert dem Täter eine grundsätzlich prosoziale Grundhaltung. In der Szene sorgte derweil ein Leserbrief für großen Unmut. Anerkannt und somit echte Pfadfinder seien sowieso nur die DPSG, der VCP und der BdP.Der Gutachter stellte über den Angeklagten fest, dass dieser die Leitung der Pfadfindergruppe nicht gezielt angestrebt habe, er sei halt Pfadfinder gewesen und dann „habe sich das so ergeben“. Obwohl die Übergriffe über zwei Jahre hinweg erfolgten, hatten sich die 12- bis 14jährigen Jungen seiner Gruppe nicht ihren Eltern anvertraut. Vielmehr war ein Vater selbst über einen verdächtigen Chat des Gruppenleiters mit seinem Sohn aufmerksam auf das Treiben geworden. Im Rahmen der Gruppenstunden und sonstigen Aktivitäten war es regelmäßig zu gegenseitigen sexuellen Handlungen gekommen. Nach Ansicht des Gutachters handelte es sich dabei allerdings, ohne den Anteil des Angeklagten herabspielen zu wollen, um ein „gruppendynamisches Geschehen“, bei dem, wie die Staatsanwältin es nannte, auch die eigene „pubertätsbedingte Neugier“ der beteiligten Heranwachsenden eine Rolle gespielt habe. Der Gruppenleiter hatte sich gegenüber seinen Anvertrauten mit erfunden Geschichten von seinen angeblichen Kontakten zur Rockerszene in Heldenmanier dargestellt. Im wirklichen Leben hingegen haderte er mit seiner eigenen Orientierungslosigkeit, der rigriden Lebenswelt seines religiösen Umfeldes und seiner offensichtlichen sexuellen Neigung zu Halbwüchsigen. Noch während die Übergriffe erfolgten, hatte er sich mit unklaren Hilfeersuchen hinsichtlich der sexuellen Aktivitäten an Verantwortliche der Gemeinde gewendet, an der er als Gruppenleiter der Pfadfindergruppe tätig war. Diese hatten seine Klagen über das zu offensichtlich sexuelle Interesse seiner Gruppenmitglieder jedoch nicht weiter verfolgt. Dabei soll es gemäß Medienberichten bereits in einer Gruppe an einer anderen Gemeinde...

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Liebe Freunde, das Scouting Jahrbuch 2017 ist nun in Druck und wird voraussichtlich Mitte Mai ausgeliefert. Mit 256 Seiten ist es noch umfangreicher als bisher. Im Abo kostet es nur 19,80€. Vorteile des Abos: Nach zwei Jahren jederzeit kündbar, kommt portofrei zu euch und ihr verpasst keine Ausgabe mehr. Jetzt gleich bestellen! (Bestellschein) Im Jahrbuch wurden die wichtigsten Ereignisse der Pfadfinder- und Jugendbewegung aus dem abgelaufenen Jahr dokumentiert und kommentiert. Dazu gehörten die Veranstaltungs-Highlights des Jahres, die schönsten Fahrtenberichte aber auch historische Artikel, pädagogische Abhandlungen, wichtige Beiträge zur Kultur der Pfadfinder- und Jugendbewegung, das Bücherbrett und vieles mehr. Eine zeitlose, solide Dokumentation und Erinnerung. Aus dem Inhalt des Jahrbuches 2017: Attraktive Fahrtenberichte: RoverMoot in Island, Fahrtenberichte nach Chile, Bolivien, Armenien, Rumänien und Südtirol. Lagerberichte: ÜT Allensbacher Hof, Bundeslager des BdP, Bundeslager der PSG, Bundeslager des DPB. Sowie: Großartige Arbeiten der CPD. Vierzig Jahre Hamburger Singewettstreit dokumentieren eine halbe Ewigkeit, von den Anfängen mit Dixi bis heute ein großartiges Treffen. Lesenswert im historischen Teil der Artikel über den polnischen Pfadfinder Kazimierz Piechowski. Eine der waghalsigsten Fluchten vor dem Naziregime: Verkleidet und in einem gestohlenen Auto entkam Kazimierz Piechowski dem Vernichtungslager Auschwitz. Nun ist er im Alter von 98 Jahren verstorben. Jetzt gleich bestellen! (Bestellschein) Kostenfrei den SPURBUCH Newsletter bestellen. Spurbuchverlag: Die größte Auswahl an Büchern über die Pfadfinder- und...