Pfadfinder schnappten Einbrecher und fixierten mit Mastwurf...

Drei bzw. vier Siegburger Pfadfinder des Stammes Sankt Anno der DPSG im Alter von 20, 25 und 67 Jahrten) bewiesen Geistesgegenwart. Sie hatten sich an ihrem Marienheim getroffen, um die bevorstehende Sommerfreizeit zu planen. Dabei bemerkten sie beim Blick aus dem Fenster eine verdächtige Person, die hinter dem Gebäude herumschlich und ein Zaunstück in Händen trug. Die Pfadfinder schritten erstaunlich professionell ein. Der eine kletterte schnell aufs Flachdach, der zweite rannte um das Gebäude herum, um alle Wege abzuschneiden und der dritte ging von innen Richtung Einbrecher. Genau im richtigen Moment, denn da war schon das Geräusch von zersplitterndem Glas zu hören, als der Unbekannte mit dem metallenen Zaunstück eine Scheibe des Pfarrgebäudes einschlug. Auf die Ansprache der Pfadfinder, die inzwischen die Polizei angerufen und ihn im Hinterhof umzingelt hatten, reagierte er zunächst zurückhaltend, versuchte dann noch zu flüchten, wurde aber von den Pfadfindern gepackt und fachgerecht (was besonders freut) mit einem Seil unter Verwendung eines Mastwurfes verschnürt. Zu unser aller Freude haben sie das ganze dann auch zu Beweiszwecken gefilmt. Der Täter stellte sich inzwischen als bereits polizeibekannt heraus. Hier gehts zum Video. Die Polizei freut sich zwar über die Tatkraft, bittet aber darum, in solchen Fällen grundsätzlich lieber Zurückhaltung zu üben. Quellen: Bonner General-Anzeiger 30.07.2014 Printausgabe; Express 30.07.2014 Bildnachweis: Wikipedia...

Wieder Brandstiftung im Oldendorfer Heim!...

Nicht zu fassen: Nur einen Monat nach dem verheerenden Brandanschlag auf das Oldendorfer Pfadfinderzentrum haben Unbekannte offensichtlich versucht, dort erneut Feuer zu legen. Zufälligerweise entdeckten zwei Passanten den Rauch und beseitigten den Brandherd. Dabei beobachteten sie aber auch, wie zwei Personen das Gelände fluchtartig verließen. Die Polizei stellte im Anschluss zwei Fahrräder auf dem Gelände sicher und versuchte, über Fotos die Besitzer zu ermitteln. Der erste hat sich bereits gemeldet und erklärt, das Fahrrad sei ihm gestolen worden. Quelle: Norddeutsche Rundschau 27.06.2014 Bildnachweis: Polizei...

Hamburger Pfadfinder entdecken Leiche...

Zwei 16jährige Pfadfinder aus Hamburg entdecken im Eis eines Rückhaltebeckens in Sinstorf einen eingefrorenen Koffer. Es wird sie wohl die Neugier gepackt haben, denn mit vereinten Kräften versuchten sie an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, den Koffer aus dem Eis zu befreien und an Land zu ziehen, was ihnen schließlich auch gelang. Weniger gefreut dürfte sie dann der Inhalt haben, denn der Koffer enthielt eine eingewickelte und gefrorene männliche Leiche, nach Aussage der hinzugerufenen Polizei das Opfer eines Verbrechens. Die Mordkommission ermittelt, das etwa 40jährige Opfer konnte noch nicht identifiziert werden. Das Rückhaltebecken befindet sich in der Nähe der A7, so dass es womöglich nicht aus der direkten Umgebung stammt. Der Koffer war zuvor bereits von zwei Waldarbeitern gesehen worden, diesen war es aber nicht gelungen, ihn aus dem Eis zu befreien. Sinstorp ist einer der südlichsten Stadtteile von Hamburg. Quellen: Allgäuhit 07.02.2014; Hamburger Abendblatt...

Pfadfinder für Verkehrsberuhigung...

Mit der Aktion „Blitzlicht“ machten die DPSG-Pfadfinder aus Warendorf auf zu schnelles Fahren im verkehrsberuhigten Bereich aufmerksam. Mit einer Radarattrappe Marke Eigenbau (installiert in einem geöffneten Müllcontainer) begaben sie sich vor ihrem Pfarrheim auf Jagd. Sich selbst positionierten sie mit Warnwesten bekleidet in unmittelbarer Nähe. Die Maßnahme war von Erfolg gekrönt, da viele der Autofahrer deutlich abbremsten und zudem die Presse über die Maßnahme berichtete. Möglicherweise wurde somit auch die echte Polizei auf die Notwendigkeit zu verstärkten Kontrollen hingewiesen. Quelle: scouting...

Pfadfinder dürfen Schatz behalten...

Es ist mittlerweile ein Jahr vergangen, seitdem die Gruppe „Bensberger Tukane“ der Christlichen Pfadfinderschaft der Adventjugend (CPA) bei einer Waldkundschaft in einem Kellergewölbe eines zerfallenen Hauses einen echten Schatz fand. Vermutlich hatte ein Dieb hier ein sicheres Versteck vermutet und Uhren, Ketten und anderen Schmuck hinterlegt und dabei nicht mit der Abenteuerlust von Pfadfindern gerechnet. Deren Gruppenleiter staunte jedenfalls nicht schlecht, als er es bei einem Blick in das Gewölbe funkeln sah. Die Pfadfinder sicherten zunächst nur einen kleinen Teil der Beute, um dann am folgenden Tag mit Plastiktüten zurückzukehren und den Fund der Polizei zu übergeben. Doch diese konnte auch nach dem Ablauf eines Jahres noch nicht die Besitzer der Fundstücke ausfindig machen. Und so kam es, dass sich nun, ein Jahr nach dem Fund, die Tukane erneut im Polizeirevier einfanden, um den Schatz persönlich in Empfang zu nehmen. Reich werden sie dennoch nicht werden, denn sie entschlossen sich, einen Großteil für einen guten Zweck zu spenden. Quelle: scouting 02-11...